Kommentar zu Dewarim 14:24
וְכִֽי־יִרְבֶּ֨ה מִמְּךָ֜ הַדֶּ֗רֶךְ כִּ֣י לֹ֣א תוּכַ֘ל שְׂאֵתוֹ֒ כִּֽי־יִרְחַ֤ק מִמְּךָ֙ הַמָּק֔וֹם אֲשֶׁ֤ר יִבְחַר֙ יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֔יךָ לָשׂ֥וּם שְׁמ֖וֹ שָׁ֑ם כִּ֥י יְבָרֶכְךָ֖ יְהוָ֥ה אֱלֹהֶֽיךָ׃
Und wenn dir der Weg zu lang ist, damit du ihn nicht tragen kannst, weil der Ort zu weit von dir entfernt ist, den der Herr, dein Gott, wählen wird, um dort seinen Namen zu setzen, wenn der Herr, dein Gott, dich segnen wird ;;
Rashi on Deuteronomy
כי יברכך WHEN [THE LORD THY GOD] HATH BLESSED THEE — so that your produce will be too much to carry [as far as Jerusalem].
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Siftei Chakhamim
So that the grain is too abundant to carry. The phrase, “For Adonoy ... has blessed you,” refers to, “If you will be unable to carry it,” for the blessing only applies to the abundance of grain. But it does not apply to, “because the place is distant,” which means the expansion of borders by conquering other lands. For the blessing does not apply to the conquest of other lands.
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Rav Hirsch on Torah
V. 24. ׳וכי ירבה וגו. Diese wiederholt verklausulierte Voraussetzung, unter welcher die Auslösung in Geld statuiert wird, כי ירחק ,כי לא תוכל וגו׳ ,וכי ירבה, scheint anzudeuten, dass dem Hinaufbringen der Früchte in Natura jedenfalls der Vorzug gegeben sei, und dass die Umwandlung in Geld selbst nur ein Beweis des Gottessegens sein möge, der sich in dem reichen Ertrag, vielleicht auch in den weiten Grenzen des Landesgebiets ausspricht, die beide diese Umwandlung motivieren. Gleichwohl ist nach der Halacha die Umwandlung in Geld in jedem Falle zulässig, so lange sich die Früchte an einem Orte befinden, wo, oder in einem Zustande, in welchem ihr Genuss in Natura gesetzlich nicht möglich ist, also so lange sie außerhalb der Gottesstadt, oder selbst innerhalb, aber im טומאה-Zustande sich befinden, in welchem sie als מעשר שני nicht gegessen werden können. Nach Mackot 19 b wäre darum im Texte der Ausdruck לא תוכל ,שאת שאתו gewählt, weil dieser Ausdruck (Bereschit 43, 33) auch vom Speiseauftragen vorkommt, es hier daher sowohl heißen könne, du kannst es nicht "hinauftragen", als auch du kannst es nicht auftragen (zum Speisen, weil es טמא geworden). מן התורה darf מעשר שני, selbst wenn es bereits לפנים מן החומה gewesen, wieder hinausgebracht und außerhalb ausgelöst werden, מדרבנן aber קלטוהו מחיצות לפדיון kann es, wenn es טהור ist, nicht wieder hinausgebracht und ausgelöst werden (daselbst 20 a).
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