וַתִּפֹּל֙ עַל־פָּנֶ֔יהָ וַתִּשְׁתַּ֖חוּ אָ֑רְצָה וַתֹּ֣אמֶר אֵלָ֗יו מַדּוּעַ֩ מָצָ֨אתִי חֵ֤ן בְּעֵינֶ֙יךָ֙ לְהַכִּירֵ֔נִי וְאָּנֹכִ֖י נָכְרִיָּֽה׃
Затем она упала на свое лицо и поклонилась до земли и сказала ему: 'Почему я обрел благосклонность в твоих глазах, что ты должен знать обо мне, видя, что я иностранец?'
German Commentary
Findet er deren ganze Häufchen oder Päckchen. So dass er vor Anbruch der Nacht doch nicht fertig würde, wenn er sie nach und nach paarweise hineintragen wollte.— Zwischen צבתים und כריכות besteht nach Babli z. St. weiter kein Unterschied, als dass in diesen die Tefillin zu einem Päckchen zusammengebunden, in jenen dagegen paarweise gebunden lose über einander liegen. [Durch diese Erklärung im Verein mit der Tatsache, dass die aus zwei Teilen bestehende Zange צבת heisst, wurde Levy (chald. Wörterb. ü. d. Targumim) zu dem Irrtum verleitet, dass die Grundbedeutung paaren ist. Demgemäss übersetzt er, obgleich צבתים doch schon in der Bibel (Rut 2,10) vorkommt, לא יעשה אותן כריכות אבל מניחן צבתים (Menachot X 9): »er soll sie nicht in Gebunde, sondern die Ähren paarweise zusammenbinden.« Und diese zwecklose, ja unsinnige Arbeit soll die weniger mühsame sein und darum mit Rücksicht auf das Halbfest (es handelt sich um das am 16. Nissan darzubringende Omer — 3. B M. 23, 10 f.) vor dem Garbenbinden den Vorzug verdienen?! Schon das Wort מניחן deutet darauf hin, dass unter צבתים in der Landwirtschaft die noch nicht gebundenen Häufchen zu verstehen sind, zu welchen die Halme mit der Egge zusammengerafft werden, ehe man sie in Garben vereinigt. Der Stamm צבת, mundartlich צבט (Rut 2, 14; vgl. ושחטה שטים העמיקו in Hob. 5, 2 mit העמיקו שחתו das. 9, 9) heisst zusammenraffen. Die Wurzel ist צב mit der Grundbedeutung fassen oder greifen, welche noch sehr deutlich hervortritt in den Wörtern ضبث anfassen, צבת Zange (gr. λαβίς, lat. forceps), مضابث Kralle, אצבע Finger (ar. اصبع syr. ܨܶܒܥܳܐ; die Ableitung von صبغ eintauchen ist zu weit hergeholt), בית הצביטה (Chagiga III 1) Griff, Henkel (λαβή, capulus), צבע (2. Targ. Ester 3,7) ergreifen, ضبع Arm (davon ضبع 1. den Arm ausstrecken, 2. gewalttätig sein; vgl. בעלי זרוע) und zugleich Name eines Raubtieres (Hyäne, צבוע). Nahe verwandt ist die Wurzel צם mit derselben, in צמים (Schlinge) und ضمر IV (fassen, begreifen, concepit) noch erkennbaren Grundbedeutung, welche in den meisten der aus diesen beiden Wurzeln herausgewachsenen Stämmen sich zu der Bedeutung zusammenfassen entwickelt hat So in ضبر, ضف und ضمد IV sammeln, in צום sich versammeln (Jes. 58,4; insbesondere von Bußversammlungen, daher fasten und arab. صم sich überhaupt jeglichen Genusses enthalten), ضب IV sich ansammeln, wimmeln, צבר ansammeln, häufen, צבתים, اضمامة Häufchen, Päckchen, ضغا überströmen, צבה, ضب und ضغد XI anschwellen, צמח wachsen; in צבא sich zusammenschaaren, ضم vereinigen, צבא, ضغة und اضمامة Schaar, ضب II, ضم VIII umfassen, enthalten, ضبط festhalten, ضمز geizen; in צבט zusammenraffen, ضب II an sich reissen, ضبا IV sich bemächtigen, ضمضم wegnehmen, ضوى IV, ضمى, ضام prellen, vergewaltigen, צמת hinwegraffen (vgl. אסף sammeln und vernichten, قبض = קבץ zusammenfassen und Passiv sterben); in צפופים ,צמצם, ضف zusammendrücken, sich drängen, ضبس bedrängen, ضغن zusammenziehen, צפד sich zusammenziehen, צמק zusammenschrumpfen, צמוקים Rosnien, getrocknete Weintrauben, ضمد vertrocknen, צמד, وصم, ضغط und صغد zusammenspannen, zusammenbinden, ضاف IV verbinden, zusammenschliessen, ضبة