Hebräische Bibel
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Kommentar zu Dewarim 11:31

כִּ֤י אַתֶּם֙ עֹבְרִ֣ים אֶת־הַיַּרְדֵּ֔ן לָבֹא֙ לָרֶ֣שֶׁת אֶת־הָאָ֔רֶץ אֲשֶׁר־יְהוָ֥ה אֱלֹהֵיכֶ֖ם נֹתֵ֣ן לָכֶ֑ם וִֽירִשְׁתֶּ֥ם אֹתָ֖הּ וִֽישַׁבְתֶּם־בָּֽהּ׃

Denn ihr sollt über den Jordan gehen, um hineinzugehen und das Land zu besitzen, das der Herr, euer Gott, euch gibt, und ihr sollt es besitzen und darin wohnen.

Rashi on Deuteronomy

כי אתם עברים את הירדן וגו׳ FOR YE SHALL PASS OVER THE JORDAN etc., — The miracles that will be wrought for you during your crossing of the Jordan shall be an omen for you that you will indeed come into and inherit the land (cf. Sifrei Devarim 57).
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Siftei Chakhamim

The miracles at the Yardein, etc. Otherwise the verse should say, “You shall come to the land... you will inherit it... You will guard to fulfill, etc.” Furthermore, it already is written (v. 29), “When Adonoy ... has brought you.” If so then why is, “For you shall pass across,” needed? Rather [it indicates]: “The miracles, etc.”
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Rav Hirsch on Torah

VV. 31 u. 32. כי, diese Proklamierung der von der Erfüllung oder Nichterfüllung der göttlichen Gesetze bedingten heil- oder unheilvollen Zukunft soll eine eurer ersten Handlungen bei Besitznahme des Landes sein; denn ihr erhaltet das Land nur, um diese Gesetze zu erfüllen; deren Erfüllung bildet den einzigen Zweck eurer Besitznahme.
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Rav Hirsch on Torah

Während aber in den letzten Teilen der vorangehenden Einleitung diese Verwirklichung des göttlichen Gesetzes wiederholt in den idealen Seiten ihrer höchsten Vollendung: לאהבה את ד׳ א׳ ללכת בכל דרכיו ולרבקה בה geschildert worden, werden hier die ersten unerläßlichen Bedingungen, חקים ומשפטים, die Gesetze der Sittlichkeit und des sozialen Rechts, hervorgehoben, deren Erfüllung oder Nichterfüllung in allererster Linie über Segen und Fluch des Landes entscheiden, und werden auch überhaupt wie in folgendem die Gesetze im allgemeinen unter den Gesichtspunkten חקים und משפטים in weiterem Sinne als Gottesbestimmungen zur Beherzigung gegeben, die allen unseren inneren und äußeren Tätigkeiten Spielraum und Grenze, somit: חק den Kreis ziehen, innerhalb dessen ihre Betätigung Pflicht, über welchen hinaus sie Verbrechen würden, und gleichzeitig als משפטים: als Rechtsordnungen, durch deren Beachtung wir unserer ganzen uns umgebenden Welt und allen uns gesetzten Aufgaben gerecht werden, wie wir durch deren Nichtachtung uns gegen alle diese und an allen diesen versündigen. Als חקים werden wir durch sie Gott und uns, als משפטים Gott und unserer Welt gerecht, und mit beidem steht und fällt unser Anspruch auf dauerndes Heil.
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