Комментарий о цитате к Мелахим А 1:9

וַיִּזְבַּ֣ח אֲדֹנִיָּ֗הוּ צֹ֤אן וּבָקָר֙ וּמְרִ֔יא עִ֚ם אֶ֣בֶן הַזֹּחֶ֔לֶת אֲשֶׁר־אֵ֖צֶל עֵ֣ין רֹגֵ֑ל וַיִּקְרָ֗א אֶת־כָּל־אֶחָיו֙ בְּנֵ֣י הַמֶּ֔לֶךְ וּלְכָל־אַנְשֵׁ֥י יְהוּדָ֖ה עַבְדֵ֥י הַמֶּֽלֶךְ׃

А Адония убил овец, волов и отрогов у камня Зохелета, который находится рядом с Эн-Рогелем; и призвал всех братьев своих царем'сыновья и все жители Иудеи, царя'слуги;

Rav Hirsch

V. 16. והסיר את מראתו בנצתה in der Mischna (Sebachim 64 b) heißt es: והסיר את המוראה ואת הנוצה ואת בני מעיין היוצאין עמם. im Hinblick hierauf und in der Auffassung, daß diese Mischna mit der Erklärung des אבא יוסי בן חנן identisch ist, der sich (daselbst 65a) also ausspricht: נוטלה ונוטל קורקבנה עמה, begreift רמב׳׳ן zur תורה unter מראה nicht nur den Kropf, sondern auch Speiseröhre und Magen (קורקבן), somit mit Inbegriff der in der Mischna genannten בני מעיין, den ganzen Verdauungsapparat. Nach רמב׳׳ן wäre מראה von ראי, das Kot bedeute. Eigentümlich wäre es jedoch, wenn der ganze Nahrungs- und Verdauungsapparat von demjenigen Objekte seinen Namen hätte, das eben das als zur Ernährung untauglich Ausgeschiedene bezeichnet. Im זפק, dem Kropf, ist noch gar kein ראי vorhanden. Wahrscheinlicher dürfte מֻרְאָה – wie טֻמְאָה – von מרא sein, wovon מריא das gemästete Tier und rabbinisch המראה das Mästen, das Hineinstopfen von Speisen. Die Verwandtschaft von מרה: entgegen sein widersprechen, und מרא: mästen ist dunkel. Ob מרא den äußersten Gegensatz zu דמה bildet und das noch Unverdaute, die nur erst mechanisch aufgenommene Speise, im Gegensatz zu דם, dem bereits völlig Assimilierten, bedeutet, wollen wir nur als Vermutung bemerken. —