וַיָּבֹ֥א הַמֶּ֛לֶךְ וְכָל־הָעָ֥ם אֲשֶׁר־אִתּ֖וֹ עֲיֵפִ֑ים וַיִּנָּפֵ֖שׁ שָֽׁם׃
And the king, and all the people that were with him, came weary; and he refreshed himself there.
Rav Hirsch
V. 17. Oben (V. 13) war die שמירה, war die Werkunterlassung als אות bezeichnet, hier ist es der Tag an sich. Der Tag an sich ist das Denkmal für Gottes freie Weltschöpfung, unsere Werkunterlassung an diesem Tage das Denkmal für unsere Anerkennung des Schöpfers als unseres Herrn und unsere Berufung durch ihn in seinen Dienst. — נפש :וינפש bezeichnet ja die Individualität, das individuell persönliche Wesen (siehe Jeschurun VIII, S. 435, und Bereschit zu 1, 20). הִנָפֵש heißt somit: sich in seine Persönlichkeit zurückziehen, im Gegensatz zu einer nach außen strebenden Tätigkeit, weshalb es auch ausruhen von einer Anstrengung, buchstäblich: das Zusichkommen, bedeutet (Schmot 23, 12; Sam. II. 16, 14). Hier steht es in der ursprünglichsten Bedeutung. Jetzt erscheint uns Gott nirgend in seiner Schöpfertätigkeit, שoוינ, er hat sich zurückgezogen, es ist Schabbat in der Schöpfung. Allein der Schabbattag ist das Denkmal: daß dieser — s.v.v. — dieser Zurückgezogenheit, diesem Schabbat, eine freie Schöpfertätigkeit vorangegangen: daß sechs Tage Gott Himmel und Erde gebildet und mit dem siebten Tage zu bilden aufgehört hatte, als er sich in die uns jetzt erscheinende Unwahrnehmbarkeit zurückzog. (Siehe zu Bereschit 2, 1-3.)