כִּ֣י תִקְצֹר֩ קְצִֽירְךָ֨ בְשָׂדֶ֜ךָ וְשָֽׁכַחְתָּ֧ עֹ֣מֶר בַּשָּׂדֶ֗ה לֹ֤א תָשׁוּב֙ לְקַחְתּ֔וֹ לַגֵּ֛ר לַיָּת֥וֹם וְלָאַלְמָנָ֖ה יִהְיֶ֑ה לְמַ֤עַן יְבָרֶכְךָ֙ יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ בְּכֹ֖ל מַעֲשֵׂ֥ה יָדֶֽיךָ׃
Gdy będziesz zżynał użątek na polu twojém, a zapomnisz snop na polu, nie wracaj się, by go zabrać: dla cudzoziemca, dla sieroty i wdowy niechaj zostanie, aby błogosławił ci Wiekuisty, Bóg twój, w każdej sprawie rąk twoich.
Bartenura
כל זית. כזית הנטופה בשעתו – on account that it drips oil, they called it “dripping,” even though it does not drip every year long since when they raised up this name on that fact that at its time, it drips. If he forgot it, It is not forgetting, as it is written (Deuteronomy 24:19): “And overlook a sheaf in the field,” a sheaf that you always forget it, excluding that which you remember after a while.
German Commentary
Nachdem im vorigen Traktate ברבות von den Lobsprüchen die Rede ist, die man Gott für seine Wohlthaten gegen die Menschen schuldig ist, folgt jetzt der zweite Traktat, nämlich פאה, in welchem das Armenrecht, als göttliches Gesetz, behandelt wird und zwar beginnt die Abgabepflicht mit Peah, weil hier schon die Verbindlichkeit vor der Ernte, wenn die Saaten noch am Boden haften, nämlich eine Ecke des Getreides stehen zu lassen, statt findet. Die übrigen Armen-Abgaben kommen erst nach der Ernte in Anwendung. Die Schriftstellen, auf welchen das Gesetz der Peah begründet ist, sind: (Lev. 19, 9; 10; 23, 22; Deut. 24, 19). Im Verfolg dieses Traktates wird auch von לקט (Nachlese) und שכחה (Vergessenes) gehandelt. Ueberdies wird in dem Traktate angegeben, wer als Armer zu den erwähnten Genüssen und Wohlthaten berechtigt ist. — Endlich wird nach der Gewohnheit der Lehrweise der Mischna öfters ein anderer Gegenstand mitbesprochen, der in einer Hauptregel der Peah mit erwähnt ist. Der augenscheinliche Grund für diese Gebote ist, dass der Allgütige jene milden Triebe, die er in das menschliche Herz pflanzte, durch die Verpflichtung zu wohlthätigen Handlungen, entwickeln wollte, gemäss des Ausspruches unserer Weisen: הדבק במדותיו מה הוא רחום וכוי. Mittelst dieses gesetzlichen Einkommens, (da die Religionsgesetze, zugleich Staatsgesetze waren), wird ausser einer gewissen Selbstständigkeit derselben, auch noch das vagabondirende Leben der Armen, so viel als möglich zu verhüten gesucht, indem sie an die Scholle gefesselt werden, von welcher sie einen Theil ihres Unterhalts beziehen.
Bartenura
שבולת שבקציר – he left a remnant in his harvesting one sheaf that he did not reap, and the top of that sheaf touches/reaches the standing corn, if that sheaf is cut with the standing corn, it belongs to the owner of the house, as the standing corn saves it and we don’t call it (Deuteronomy 24:19): “do not turn back to get it…”