ציטירנדיקער פּירוש אויף תהילים 102:25

אֹמַ֗ר אֵלִ֗י אַֽל־תַּ֭עֲלֵנִי בַּחֲצִ֣י יָמָ֑י בְּד֖וֹר דּוֹרִ֣ים שְׁנוֹתֶֽיךָ׃

איך זאָג: מײַן גאָט, זאָלסט מיך ניט אַװעקנעמען אין העלפֿט פֿון מײַנע טעג, דו װאָס אױף דָור-דורות זײַנען דײַנע יאָרן.

Rav Hirsch

Absolut genommen ist aber עלה auch ein bloßes Hinwegheben aus den irdischen Existenzen, so אל תעלני בחצי ימי (Ps. 102, 25), ohne Hingebung an eine höhere Bestimmung, und wenn hier, wo die Bezeichnung dieser höheren Bestimmung gewiss nicht fehlen durfte, gleichwohl dieselbe fehlt, und es nicht heißt: והעלהו לי שם לעולה — was ja auch, wo das Opfern nicht eine symbolische, sondern eine konkrete Menschentötung hätte gewesen sein sollen, nur ein blasphemierender Unsinn wäre, da Menschen- Vernichtung das diametrale Gegenteil vom Opfer ist — sondern absolut והעלהו שם לעולה heißt, so wird damit eben ein Hinwegheben aus den irdischen Existenzen, eine zwecklose Tötung gefordert, zwecklos, insofern der Zweck nicht dabei offenbar ist.
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Rav Hirsch

עולה. Die Bedeutung des gänzlichen "Aufgehens in Feuer", aus welcher sich für עולה die Auffassung "Ganzopfer" gebildet hat, hat an sich in der Wurzel עלה nur eine schwache Begründung. תבוא בכלח אלי קבר כעלות גדיש בעתו (Job 5, 26) heißt doch wohl füglich: du kommst dann in höchster Vollendung (כלה=כלח) zum Grabe, wie das reife Getreide zu seiner Zeit zu einer höheren Vollendung aufgeht. Es ist dort sicherlich an keine Vernichtung gedacht. Der ganze Zusammenhang spricht dawider. Selbst in dem אל תעלני בחצי ימי (Ps. 102, 25) liegt doch wohl mehr nur das Hinaufheben von der Erde. Vielleicht allerdings: das Hinwegheben, somit ein von der Erde verschwunden sein lassen. Allein vergleichen wir die anderen Opfernamen: תודה ,שלמים ,אשם ,חטאת ,מנחה, so weisen sie alle auf Veranlassung und Zweck des Opfers hin keiner ist von einer besonderen Opferhandlung hergenommen. Und so glauben wir denn auch in עולה ein Opfer zu erkennen, das aus dem Bedürfnis und dem Streben: לעלות emporzusteigen, hervorgeht. Wir haben schon anderweit bemerkt, wie aus dem Umstande, daß alle nicht belebte Materie der zum Boden hinziehenden Schwerkraft erliegt, sich der jüdischen Sprachanschauung alle Entwicklung zur Blüte, zum Leben, zum Geistigen und Guten, nicht als ein Fortschritt, sondern als ein Aufschritt, als Erhebung zur Höhe darstellt. (Vergl. עלה Blatt, תעלה Heilung). עולה geht aus dem Bewußtsein hervor, eines größeren Fortschreitens zum Guten und Göttlichen bedürftig und fähig zu sein. Es ist מכפר על עשה ועל לא תעשה הניתק לעשה (Joma 36a), oder wie es in ת׳׳כ zu V. 4 heißt: שיש בו קום עשה. Makkot 17a wird auch in der Mischna unter לא תעשה שיש בו קום עשה ein לאו הניתק לעשה verstanden. (Demgemäß dürfte das בין שיש בו קום עשה ובין שאין בו קום עשה unserer וידוי am י׳׳כ sich auch auf das unmittelbar vorangehende לא תעשה beziehen und nichts anders heißen als: sowohl לאו הניתק לעשה als לאו שאינו ניתק לעשה). Jedenfalls wird das עולה in dem Bewußtsein unterlassener Pflichterfüllungen gebracht und soll vor künftigen Unterlassungen hüten. Jede Erfüllung einer Pflicht ist aber ein positiver Fortschritt, ist eine Erhöhung der eigenen sittlichen Vollendung und ein Schritt weiter hinauf zu der sittlichen Höhe, die Gott näher führt. Veranlassung und Zweck, somit Wesen und Bedeutung dieses Opfers wird daher vollständig durch den Begriff: עולה. Fortschrittsopfer, Emporopfer ausgedrückt אם עולה קרבנו מן הבקר würde begrifflich lauten: wenn ein größeres Fortschreiten es ist, in welchem er seine Annäherung zu Gott sucht, und er dies durch ein Tier aus dem Rindergeschlecht darstellen will.
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Tur HaArokh

אנכי אעלך גם עלה, “I will also be the One Who will bring you up.” The verb עלה has been repeated here alluding to the statement of our sages that יעקב לא מת, that “Yaakov never died.” Some commentators understand the word אעלך as parallel to אל תעלני בחצי ימי, Psalms 102,25, where it means that David prays that he should not be allowed to die, -i.e. to ascend to the heavenly regions of after life- while he had lived only part of his allotted span on earth. [David wanted to experience the triumph of G’d on earth before leaving the earthly domain. Ed.] G’d told him that he would die while Joseph would survive him, and that is the meaning of “Joseph will place his hand on your eyes,” in our verse. Still another interpretation understands the word אעלך as referring to Yaakov’s soul whom G’d, personally, will accompany to the celestial regions, while his son Joseph, would perform the earthly rites connected with the passing of his father from life on earth.
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Rashi

are taken away Heb. לעלות, like (Ps. 102:25), “do not take me away (תעלני) in the midst of my days.”
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