Hebräische Bibel
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Tehillim 104

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1

בָּרֲכִ֥י נַפְשִׁ֗י אֶת־יְה֫וָ֥ה יְהוָ֣ה אֱ֭לֹהַי גָּדַ֣לְתָּ מְּאֹ֑ד ה֭וֹד וְהָדָ֣ר לָבָֽשְׁתָּ׃

Lobe, meine Seele, den Herrn! Herr, mein Gott, du bist sehr groß; mit Majestät und Pracht bist du umgeben.

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2

עֹֽטֶה־א֭וֹר כַּשַּׂלְמָ֑ה נוֹטֶ֥ה שָׁ֝מַ֗יִם כַּיְרִיעָֽה׃

Der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, er spannt den Himmel wie einen Teppich.

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3

הַ֥מְקָרֶֽה בַמַּ֗יִם עֲ‍ֽלִיּ֫וֹתָ֥יו הַשָּׂם־עָבִ֥ים רְכוּב֑וֹ הַֽ֝מְהַלֵּ֗ךְ עַל־כַּנְפֵי־רֽוּחַ׃

Der mit Wassern seine Söller bälkt, Wolken macht zu seinem Fahrzeug, der einherzieht auf den Fittichen des Windes.

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4

עֹשֶׂ֣ה מַלְאָכָ֣יו רוּח֑וֹת מְ֝שָׁרְתָ֗יו אֵ֣שׁ לֹהֵֽט׃

Er macht Winde zu seinen Boten und flammende Blitze zu seinen Dienern.

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5

יָֽסַד־אֶ֭רֶץ עַל־מְכוֹנֶ֑יהָ בַּל־תִּ֝מּ֗וֹט עוֹלָ֥ם וָעֶֽד׃

Er gründete die Erde auf ihren Säulen, sie wird nicht wanken immer und ewig.

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6

תְּ֭הוֹם כַּלְּב֣וּשׁ כִּסִּית֑וֹ עַל־הָ֝רִ֗ים יַֽעַמְדוּ־מָֽיִם׃

Den Meeresgrund hast du wie mit einem Gewand überdeckt, berghoch steht das Wasser.

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7

מִן־גַּעֲרָ֣תְךָ֣ יְנוּס֑וּן מִן־ק֥וֹל רַֽ֝עַמְךָ֗ יֵחָפֵזֽוּן׃

Vor deinem Schelten wich es vor der Stimme deines Donners bebte es zurück.

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8

יַעֲל֣וּ הָ֭רִים יֵרְד֣וּ בְקָע֑וֹת אֶל־מְ֝ק֗וֹם זֶ֤ה ׀ יָסַ֬דְתָּ לָהֶֽם׃

Es steigt wie hohe Berge, es fließt nieder in die Täler, an die Stelle, die du ihm zugewiesen hast;

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9

גְּֽבוּל־שַׂ֭מְתָּ בַּל־יַֽעֲבֹר֑וּן בַּל־יְ֝שׁוּב֗וּן לְכַסּ֥וֹת הָאָֽרֶץ׃

Eine Grenze hast du ihm gesteckt, darüber soll es nicht gehen und nicht wieder die Erde bedecken.

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10

הַֽמְשַׁלֵּ֣חַ מַ֭עְיָנִים בַּנְּחָלִ֑ים בֵּ֥ין הָ֝רִ֗ים יְהַלֵּכֽוּן׃

Der Quellen entsendet in Täler, zwischen Bergen fließen sie.

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11

יַ֭שְׁקוּ כָּל־חַיְת֣וֹ שָׂדָ֑י יִשְׁבְּר֖וּ פְרָאִ֣ים צְמָאָֽם׃

Sie tränken alles Wild des Feldes, es stillen Waldesel ihren Durst.

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12

עֲ֭לֵיהֶם עוֹף־הַשָּׁמַ֣יִם יִשְׁכּ֑וֹן מִבֵּ֥ין עֳ֝פָאיִ֗ם יִתְּנוּ־קֽוֹל׃

Über ihnen wohnen die Vögel des Himmels zwischen Zweigen hervor lassen sie die Stimme hören.

