Комментарий о цитате к Дварим 19:20

וְהַנִּשְׁאָרִ֖ים יִשְׁמְע֣וּ וְיִרָ֑אוּ וְלֹֽא־יֹסִ֨פוּ לַעֲשׂ֜וֹת ע֗וֹד כַּדָּבָ֥ר הָרָ֛ע הַזֶּ֖ה בְּקִרְבֶּֽךָ׃

А те, которые останутся, услышат и будут бояться, и впредь не будут больше совершать такого зла среди тебя.

Rav Hirsch

V. 4. הצור וגו׳. Mit diesem Worte beginnt die eigentliche צור .שירה als bildliche Bezeichnung Gottes kehrt wiederholt in dieser שירה wieder und erscheint als charakteristischer Begriff derselben. Der erste Gedanke, man kann sagen, der Grundgedanke der hier beginnenden קריאת שם ד׳ ist: צור (nach einigen hier auch mit großem צ). Nach der Auffassung der Weisen im ספרי liegt in צור der Doppelgedanke: התקיף, der Starke, und: הצייר, der Bildner. In der Tat, wenn צור in der gewöhnlichen Bedeutung als Fels das natürliche Bild des Festen, Starken, Unveränderlichen und Unüberwindlichen und so den Ausdruck für den stärksten und zuverlässigsten Halt und Schutz bietet, so liegt doch schon in der Verbalbedeutung der Wurzel צור eine zwiefache Betätigung der im Substantiv צור vergegenwärtigten Stärke. צור heißt als Verbum meistens: belagern, einengen, somit die Stärke in einer festen Umschränkung, Einschließung äußern. כי תצור אל עיר (Dewarim 20, 19) מצור, Belagerung und Belagerungswerkzeug (daselbst 19, 20), auch in schützendem Sinne: ערי מצורות (Chron. II, 11, 21) feste Städte, ähnlich wie מצודה, von צוד fangen, sowohl den festen Platz bedeutet, in welchen man jemanden zur Gefangennehmung, als auch in welchen jemand sich selbst zur Vekteidigung einschließt. צור heißt aber auch bilden, formen. ויצר אותו בחרט (Schmot 32, 4), צורתו ,צורותו ,צורת הבית (Ezechiel 43, 11). Ist doch auch ein jedes Formen, Bilden, die feste, bleibende Beschränkung des Stoffes in zweckentsprechende begrenzende Umrisse. צור als Substantiv kommt daher auch außer der Bedeutung Fels als Ausdruck dieses zwiefachen Begriffes der unveränderlichen Festigkeit und der alle anderen Stoffe bewältigenden Härte vor. Ps. 49, 15 bedeutet צור das dem Menschen inwohnende der Verwesung nicht erliegende unsterbliche Teil: וצורם לבלות שאול מזבול לו, und ihr unsterbliches Wesen ist bestimmt, selbst die Gruft zu überdauern, daß dieses ihm keine Stätte sei. Psalm 89, 44 bezeichnet es die harte Schärfe des Schwertes: אף תשיב צור חרבו. Du lässest die Schärfe seines Schwertes zurückprallen, d. i. du nimmst ihm die schneidende Kraft. Auf Gott übertragen ist צור bildlicher Ausdruck für das Unveränderliche und das absolut Bewältigende. Er ist der absolute Urgrund alles Seins und aller Art des Seins. Was er zum Sein bestimmt, findet in Ihm seinen ewigen Halt, und jede von Ihm beabsichtigte Gestaltung gelangt mit absoluter Gewissheit zur Verwirklichung. Daher Jesaias 26, 4 der Satz: בטחו בד׳ עדי עד כי ביה ד׳ צור עולמים. Der zweibuchstabige Gottesname drückt, wie wir dies zu Schmot 15, 2 bemerkt, die sich in siegreicher Bewältigung alles Entgegenstehenden zeigende Gotteskraft aus. Wäre dies die einzige Weise der Gotteswaltung, es würden alle Gestaltungen auf Erden dem Ideale des göttlichen Willens sofort und unwandelbar entsprechen. Sie wären eben das Produkt der unwiderstehlichen göttlichen Willensmacht. Allein, es hat Gott mit der dem Menschen verliehenen Willensfreiheit die Gestaltung Seiner Ziele einer erst in freier Entwicklung, aber darum nicht minder mit absoluter Gewissheit sich verwirklichenden Zukunft – wie dies der vierbuchstabige Name bezeichnet – überwiesen. Daher: "vertrauet auf Gott bis zum endlichen Ziele; denn in יה ד׳ liegt der ewige Halt beider Welten", der jetzigen mit allen ihr noch anhaftenden Unvollkommenheiten, und der einstigen des verwirklichten Gottesideales auf Erden. In Beziehung zu Israel spricht daher die Bezeichnung Gottes als צור die doppelte Gewissheit aus. Israel hat in Gott den ewigen Halt seines geschichtlichen Daseins. Gott will, daß es sei, darum geht es nimmer verloren. Allein Gott will auch eine bestimmte Art seines Seins, die Er ihm in seinem Gesetze offenbart. Diesen Anforderungen kann sich Israel nimmer entziehen. Sie sind ebenso unwandelbar wie Gottes Sein und Wollen. Und welche Geschickeswandlungen Israel auch durchzumachen hat, sie haben alle die endliche Verwirklichung dieser Gottesbestimmungen an Israel und durch Israel zum Ziele, sie sind eben nichts als die gestaltenden Hammerschläge der unwiderstehlichen Gestaltungskraft der göttlichen Waltung, כי ביה ד׳ צור עולמים (vergl. zu Bamidbar 8, 4). – Daher der Name צור das Charakteristikon der שירת האזינו, in ihm liegt der Schlüssel dieses Gottes Waltungen an Israel, mit Israel und durch Israel schauend offenbarenden Gesanges. —

