Cytowanie Komentarza do Psalmów 127:1

שִׁ֥יר הַֽמַּֽעֲל֗וֹת לִשְׁלֹ֫מֹ֥ה אִם־יְהוָ֤ה ׀ לֹא־יִבְנֶ֬ה בַ֗יִת שָׁ֤וְא ׀ עָמְל֣וּ בוֹנָ֣יו בּ֑וֹ אִם־יְהוָ֥ה לֹֽא־יִשְׁמָר־עִ֝֗יר שָׁ֤וְא ׀ שָׁקַ֬ד שׁוֹמֵֽר׃

Pieśń pielgrzymia Salomona. - Jeżeli Bóg nie buduje domu, napróżno trudzą się budowniczowie nim; jeżeli Bóg nie strzeże grodu, napróżno czuwa straż. 

Tze'enah Ure'enah

“Its builders labor in vain on it” [Psalms, 127:1]. That is, the one who does not want to say about his house that the Holy One built it, that house will not remain standing. His building is considered as nothing. He must always say that the house belongs to the Holy One alone and is not mine. The person should know that he is like a tenant who rents from an owner to live there for a year. So should he also be in his house. He should know that the Holy One is the owner of his house.
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Rav Hirsch

Daß wir in den Gebilden, deren Betrachtung uns beschäftigt, ihrer äußeren Erscheinung nach Pflanzenteile, ihrer Bedeutung nach geistige Tätigkeiten, ja die Tätigkeit des Geistes in seinen eminentesten Entwicklungsstadien vor uns haben, darauf weist noch mit großer Entschiedenheit ein Ausdruck hin, auf den wir bereits hingedeutet. משוקדים, mandelförmig oder mandelartig werden die Kelche der Menora wiederholt charakterisiert, und ist, wie wir dies bereits oben erwähnt, die Überlieferung schwankend, ob nicht Schmot 25, 34 — wie auch die Akzentstellung zeigt — dies משוקדים auch zum Charakter der כפתורים und פרהים gehört. Nun ist aber שקד, sowohl sprachlich als Verbum, als sachlich, Mandel, im symbolischen Gebrauch, der spezifische Ausdruck für die intensivste Richtung und Dahingebung der Geistestätigkeit an einen Gegenstand oder einen Zweck. Sowie der Mandelbaum am frühesten blüht (bei uns schon im März) und früher Blüten als Blätter hat, so ist שקד, sein Name, überhaupt Ausdruck für eifrige, rastlose, rasch zum Ziele strebende, wache und fleißige Geistesanstrengung, Ausdruck für das, was wir Fleiß und Studium nennen würden. "Wenn Gott die Stadt nicht schützt, vergebens שקד, wacht der Wächter" (Ps. 127, 1). "Glücklich der Mensch", spricht Prov. 8, 34 die Weisheit, "der mir zuhört, לשקוד, emsig an meinen Türen Tag für Tag zu wachen": "Wie ich שקדתי עליהם, über sie mit Eifer, rastlos zu zertrümmern und zu zerstören gestrebt", heißt es Jerem. 31, 28, "so אשקד עליהם לבנות ולנטוע, so werde ich rastlos, mit Eifer, über sie streben zu bauen und zu pflanzen". "Was siehst du", wurde Jirmijahu Kap. 1, 11 gleich bei seiner ersten Berufung gefragt, "מקל שקד, einen Mandelstab sehe ich", lautete die Antwort. "Du hast gut geschaut", erwiderte Gott, "denn שקד אני על דברי לעשתו, eifrig betreibe ich mein Wort zu erfüllen": Bamidbar 17, 16 ff. sollte der Stammesfürst als der geistig Erwählte von Gott bezeichnet sein, dessen Stab blühen werde, und dieser Stab sollte als ewiges Denkmal vor dem Zeugnis bewahrt bleiben. Aarons Stab nun, durch dessen Blühen der Stamm Levi und in diesem Stamm das Haus Aaron als die für das Priestertum geistig Erwählten dokumentiert sein sollten, ויצא פרח ויצץ ציץ ויגמל ,"שקד" "!brachte Blumen, trieb Staubfäden und reifte Mandeln!" שקדים die ernste, rastlose, eifrige, tätige und erfolgreiche Hingebung an den Beruf sehen wir also hier als denjenigen Charakter bezeichnet, der den Stamm der Aaroniden für die Erwählung zu dem hohen geistigen Berufe des jüdischen Priestertums befähigt zeigte, und glauben wir hierin eine nicht geringe Bestätigung für unsere Auffassung der mandelartigen Blütengebilde an der Menora zu finden. Tragen ja Schaft und Arme des Leuchters eben dieselben Symbole, die den vor dem Zeugnis ruhenden Aaronsstab als Priesterstamm charakterisierten. Hier wie dort Mandeln reifende Blüten! Wir haben ציץ mit Staubfäden wiedergegeben. Wir glauben, daß ציצת Jechesk. 8, 3 das Lockenhaar, und ציצת, die Fäden an den Gewandecken, für diese Erklärung sprechen.
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