Hebräische Bibel
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Kohelet 6

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1

יֵ֣שׁ רָעָ֔ה אֲשֶׁ֥ר רָאִ֖יתִי תַּ֣חַת הַשָּׁ֑מֶשׁ וְרַבָּ֥ה הִ֖יא עַל־הָאָדָֽם׃

Es gibt ein Übel, das ich gesehen unter der Sonne, es kommt häufig vor unter den Menschen.

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2

אִ֣ישׁ אֲשֶׁ֣ר יִתֶּן־ל֣וֹ הָאֱלֹהִ֡ים עֹשֶׁר֩ וּנְכָסִ֨ים וְכָב֜וֹד וְֽאֵינֶ֨נּוּ חָסֵ֥ר לְנַפְשׁ֣וֹ ׀ מִכֹּ֣ל אֲשֶׁר־יִתְאַוֶּ֗ה וְלֹֽא־יַשְׁלִיטֶ֤נּוּ הָֽאֱלֹהִים֙ לֶאֱכֹ֣ל מִמֶּ֔נּוּ כִּ֛י אִ֥ישׁ נָכְרִ֖י יֹֽאכֲלֶ֑נּוּ זֶ֥ה הֶ֛בֶל וָחֳלִ֥י רָ֖ע הֽוּא׃

Manchem gibt Gott Reichtum, Güter und Ehre, nichts fehlt ihm von allem, was er sich wünscht; aber Gott hat ihm nicht die Macht verliehen, davon zu genießen, sondern ein fremder Mensch wird es dereinst genießen; das ist Eitelkeit und ein böses Übel.

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3

אִם־יוֹלִ֣יד אִ֣ישׁ מֵאָ֡ה וְשָׁנִים֩ רַבּ֨וֹת יִֽחְיֶ֜ה וְרַ֣ב ׀ שֶׁיִּהְי֣וּ יְמֵֽי־שָׁנָ֗יו וְנַפְשׁוֹ֙ לֹא־תִשְׂבַּ֣ע מִן־הַטּוֹבָ֔ה וְגַם־קְבוּרָ֖ה לֹא־הָ֣יְתָה לּ֑וֹ אָמַ֕רְתִּי ט֥וֹב מִמֶּ֖נּוּ הַנָּֽפֶל׃

Wenn ein solcher hundert Kinder zeugte und viele Jahre lebte und so viel seiner Lebenstage gewesen, sich aber nicht gesättigt hat am Guten und selbst eine Grabstätte ihm nicht geworden, so sage ich: Glücklicher als er ist die Fehlgeburt.

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4

כִּֽי־בַהֶ֥בֶל בָּ֖א וּבַחֹ֣שֶׁךְ יֵלֵ֑ךְ וּבַחֹ֖שֶׁךְ שְׁמ֥וֹ יְכֻסֶּֽה׃

Denn ein Nichts ist sie geworden und sie geht hin in Finsternis, und mit Finsternis wird ihr Name bedeckt.

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5

גַּם־שֶׁ֥מֶשׁ לֹא־רָאָ֖ה וְלֹ֣א יָדָ֑ע נַ֥חַת לָזֶ֖ה מִזֶּֽה׃

Auch hat sie die Sonne nicht erblickt und nicht empfunden; ihr ist gewiss wohler als jenen.

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6

וְאִלּ֣וּ חָיָ֗ה אֶ֤לֶף שָׁנִים֙ פַּעֲמַ֔יִם וְטוֹבָ֖ה לֹ֣א רָאָ֑ה הֲלֹ֛א אֶל־מָק֥וֹם אֶחָ֖ד הַכֹּ֥ל הוֹלֵֽךְ׃

Wenn er auch zweitausend Jahre gelebt und hätte kein Gutes genossen — geht nicht alles an einen Ort? —

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7

כָּל־עֲמַ֥ל הָאָדָ֖ם לְפִ֑יהוּ וְגַם־הַנֶּ֖פֶשׁ לֹ֥א תִמָּלֵֽא׃

Alles Mühen des Menschen ist für seinen Mund, gleichwohl wird die Gier nicht gestillt.

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8

כִּ֛י מַה־יּוֹתֵ֥ר לֶחָכָ֖ם מִֽן־הַכְּסִ֑יל מַה־לֶּעָנִ֣י יוֹדֵ֔עַ לַהֲלֹ֖ךְ נֶ֥גֶד הַחַיִּֽים׃

Denn was hat der Kluge voraus vor dem Narren? Dasselbe, das der Arme hat, der die Lebensgenüsse zu würdigen versteht; [erreichen kann er doch nichts].

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9

ט֛וֹב מַרְאֵ֥ה עֵינַ֖יִם מֵֽהֲלָךְ־נָ֑פֶשׁ גַּם־זֶ֥ה הֶ֖בֶל וּרְע֥וּת רֽוּחַ׃

Besser was die Augen sehen, als wonach die Seele verlangt; denn auch das ist Eitelkeit und Haschen nach Wind.

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10

מַה־שֶּֽׁהָיָ֗ה כְּבָר֙ נִקְרָ֣א שְׁמ֔וֹ וְנוֹדָ֖ע אֲשֶׁר־ה֣וּא אָדָ֑ם וְלֹא־יוּכַ֣ל לָדִ֔ין עִ֥ם שהתקיף [שֶׁתַּקִּ֖יף] מִמֶּֽנּוּ׃

Was gewesen ist und dessen Name längst genannt und wohlbekannt ist: dass er nur ein Mensch ist, darum kann er nicht rechten mit dem, der gewaltiger ist als er [mit seinem Schicksal].

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11

כִּ֛י יֵשׁ־דְּבָרִ֥ים הַרְבֵּ֖ה מַרְבִּ֣ים הָ֑בֶל מַה־יֹּתֵ֖ר לָאָדָֽם׃

Denn es gibt viele Dinge, die Eitelkeit mehren; was bringen sie dem Menschen ein?

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12

כִּ֣י מִֽי־יוֹדֵעַ֩ מַה־טּ֨וֹב לָֽאָדָ֜ם בַּֽחַיִּ֗ים מִסְפַּ֛ר יְמֵי־חַיֵּ֥י הֶבְל֖וֹ וְיַעֲשֵׂ֣ם כַּצֵּ֑ל אֲשֶׁר֙ מִֽי־יַגִּ֣יד לָֽאָדָ֔ם מַה־יִּהְיֶ֥ה אַחֲרָ֖יו תַּ֥חַת הַשָּֽׁמֶשׁ׃

Wer weiß, was dem Menschen gut ist im Leben, die gezählten Tage seines eitlen Lebens, dass er sie hinbringe wie der Schatten? Denn wer will dem Menschen sagen, was nach ihm sein wird unter der Sonne?

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