Sforno

וטוב לך, because the murderer cannot kill additional people, the ones surviving the execution will be awed by having heard or witnessed the execution. (verse 20)

Ramban

A STUBBORN AND REBELLIOUS SON. In the opinion of our Rabbis88Sanhedrin 68b. he is not a minor, for a minor is not subject to any punishments ordained by the Torah or to [the observance of] any commandments. Rather, this verse applies to a boy who has grown two hairs [signifying puberty, and, therefore making the child subject to all the laws prescribed by the Torah]. Now, he is liable to two punishments: the first, because he dishonors his father and his mother89Further, 27:16. and rebels against them, and the second, because he is a glutton, and a drunkard,90Verse 20. transgressing that which we have been commanded, Ye shall be holy,91Leviticus 19:2. and it is further stated, and Him shall ye serve, and unto Him shall ye cleave92Above, 13:5. — as I have explained,93Ibid., 6:12. we are commanded to know G-d in all our ways, and a glutton, and a drunkard90Verse 20. does not know the way of G-d. In general, then, as of now he [this stubborn and rebellious son] has not committed a sin punishable by death, but is judged because of [what he is destined to become in] the end, just as our Rabbis have mentioned.94Sanhedrin 72a. This is the sense of the expression, and all Israel shall hear, and fear,95Verse 21. for he was not executed due to the greatness of his sin, but in order to discipline the public, and so that he not become a menace to others. It is the manner of Scripture so to warn that when the death-penalty is imposed as a deterrent, the execution should serve as a benefit to others. Thus it mentioned the same in the case of the rebellious elder [who defies the decision of the Great Sanhedrin — And all the people shall hear, and fear]96Above, 17:13. because, in his decision [contradicting that of the court] there is no sin deserving of death, but [the death sentence being imposed only to] deter dissension from the Torah, as I have explained there.97Ibid., Verse 11. Similar is the case of plotting witnesses98Ibid., 19:20: And those that remain shall hear, and fear. who are executed [for scheming to condemn someone to death] although they have not caused his execution.99See Ramban ibid., Verse 19. Scripture also mentions it in the case of the beguiler100Ibid., 13:12: And all Israel shall hear, and fear. because he is executed merely for his evil speech even though the beguiled has not worshipped the idols, nor hearkened to him; his [the beguiler’s] death is rather to chasten the survivors. This, too, is a newly-declared commandment — or it may be explanatory of the commandments, Honor thy father and thy mother,101Exodus 20:12. and Ye shall fear every man his mother and his father.102Leviticus 19:3.