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13

מַשְׁקֶ֣ה הָ֭רִים מֵעֲלִיּוֹתָ֑יו מִפְּרִ֥י מַ֝עֲשֶׂ֗יךָ תִּשְׂבַּ֥ע הָאָֽרֶץ׃

Er tränkt Berge aus seinen Söllern, und mit der Frucht deiner Werke sättigt sich die Erde.

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14

מַצְמִ֤יחַ חָצִ֨יר ׀ לַבְּהֵמָ֗ה וְ֭עֵשֶׂב לַעֲבֹדַ֣ת הָאָדָ֑ם לְה֥וֹצִיא לֶ֝֗חֶם מִן־הָאָֽרֶץ׃

Der Gras sprossen lässt für das Vieh, und Kraut dem Dienste der Menschen, Brot aus der Erde hervorzubringen;

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15

וְיַ֤יִן ׀ יְשַׂמַּ֬ח לְֽבַב־אֱנ֗וֹשׁ לְהַצְהִ֣יל פָּנִ֣ים מִשָּׁ֑מֶן וְ֝לֶ֗חֶם לְֽבַב־אֱנ֥וֹשׁ יִסְעָֽד׃

Und Wein, des Menschen Herz zu erfreuen, dass sein Angesicht von Öl glänze, und Brot, das des Menschen Herz labt.

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16

יִ֭שְׂבְּעוּ עֲצֵ֣י יְהוָ֑ה אַֽרְזֵ֥י לְ֝בָנ֗וֹן אֲשֶׁ֣ר נָטָֽע׃

Es sättigen sich die Bäume des Herrn Libanons Zedern, die er gepflanzt.

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17

אֲשֶׁר־שָׁ֭ם צִפֳּרִ֣ים יְקַנֵּ֑נוּ חֲ֝סִידָ֗ה בְּרוֹשִׁ֥ים בֵּיתָֽהּ׃

Die Vögel nisten da, der Storch — Zypressen sind sein Haus.

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18

הָרִ֣ים הַ֭גְּבֹהִים לַיְּעֵלִ֑ים סְ֝לָעִ֗ים מַחְסֶ֥ה לַֽשְׁפַנִּֽים׃

Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen sind Zuflucht der Kaninchen.

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19

עָשָׂ֣ה יָ֭רֵחַ לְמוֹעֲדִ֑ים שֶׁ֝֗מֶשׁ יָדַ֥ע מְבוֹאֽוֹ׃

Er hat den Mond gemacht für die Feste, die Sonne kennt ihre Untergangszeit.

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20

תָּֽשֶׁת־חֹ֭שֶׁךְ וִ֣יהִי לָ֑יְלָה בּֽוֹ־תִ֝רְמֹ֗שׂ כָּל־חַיְתוֹ־יָֽעַר׃

Setzest du Finsternis ein, so ist es Nacht; da tummelt sich alles Wild des Waldes.

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21

הַ֭כְּפִירִים שֹׁאֲגִ֣ים לַטָּ֑רֶף וּלְבַקֵּ֖שׁ מֵאֵ֣ל אָכְלָֽם׃

Die jungen Leuen brüllen nach Beute, sie erbitten von Gott ihre Nahrung.

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22

תִּזְרַ֣ח הַ֭שֶּׁמֶשׁ יֵאָסֵפ֑וּן וְאֶל־מְ֝עוֹנֹתָ֗ם יִרְבָּצֽוּן׃

Geht die Sonne auf, so ziehen sie sich zurück, und in ihre Wohnungen strecken sie sich.

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23

יֵצֵ֣א אָדָ֣ם לְפָעֳל֑וֹ וְֽלַעֲבֹ֖דָת֣וֹ עֲדֵי־עָֽרֶב׃

Dann geht der Mensch zu seinem Geschäft aus und zu seinem Dienst bis zum Abend.

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24

מָֽה־רַבּ֬וּ מַעֲשֶׂ֨יךָ ׀ יְֽהוָ֗ה כֻּ֭לָּם בְּחָכְמָ֣ה עָשִׂ֑יתָ מָלְאָ֥ה הָ֝אָ֗רֶץ קִנְיָנֶֽךָ׃

Wie viel sind deine Werke, Herr! Sie alle hast du mit Weisheit gemacht. Voll ist die Erde deiner Geschöpfe.

