Powtórzonego Prawa 4:33 Komentarz: Rav Hirsch

הֲשָׁ֣מַֽע עָם֩ ק֨וֹל אֱלֹהִ֜ים מְדַבֵּ֧ר מִתּוֹךְ־הָאֵ֛שׁ כַּאֲשֶׁר־שָׁמַ֥עְתָּ אַתָּ֖ה וַיֶּֽחִי׃

Czy słyszał który lud głos Boga, przemawiającego z pośród ognia, jakoś ty słyszał, - a żywym pozostał? 

Rav Hirsch

VV. 33 u. 34. השמע וגו׳ או הנסה וגו׳. Aus einem solchen Umblick wird sich dir ergeben, daß du das einzige Volk auf Erden seiest, dem Gott aus seiner Unsichtbarkeit in die Gewissheit sinnlicher Wahrnehmung hinausgetreten und in der Bekundung seiner unmittelbaren Waltung offenbar geworden. Du bist das einzige Volk, das Gott und seine Waltung nicht glaubt, sondern weiß. Du bist der einzige Depositär der Offenbarung Gottes, seiner Waltung und seines Willens an die Menschheit: darin liegt die Ewigkeit deiner Bestimmung und die geschichtliche Unsterblichkeit deines Wandelns in Mitte der Völker. Darin liegt der Aufschluss des לא ירפך ולא ישחיתך usw. כי שאל נא וגו׳.
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Rav Hirsch

השמע עם וגו׳ ויחי. Dieses Vernehmen der Gottesstimme übersteigt nicht das menschliche Vermögen an sich. Dem ersten Menschen in seiner ursprünglichen reinen Stellung war Gott nahe auf Erden und er vernahm das ihn anweisende Wort Gottes. Und auch die einzelnen Erlesenen seiner Nachkommen, ein Noach, Abraham, dessen Sohn und Enkel, mit welchen Gott die Wiederkehr auf Erden einleitete, vermochten die Gottesrede zu vernehmen und wurden derselben gewürdigt. Aber noch kein Volk in seiner Gesamtheit ward auf diese Stufe gehoben und noch dazu in eine persönliche Unmittelbarkeit, die normal den in die Gottesnähe gehobenen Geist von den Banden der leiblichen Sinnlichkeit zu lösen geeignet wäre. Sollte doch eben in die hieniedige sinnliche Leiblichkeit hinein und für einen Gott nahen Fortwandel in der hieniedigen sinnlichen Leiblichkeit mit dieser Offenbarung der Grund gelegt werden.
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