Kommentar zu Dewarim 16:14
וְשָׂמַחְתָּ֖ בְּחַגֶּ֑ךָ אַתָּ֨ה וּבִנְךָ֤ וּבִתֶּ֙ךָ֙ וְעַבְדְּךָ֣ וַאֲמָתֶ֔ךָ וְהַלֵּוִ֗י וְהַגֵּ֛ר וְהַיָּת֥וֹם וְהָאַלְמָנָ֖ה אֲשֶׁ֥ר בִּשְׁעָרֶֽיךָ׃
Und du sollst dich freuen über dein Fest, du und deinen Sohn und deine Tochter und deinen Diener und deine Magd und den Leviten und den Fremden und den Waisen und die Witwe, die in deinem sind Tore.
Sforno on Deuteronomy
והגר והיתום והאלמנה, they will rejoice over finding the various gleanings of the tree fruit harvested at that period.
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Rabbeinu Bahya
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Rav Hirsch on Torah
V. 14. ׳ושמחת בהגך וגו. Obgleich alle Wanderfeste nach dem um Gott und sein Gesetzesheiligtum sich sammelnden nationalen Kreis חג genannt werden, so ist doch das Hüttenfest, wie bereits Wajikra S. 527 bemerkt, ganz besonders als חג charakterisiert und soll gerade in der dem Sondersein Vorschub leistenden Zeit der Ernte das Bewusstsein der von dem gemeinsamen Gesetze getragenen nationalen Zusammenhörigkeit am lebendigsten wecken und am lautesten zum Ausdruck bringen. Ebenso ist aber auch שמחה, das Frohwerden des Einzeldaseins vor Gott und das freudige Empfinden seiner beglückenden Nähe, obgleich ebenfalls Mizwaangebinde aller Feste, ganz besonders das Strebeziel des Hüttenfestes. In dem Festkapitel des dritten Buches ist "Freude" nur bei dem Hüttenfeste ausgesprochen, und auch hier steht die Aufforderung zu שמחה wiederholt beim Hüttenfeste (Verse 14 und 15), während sie beim Wochenfest nur einmal (V. 11), beim Mazzotfeste aber überhaupt nicht ausdrücklich ausgesprochen und nur unserer Stelle analog, aus ושמחת בחגך, das jedes חג zu שמחה auffordert, auch auf das חג המצות übertragen ist (siehe הל׳ קרבן הגיגה ,סמ׳׳ג). In der Tat beginnt ja auch mit dem Wochenfeste recht eigentlich die bis zum Schlusse des Hüttenfestes dauernde Zeit der שמחה (siehe zu Kap. 26, 11). Diese von unserer Stelle gegebene enge Verbindung von שמחה und חגיגה ist aber von hoher Bedeutsamkeit, sie spricht den Gedanken aus, dass die reine Einzelfreude nur auf dem Boden des nationalsten Gesamtgefühls gefunden werden soll, ebenso wie das nationale Gesamtheil nur in der beglückten Lebensfreude aller einzelnen seine Wirklichkeit zu suchen hat (vergl. Wajikra S. 537).
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