Комментарий о цитате к Ийова 17:4

כִּֽי־לִ֭בָּם צָפַ֣נְתָּ מִּשָּׂ֑כֶל עַל־כֵּ֝֗ן לֹ֣א תְרֹמֵֽם׃

Ты скрыл их сердце от понимания; Поэтому не возвышай их.

Malbim

And the second, Eliphaz’s attempt to reinforce his previous thesis that the essential reward [of the righteous] is the survival of the soul after death, as when he said (Job 15:11): Are God's consolations inadequate for you; For you will return your spirit to God. Job rejects this completely, saying that since the essential quality of the soul is a hidden matter and most people cannot understand this mystery and see only that which is sensed, i.e., that the righteous person is tormented with suffering in real-life; and since as regards this other spiritual life, there is nobody who can give them a guarantee that the soul lives on after death, for such things are hidden from the seeing eye; and since even the intellect can make no sense of it, as he says (Job 17:4): But You have hidden comprehension from their minds, and since all human beings only set store by what is seen in real-life, there are those who, when they see a righteous person suffer, pass a perverse judgment over him and conclude from this that he must have sinned, as happened in the case of Job, whereas others will maintain that the person was indeed righteous and so complain about the workings of Providence.1'If God wants us to do a thing, he should make his wishes sufficiently clear. Sensible people will wait till he has done this before paying much attention to him.' - Samuel Butler (1835–1902). It follows that this disposal of the suffering of the righteous and the prosperity of the wicked [viz. reward or punishment of the soul after death in the Hereafter] leads people to dissent and reproach, and to barren thought: it is a shadow of death in Governance; incoherent (Job 10:22). The righteous and the wicked should be given their just deserts in this world, for all to see, to learn and to take note; so that injustice be gagged (Psalms 107:42).

Rav Hirsch

VV. 3-7. ותקעו וגו׳. Aus V. 7 ist ersichtlich, daß mit תקע ein anderer Ton als mit הריע bezeichnet sei, und wenn es nun V. 5 ותקעתם תרועה und nicht והרעותם, analog dem תריעו des V. 7 heißt, so kann damit nichts anderes, als eine Verbindung beider Töne, die Einleitung der תרועה durch eine תקיעה bestimmt sein, demgemäss dann תרועה יתקעו des V. 6 das Schließen der תרועה durch eine תקיעה anordnete. In der Tat entspricht diesem auch die Halacha (R. H. 34a). תקע heißt ursprünglich: einschlagen, einen Nagel in die Wand, einen Pflock oder Pfahl in den Boden, oder: die Hand des Versprechenden in die Hand des das Versprechen Empfangenden. Letzteres ist symbolisch das energievolle, völlige Hingeben des Tatvermittelnden, oder vielmehr, da es gewöhnlich תקע כף und nicht יד heißt, des Besitzfassenden in die Macht des andern. Die Hand des Versprechenden wird damit dem andern dienstbar. Es wird dabei so sehr die Hand als Ausdruck der tatschaffenden oder vielmehr besitzenden Persönlichkeit begriffen, daß es auch rein reflexiv התקע: sich einschlagen (Job 17, 4) gebraucht wird. Daher (Prov. 6, 3) von dem, der einem andern einen Handschlag gegeben: באת בכף רעך. Auf die Musik übertragen, bezeichnet er das kraftvolle und anhaltende Hineinstoßen einer Luftsäule in ein Blasinstrument, oder den dadurch hervorgebrachten stark und anhaltend ins Ohr dringenden Ton, תקיעה daher: פשוטה, der gerade, anhaltende, ungebrochene Ton eines Blasinstruments. – רוע und רעע, brechen, תרעם בשבט כרול (Ps. 2, 9), bezeichnet in der Musik den gebrochenen, zitternden, aus vielen kleinen Stößen bestehenden Ton: תרועה. V. 2 wird als nächster Zweck der חצוצרות angegeben: מקרא העדה und מסע המחנות: Berufung der Gemeinde und Aufbruch des Lagers zu signalisieren, und ist Verse 3, 4 und 7 als Signal für die Berufung: תקיעה, der gerade ungebrochene Rufton bestimmt, Verse 5 und 6 für den Lageraufbruch: תרועה, der gebrochene Alarmton, und zwar ותקעתם תרועה: eingeleitet mit תקיעה, und תרועה יתקעו: ausgeleitet mit תקיעה. Zur Berufung der Volksgemeinde als Einheit, d. i. in ihrer Repräsentanz, "den Fürsten und Häuptern der Tausende Israels", ward, dem Begriff der Einheit entsprechend, mit einer Trompete geblasen (V. 4). Sollte aber die Volksgemeinde in der Vielheit aller ihrer Glieder erscheinen, so wurde, dem Begriff der Vielheit entsprechend, das Signal mit zwei Trompeten gegeben. Das Zeichen zum geordneten Lageraufbruch war, wie bemerkt: תרועה, welcher תקיעה voranging und תקיעה folgte. Da nun תקיעה der Rufton, תרועה der Alarmton ist, so spricht sich die Bedeutung der kombinierten Töne also aus: die erste תקיעה ruft alle zum gebietenden Oberhaupte hin. Würde die תרועה nicht unmittelbar folgen, so wäre die Weisung: sich zum Oberhaupte zu begeben, um dort seine Befehle zu erhalten. Es folgt aber sofort תרועה und erteilt sofort den Befehl, sich und alles in Bewegung zu setzen, das Lager für den Aufbruch abzubrechen und bereit zu machen. Die Schluss-תקיעה gebietet ihnen, nach Abbruch des Lagers dorthin zu folgen, wohin sie weiter der Befehl des Oberhauptes bescheidet; es dürfte dies der Sinn des תרועה יתקעו למסעיהם sein: sie lassen der תרועה eine תקיעה folgen und geben damit die Weisung für ihre Weiterzüge.