Hebräische Bibel
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Kommentar zu Dewarim 21:1

כִּי־יִמָּצֵ֣א חָלָ֗ל בָּאֲדָמָה֙ אֲשֶׁר֩ יְהוָ֨ה אֱלֹהֶ֜יךָ נֹתֵ֤ן לְךָ֙ לְרִשְׁתָּ֔הּ נֹפֵ֖ל בַּשָּׂדֶ֑ה לֹ֥א נוֹדַ֖ע מִ֥י הִכָּֽהוּ׃

Wenn jemand in dem Land erschlagen wird, das der Herr, dein Gott, dir gibt, um es zu besitzen, liegt er auf dem Feld, und es ist nicht bekannt, wer ihn geschlagen hat;

Rabbeinu Bahya

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Rav Hirsch on Torah

Kap. 21. V. 1. Dieser ganze Abschnitt über die zur Handhabung des Gesetzes verpflichteten Behörden, שופטים, schließt mit einer Institution, welche bei einem eklatanten Fall die Gesetzesbehörden in die vollste Öffentlichkeit vor Gott hin ladet, um sich öffentlich von dem Verdachte der Lässigkeit in Erfüllung ihrer Pflichten zu reinigen. Wir haben schon wiederholt gesehen, wie unter allen der Obhut der Gesamtheit und der Vertreter derselben anvertrauten Gütern ein Menschenleben geradezu die erste Stelle einnimmt, von dessen Heilighaltung die Blüte des ganzen Landes bedingt ist. Es wird nun der Fall statuiert, dass ein Erschlagener in einer Weise auf dem freien Felde gefunden wird, die, wie wir sehen werden, geradezu als eine Höhnung der Gesetzesbehörden erscheint und darum deren Rechtfertigung herausfordert. Es heißt:
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Chizkuni

כי ימצא חלל, “if someone unidentifiable is found slain,” after the Torah discussed certain aspects of war between nations, it now turns to the result of individuals who had apparently fought one another and the victor had escaped as there had not been any witnesses.
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