Kommentar zu Dewarim 15:16
וְהָיָה֙ כִּֽי־יֹאמַ֣ר אֵלֶ֔יךָ לֹ֥א אֵצֵ֖א מֵעִמָּ֑ךְ כִּ֤י אֲהֵֽבְךָ֙ וְאֶת־בֵּיתֶ֔ךָ כִּי־ט֥וֹב ל֖וֹ עִמָּֽךְ׃
Und es soll sein, wenn er zu dir sagt: 'Ich werde nicht von dir ausgehen';; weil er dich und dein Haus liebt, weil es dir gut geht;
Rav Hirsch on Torah
VV. 16 u. 17 (siehe zu Schmot 21. 5 u. 6). — ואף לאמתך. Die Sätze והיה כי יאמר und ולקחת sind nur eine untergeordnete Weiterausführung der vorhergehenden הענקה-Bestimmung, die ja den eigentlichen Gegenstand dieses Gesetzabschnittes bildet. Der ganze Akt der רציעה und dessen Folgen sind schon im Schmot ausgesprochen. Hier veranschaulichen sie nur, welchen mildfürsorgenden Zustand das Gesetz für den Knecht im Hause des Herrn voraussetzt. Es winkt ihm die Freiheit und er wird ihr mit einer entsprechenden Ausstattung wiedergegeben — und doch zieht er das Verbleiben in der Unfreiheit bei dem Herrn vor. והיה כי יאמר וגו׳ bis והיה לך עבד עולם ist daher mehr Parenthese und ואף לאמתך וגו׳ setzt das הענקה-Gebot fort.
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