הֵאָנֵ֣ק ׀ דֹּ֗ם מֵתִים֙ אֵ֣בֶל לֹֽא־תַֽעֲשֶׂ֔ה פְאֵֽרְךָ֙ חֲב֣וֹשׁ עָלֶ֔יךָ וּנְעָלֶ֖יךָ תָּשִׂ֣ים בְּרַגְלֶ֑יךָ וְלֹ֤א תַעְטֶה֙ עַל־שָׂפָ֔ם וְלֶ֥חֶם אֲנָשִׁ֖ים לֹ֥א תֹאכֵֽל׃
Вздох в тишине; не печалься о мертвых, возложи на себя голову твою и положи обувь твою на ноги твои, и не прикрывай верхней губы твоей и не ешь хлеб человеческий.'
Chizkuni
וידום אהרן, “Aaron responded by accepting this silently.”This response is repeated by the prophet Ezekiel quoting G-d saying to him after the death of his wife (Ezekiel 24,17: האנק דום אבל מתים לא תעשה, “moan softly, do not observe the ritual of mourning for the dead.” (Rash’bam)
Rav Hirsch
ולא שתו איש עדיו עליו. Es ist nicht gesagt, was das für ein Schmuck gewesen. Daß es ein konkreter, an- und abzulegender Schmuck gewesen, ist aus dem Zusammenhange klar. Versteht man das מהר חרב im V. 6 dahin, daß sie diesen Schmuck am Horeb erhalten hatten, so muss an einen besonderen Schmuck, und nicht an einen Schmuck im allgemeinen gedacht sein. Wir wagen eine Vermutung. Es gibt nur ein Objekt, das uns als jüdischer Nationalschmuck bezeichnet ist. Es heißt טוטפות: Stirnzierde (Schmot 13, 16) פאר: Schmuck ohne weiteres (Jechesk. 24, 17) und wird auch als Zeichen der Trauer abgelegt. Sollte hier nicht an diesen einzigen jüdischen Nationalschmuck gedacht werden können? Sie erhielten תפלין sofort beim Auszuge aus Mizrajim. קדש uחd והיה כי יביאך sagte jedem jüdischen Manne seine Gott heilige Bestimmung, weihte Mannesarm und Manneshaupt dieser Gott heiligen Bestimmung, schmückte Mannesarm und Manneshaupt mit dem Zeichen und dem Diadem dieser Bestimmung – einer Bestimmung, die am Horeb erst ihren ausführlichen Inhalt erhalten sollte — und eben am Horeb wurde ihnen das Bewusstsein, wie sie der ihnen mit dem Auszuge aus Mizrajim erteilten Bestimmung nicht gewachsen: ist etwas natürlicher als das Gefühl, das sie in tiefem Schmerze über diese geistige und sittliche Unreife — die תפלין nicht anlegen ließ? Das מהר חרב hieße dann: vom Berge Horeb an, oder kausal: in Veranlassung des Berges Horeb, wie אנכי ד׳ אלדיך מארץ מצרים (Hosea 12, 10). Der Horeb, der ihrer Bestimmung erst die rechte Bedeutung geben sollte, beraubte sie dieser Bestimmung! — Dann erklärte sich auch das sonst Auffallende, sowohl das im V. 5 von Gott ausgesprochene הורד וגו׳ nachdem sie den Schmuck bereits abgelassen, sowie der im V. 6 wiederholte Bericht, daß sie ihn abgelegt: ויתנצלו. War dieser Schmuck nämlich ein gebotener: תפלין, so bedurfte es noch erst der Billigung, daß sie ihn fortan ablassen mögen, und es ist dann die Wiederholung nicht überflüssig, daß sie denselben bereits freiwillig, im Gefühle der Unwürdigkeit, abgelassen hatten. Denn eben diese freiwillige Entkleidung gab derselben als Ausdruck der Selbsterkenntnis ihren Wert.
Tur HaArokh
של נעליך!, “remove your shoes!” It is noteworthy that whereas when Moses and Ezekiel were commanded to remove their shoes, they were told to remove both shoes, or in the case of Ezekiel, not to remove them, whereas Joshua was commanded to remove only one shoe, נעלך, (compare Joshua 5,15) The reason may have been that Moses being a shepherd by vocation, wore big boots in the manner of the shepherds. Ezekiel, who was also a farmer, may similarly have worn big boots. Joshua being a highly placed officer, almost a crowned head, wore only light shoes in the manner of all the kings. Both of his shoes, נעליך, would have been equivalent to only one of Moses’ shoes in size and weight. Furthermore, the angel speaking to Joshua described only the immediate site on which Joshua was standing as a holy site, אדמת קודש, whereas in the case of Moses the entire mountain was holy ground. It is also interesting that whereas Joshua is reported as having complied with the command to remove his shoes, no such thing is reported of Moses. Perhaps, Moses not having entered holy ground before being told to take off his shoes, preferred not to come closer so that he would not have to remove his shoes, whereas Joshua was told to do so only after he had already been standing on holy ground, so that he had no other option.
Rashi
and sighing an expression of sighing, that a person feels pain in his heart; demonisement in Old French, groaning. The source of all of them is (Ezek. 24:17), “Be silent in groaning” But if אֳנָקָה is an expression of a cry, where is the silence? The Targum of this word is דִמְדַנְקִין, and so did Jonathan translate (ibid. 30: 43) “And you shall sigh before yourselves ותְדַנְקוּן.” [This is] an expression of a person who roars and feels pain within himself.