דִּ֭בְרֵי לְמוּאֵ֣ל מֶ֑לֶךְ מַ֝שָּׂ֗א אֲֽשֶׁר־יִסְּרַ֥תּוּ אִמּֽוֹ׃
די װערטער פֿון מלך למואֵל, אַ מוסר װאָס זײַן מוטער האָט אים געלערנט.
Rav Hirsch
V. 5. וידעת וגו׳. Stellen wie יוסר לץ לוקח לו קלון (Prov. 9, 6), הוסרו שופטי ארץ (Ps.2, 10) בדברים לא יוסר עבד (Prov. 29, 19), ויסרני מלכת בדרך העם (Jes.8, 12). אשר יסרתו אמו (Prov. 31, 1), sowie der Substantivbegriff מוסר ergeben zur Genüge, daß der Wurzel יסר weder im Kal, noch im Piel die Bedeutung: züchtigen, wesentlich eigen ist. Die Verwandtschaft mit יצר und ישר, sowie mit כשר und קשר lässt als Grundbedeutung eine solche Einwirkung erkennen, durch welche eine Mannigfaltigkeit von Kräften in die feste Richtung auf ein Ziel gebracht werden, mag diese Einwirkung durch äußere Mittel oder durch eine Belehrung des Innern erreicht werden. Sittliche Belehrung und Bildung, sittliche Erziehung ist daher der Grundbegriff von יסר Die vierzigjährige Wanderung durch die Wüste war nichts als eine solche belehrende und bildende Erziehung; Belehrung über Gottes allgegenwärtiges, nahes, fürsorgendes Walten; bildende Übung in vertrauend heiterer Hingebung an diese Führung; und begründete zusammen die Überzeugung, daß unsere durch Erkenntnis und Übung zu erlangende sittliche Vollendung ein nahes Anliegen der göttlichen Waltung sei, die nach unserem sittlichen Erziehungsbedürfnis uns unsere Geschicke gestaltet und durch die Lebenserfahrungen, die sie uns machen lässt, zu unserer Erkenntnis belehrend spricht und unsere sittliche Kraft übend erzieht. Von dieser Überzeugung, daß Gott mit seiner Waltung wie ein Vater zu uns steht und alle von ihm uns zukommenden freud- und leidvollen Schickungen nichts als unsere Besserung und sittliche Veredlung erzielen, von dieser Überzeugung heißt es: וידעת עם לבבך.
Rabbeinu Bahya
From an homiletical aspect the words עצם מעצמי may refer to Adam having the feeling that the bones of his wife were harder than his own i.e. “her bones are more bony than mine.” The reason for this would be that they had been constructed out of bones whereas his own bones had been constructed out of the dust of the earth. This may also be the reason that the Torah wrote וייצר, when describing the formation of Adam as the word is similar to יוצר, “a potter,” someone who uses soft clay as his raw material. When the woman was formed however, the Torah used the expression ויבן, “He built,” instead of וייצר, “He shaped like a potter.” The term ויבן reminds us of a builder who builds a solid structure, something made of hard materials, not of clay. Perhaps this is the reason that the psalmist in Psalms 103,13 speaks of G-d being merciful to His בנים, “sons” as a father is merciful, whereas when describing toughness, Proverbs 31,1 speaks of משא אשר יסרתו אמו, “a rebuke administered by his mother.” The mother, being made of sterner stuff, admonishes instead of displaying pity. This paragraph made it clear that Chavah was created within Gan Eden and that it was there that Adam’s side was taken from him. He himself had been created outside the garden and had been transplanted there by G-d.