Riegel, ضمن bürgen, haften, (d. h. sich binden; vgl. صبر binden und bürgen), צוות ,צבת sich verbinden, gesellen, ضيف Gastfreund, נצמד u. ضم VII sich eng anschliessen, anschmiegen. Aus dem Begriff des festen Anschlusses zweigen sich ab: 1) צמיד Armband, צמיד Topfdekel, صمام Stöpsel, צמה Schleier, صماء Mantel, ضماد Verband, צמד (Targ. v. חבש, Ez. 34,4 u. 16) einen Verband anlegen, צמצם verschleiern, ضمر IV verbergen, ضمس heimlich naschen, ضاب sich verstecken, ضبا IV verhüllen, צפן verdecken, צפה überziehen, צבתא, ܒܳܬܳܐ, Schminke, ضمج und ضمخ bestreichen, benetzen, צבע, صبغ, färben, eintauchen; 2) صبا hinneigen, lieben, צבי und
, begehren, wünschen (davon צבי Herrlichkeit, Zierde; vgl. חמדה und מחמד von צפה), חמד mit den Blicken verlangen (daher sowohl sehnsuchtsvoll ausschauen als lauernd spähen, dann überhaupt schauen), ضمج lüstern sein, ضبع begehren, צמא dursten, ظمئ heftig verlangen, צוה fordern, befehlen. So sehr sich auch diese beiden Wortgruppen je weiter je mehr von einander entfernen, verleugnen sie doch niemals ihren gemeinsamen Ursprung; vgl. חׇשַׁק begehren mit חׅשַּׁק verbinden, אוה wünschen mit ܐܽܘܝ vereinigen, اوصى befehlen mit وصى zusammenschliessen. — — Gegen unsere Gewohnheit haben wir uns hier die Erklärung eines Ausdrucks gestattet, welcher bereits dem Sprachschatz der Bibel angehört; einmal weil es darauf ankam, den wahren Sinn des in der heiligen Schrift nur an einer Stelle vorkommenden Wortes צבתים festzustellen, hauptsächlich aber weil die etymologische Entwicklung der zur selben Wurzel gehörigen Stämme in Gesenius’ Handwörterbuch (8. Aufl. Leipzig 1878) zu viel des Falschen und Unnatürlichen enthält.] Der Vrf. von תפארת ישראל hat die Bedeutung von צבתים richtig erkannt, konnte sich aber nicht erklären, warum die Gemara es nicht vorzieht, den mehr sachlichen Unterschied zu machen, dass unter צבתים grössere Haufen von Tefillin zu verstehen sind, welche ihrer grossen Menge wegen bis Schabbatausgang unmöglich paarweise heimgebracht werden können, unter כריכות dagegen kleinere Bündel, aus denen man wieder mit Rücksicht auf das Verbot, am Schabbat einen Knoten zu lösen, die Tefillin nicht herausnehmen kann, um sie vorschriftsmässig anzulegen. Allein abgesehen davon, dass man mit dem Sprachgebrauch nicht rechten kann, und dass es noch weniger angeht, sich denselben je nach Bedürfnis zu schnitzen und zu modeln, scheint der gelehrte Autor dem Plural in כריכות nicht die genügende Beachtung geschenkt und ausserdem auch noch übersehen zu haben, dass man die Tefillin einzeln aus dem Bündel herausziehen kann, ohne an dem Knoten auch nur zu rütteln, und dass man im Nothfalle die Schnur durchreissen, ja sogar durchschneiden darf, um dieselben vor Verunglimpfung zu schützen (s. Schulchan ‘Aruch I 314, 7—9 und Magen Abr. das. Anm. 14).
Tov haLevanon
since one is a stranger in the land, a little favor someone does for him is a great kindness, similar to what Ruth said (Ruth 2:10): "Then she fell on her face, and bowed herself to the ground, and said to him, Why have I found grace in your eyes, that you should take knowledge of me, seeing that I am a stranger?"
Radak
ויאמר למה זה אמצא חן בעיני אדוני, this is Yaakov speaking, saying to Esau that he need not bother to honour him so excessively. We find a similar verse in Ruth 2,10 מדוע מצאתי חן בעיניך להכירני, where Ruth expresses her disbelief about the kindly interest taken in her the alien, the widowed stranger, by Boaz.