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25

זֶ֤ה ׀ הַיָּ֥ם גָּדוֹל֮ וּרְחַ֪ב יָ֫דָ֥יִם שָֽׁם־רֶ֭מֶשׂ וְאֵ֣ין מִסְפָּ֑ר חַיּ֥וֹת קְ֝טַנּ֗וֹת עִם־גְּדֹלֽוֹת׃

Das Meer da ist, groß und geräumig nach allen Seiten, dort ein Gewimmel, ohne Zahl, von kleinen und großen Tieren.

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26

שָׁ֭ם אֳנִיּ֣וֹת יְהַלֵּכ֑וּן לִ֝וְיָתָ֗ן זֶֽה־יָצַ֥רְתָּ לְשַֽׂחֶק־בּֽוֹ׃

Dort ziehen Schiffe einher, Leviatan, den du gebildet, sich darin zu tummeln.

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27

כֻּ֭לָּם אֵלֶ֣יךָ יְשַׂבֵּר֑וּן לָתֵ֖ת אָכְלָ֣ם בְּעִתּֽוֹ׃

Sie alle harren auf dich, dass du ihnen Nahrung zur rechten Zeit gibst.

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28

תִּתֵּ֣ן לָ֭הֶם יִלְקֹט֑וּן תִּפְתַּ֥ח יָֽ֝דְךָ֗ יִשְׂבְּע֥וּן טֽוֹב׃

Du gibst sie ihnen, sie lesen auf; du öffnest deine Hand, sie sättigen sich an dem Segen.

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29

תַּסְתִּ֥יר פָּנֶיךָ֮ יִֽבָּהֵ֫ל֥וּן תֹּסֵ֣ף ר֭וּחָם יִגְוָע֑וּן וְֽאֶל־עֲפָרָ֥ם יְשׁוּבֽוּן׃

Wendest du aber dein Antlitz ab, so erschrecken sie; du nimmst ihren Odem, sie verscheiden und kehren in ihren Staub zurück.

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30

תְּשַׁלַּ֣ח ר֭וּחֲךָ יִבָּרֵא֑וּן וּ֝תְחַדֵּ֗שׁ פְּנֵ֣י אֲדָמָֽה׃

Dann sendest du wiederum deinen Odem aus sie werden geschaffen, und du verjüngst das Angesicht der Erde.

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31

יְהִ֤י כְב֣וֹד יְהוָ֣ה לְעוֹלָ֑ם יִשְׂמַ֖ח יְהוָ֣ה בְּמַעֲשָֽׂיו׃

Die Herrlichkeit des Herrn dauert auf ewig, es freut sich der Herr seiner Werke.

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32

הַמַּבִּ֣יט לָ֭אָרֶץ וַתִּרְעָ֑ד יִגַּ֖ע בֶּהָרִ֣ים וְֽיֶעֱשָֽׁנוּ׃

Der auf die Erde schaut und sie erzittert, die Berge berührt, und sie rauchen.

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33

אָשִׁ֣ירָה לַיהוָ֣ה בְּחַיָּ֑י אֲזַמְּרָ֖ה לֵאלֹהַ֣י בְּעוֹדִֽי׃

Ich will dem Herrn singen, so lange ich lebe, lobpreisen meinen Gott, so lange ich da bin.

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34

יֶעֱרַ֣ב עָלָ֣יו שִׂיחִ֑י אָ֝נֹכִ֗י אֶשְׂמַ֥ח בַּיהוָֽה׃

Angenehm sei ihm meine Rede. Ich freue mich des Herrn.

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35

יִתַּ֤מּוּ חַטָּאִ֨ים ׀ מִן־הָאָ֡רֶץ וּרְשָׁעִ֤ים ׀ ע֤וֹד אֵינָ֗ם בָּרֲכִ֣י נַ֭פְשִׁי אֶת־יְהוָ֗ה הַֽלְלוּ־יָֽהּ׃

Mögen die Sünder von der Erde vertilgt werden und die Frevler nicht mehr sein. Lobe meine Seele den Herrn, Halleluja!

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