Commento su Deuteronomio 7:3
וְלֹ֥א תִתְחַתֵּ֖ן בָּ֑ם בִּתְּךָ֙ לֹא־תִתֵּ֣ן לִבְנ֔וֹ וּבִתּ֖וֹ לֹא־תִקַּ֥ח לִבְנֶֽךָ׃
né farai matrimoni con loro: tua figlia non darai a suo figlio, né sua figlia prenderai a tuo figlio.
Rabbeinu Bahya
ולא תתחתן בם, “and you must not intermarry with them.” This means even after conversion of the other partner to Judaism. (Compare Yevamot 76, according to which the term התחתנות would be inappropriate for people who had not converted, and with whom marriage in the legal sense does not exist for Jews.) Seeing the Canaanites were guilty of more sins than any of the other nations, the Torah applied stricter yardsticks to them than to our marrying proselytes from other nations.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
VV. 3 u. 4. ולא תתחתן בם. Jebamoth 76 a wird als Halacha gelehrt, dass hiermit hinsichtlich der kanaanitischen Bevölkerung, selbst unter Umständen, unter welchen mit anderen Völkern חתון, eine eheliche Verbindung statthaft wäre, d. h. nachdem sie durch גרות in das Judentum eingetreten sind, die Ehe verboten ist. חתון, eine eheliche Verbindung findet mit Nichtjuden ja überhaupt erst nach deren Übertritt statt. בהיותן נכרים לית להו חתנות, zwischen Juden und Nichtjuden kennt das jüdische Gesetz kein eheliches Verhältnis, אין קדושין תופסין (Kiduschin 68 b), und das hier auf die kanaanitische Bevölkerung zu beziehende Verbot ולא תתחתן בם kann daher nur eine Ehe mit diesen, selbst nach deren Übertritt untersagen, denn erst נתגיירו אית להו חתנות, da erst dann ja überhaupt von חתון eines Juden mit ihnen die Rede sein kann. Für die kanaanitische Bevölkerung begründet גרות daher keine חתון-Fähigkeit und bleibt hinsichtlich ihrer das für alle בגיותן geltende Verbot bestehen: בתך לא תתן לבנו ובתו לא תקח לבנך, nicht nur sollst du deine Tochter nicht einem Sohne des Nichtjudentums geben, wo du von vornherein dein Kind und deine Enkel dem Judentum entfremdest und einer nichtjüdischen Zukunft hingibst, sondern auch seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen, sollst nicht meinen, die Macht deines Einflusses und das Beispiel deines Familienlebens werde die Nichtjüdin in jüdischen Geist und jüdische Sitte hineinleben; nicht meinen, es können dir aus nichtjüdischem Schoße jüdische Enkel geboren und erzogen werden; denn nicht nur werden von einer nichtjüdischen Mutter keine Kinder dem Judentume geboren, sondern deinen eigenen, von dir und seiner jüdischen Mutter erzeugten Sohn wird er, sein Schwiegervater, aus der jüdischen Gesetzestreue zu sich und seiner nichtjüdischen Lebens- und Anschauungsweise hinüber bringen, כי יסיר את בנך מאחרי, und jene wie diese, deine mit einem Nichtjuden verheiratete Tochter und dein mit einer Nichtjüdin verheirateter Sohn, ועבדו אלהים אחרים werden dem nichtjüdischen Götterwesen verfallen. Implizite ist dann auch in der Fassung unseres Textes zugleich der gesetzliche Kanon beachtet, dass ולדה כמותה, dass, wo dem Vater oder der Mutter überhaupt die Qualifikation zur Eingehung einer jüdischen Ehe fehlt, אין קדושין תופסין, da das Kind, dem physischen Kausalitätsprinzipe folgend, den Charakter der Mutter trägt, somit das von einem ישראל mit einer נכרית erzeugte Kind dem Nichtjudentum, das von einem נכרי mit einer ישראלית erzeugte Kind dem Judentume angehört, בנך הבא מישראלית קרוי בנך ואין בנך הבא מן הנכרית קרוי בנך אלא בנה ein Kanon, der in der Mischna (daselbst 66 b) also gefasst ist: וכל מי שאין לה לא עליו ולא על אחרים קדושין הולד כמותה ואיזה זה ולד שפחה ונכרית. Darum spricht der Text nur von der Gefahr des Abfalls deines mit der Nichtjüdin verheirateten Sohnes, nicht aber deines Sohnes und deiner Enkel, deiner Nachkommen überhaupt, כי יסיר את בנך, nicht את זרעך; denn die von ihm mit der Nichtjüdin erzeugten Kinder gehören schon mit der Geburt dem Judentum nicht an. Wir sind in dieser Darstellung der Auffassung des ר׳׳ת gefolgt. — רש׳׳י hat eine andere Auffassung, nach welcher כי יסיר sich auf die erste Eventualität, את בתך לא תתן לבנו, bezieht (siehe daselbst).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Chizkuni
לא תתחתן בם, “do not intermarry with them.” The nations referred to are the ones mentioned in Kings I 11,2.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Wie tief die geschlechtliche Verirrung mit Nichtjüdinnen die ganze Zukunft des Judentums untergräbt, ist in dem Peorabfall, seinen Ursachen und Folgen (Bamidbar 25. 1 — 13) für alle Zeiten warnend niedergelegt. Spricht doch Maleachi (2, 11 u. 12) über solche Verirrungen geradezu כרת aus: בגדה יהודה ותועבה נעשתה בישראל ובירושלם כי חלל יהודה קדש ה׳ אשר אהב ובעל בת אל נכר יכרת ד׳ לאיש אשר יעשנה ער ועונה מאהלי יעקב ומגיש מנחה לד׳ צבאות und Esra 9 u. 10 sah den geistigen Untergang seines Volkes vor Augen, weil לא נבדלו חעם מעמי הארצות כי נשאו מבנתיהם להם ולבניהם, und die höheren Schichten der jüdischen Gesellschaft waren in dieser Verirrung vorangegangen, ויד השרים והסגנים היתה במעל הזה ראשונה, so dass nur durch Aussonderung der Frauen samt den von ihnen geborenen Kindern Israels Zukunft wieder ein reiner Nationalkörper gerettet werden konnte: להוציא כל נשים והנולד מהם ׳וכתורה יעשה וגו.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Dieser für jedes jüdische Gewissen schon hinlänglich drückenden Schwere der Versündigung sah man sich zu den Zeiten der Makkabäer noch veranlasst, auch die Kognition des menschlichen Gerichtes hinzuzufügen, ב׳׳ד של חשמונאים גזרו ישראל הבא על הכותית חייב משום נשגן (Aboda Sara 36 b; siehe חידושי ר׳׳ן zu Sanhedrin 82 a. — Vergl. Sanhedrin 82 b: והוא בועל את הכותית וכו׳. — Siehe שאילת יעבץ ס׳ קסו. Anm. zur 2. Aufl.).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
והרה וגו׳ בכם והשמידך וגו׳: wenn diese Versündigungen von der nationalen Vielheit begangen werden, so trifft der göttliche Unwille die Sünder in ihrer Besonderheit, die Folgen aber treffen den Gesamtverein der Nation in dem Untergange ihres staatlichen Bestehens.
Ask RabbiBookmarkShareCopy