Hebräische Bibel
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Kommentar zu Schemot 17:7

וַיִּקְרָא֙ שֵׁ֣ם הַמָּק֔וֹם מַסָּ֖ה וּמְרִיבָ֑ה עַל־רִ֣יב ׀ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל וְעַ֨ל נַסֹּתָ֤ם אֶת־יְהוָה֙ לֵאמֹ֔ר הֲיֵ֧שׁ יְהוָ֛ה בְּקִרְבֵּ֖נוּ אִם־אָֽיִן׃ (פ)

Und er nannte den Namen des Ortes Massa [Versuchung] und Meriba [Zank], wegen des Zankens der Kinder Israel, und weil sie Gott versuchten, indem sie sprachen: Ist wohl der Herr in unserer Mitte oder nicht?

Rashbam on Exodus

היש ה' בקרבנו?, if He is going to give us water.
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Rabbeinu Bahya

היש ה' בקרבנו אם אין, “if the Lord is in our midst or not?” Actually instead of the word אם אין, “if nothing,” we would have expected the expression אם לא, “if not?” This is the way the Torah expresses such alternatives in 16,4 for instance, where G’d had explained that the daily manna ration was designed to test whether the Israelites had faith in Him “or not.” The Torah was concerned to allude to the attribute אין, which is also known as יראה, an attribute second to which is the one called יש, or in more familiar terms חכמה (compare commentary on 16,24). This is the reason you find the name ה' immediately next to the word יש to show you how closely these two attributes are associated with one another. Yaakov had first realized this after his dream with the ladder when he awoke and said אכן יש ה' במקום הזה, (Genesis 28,16). This is the attribute Solomon had in mind when he said in Proverbs 8,21 להנחיל אוהבי יש “and to let those who love Me inherit יש.” You have learned already that the two emanations (attributes) חכמה and יראה cannot really be separated from one another. The teachers of the Mishnah have already alluded to this when they said (Avot 3,17) “where there is no יראה there can also not be any חכמה, and where there is no חכמה, there cannot be any יראה. The two attributes are inseparably intertwined with one another. Israel’s sin at Refidim was that they tried to separate חכמה and יראה. This is a sin of a heretical nature. This is why they were punished immediately by the attack of Amalek who represents heresy of the worst kind.
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Mekhilta d'Rabbi Yishmael

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Rav Hirsch on Torah

V. 7. ריב :על ריב וגו׳ ועל נסתס וגו׳ gegen Mosche, נסותס gegen Gott. Auch hieraus ergibt sich, dass das Bedürfnis nach Wasser noch gar nicht eine die augenblickliche Abhilfe erfordernde Höhe erreicht hatte. Zur Zeit hätte Gott sie nach Horeb geführt und dort ihnen das völlige Bedürfnis für die ganze künftige Wanderung geschaffen. In Refidim war es noch immer zweifelnder Kleinmut, der vor der Gefahr der Hilfe sicher sein will, dabei spricht das היש ד׳ בקרבנו וגו׳ nicht sowohl einen Zweifel an der Allmacht Gottes als vielmehr den Zweifel aus, ob er denn auch בקרבנו, mit seiner Wunderallmacht auch inmitten des Menschenkreises weile und allen seinen Nöten und Bedürfnissen nahe sei. Die allgemeine Vorstellung von Natur, Gott und Mensch war eine dieser in Israel und durch Israel zum Bewusstsein zu bringenden Wahrheit so entgegenstehende, es war die Natur ein so in unabänderliche Notwendigkeitsklammern gebanntes Ewiges, es gehörten die Gottheiten selbst so sehr zu dieser gebundenen unfreien Natur, und es stand der Mensch so sehr unter dem doppelten Bann der blinden Natur- und Göttermacht, es war daher der Schritt zu der Erkenntnis der Natur als in Freiheit geschaffenes und noch in ungehinderter Freiheit beherrschtes Werk eines freien, allmächtigen, einzigen Gottes, zu der Erkenntnis Gottes als einzigen, persönlichen, freien, allmächtigen Schöpfers, Ordners und unumschränkten Gebieters der Welt, vor allem aber zu der Erkenntnis des Menschen als von diesem freien persönlichen Weltschöpfer zur freien Persönlichkeit geschaffenen und in der sittlich freien Unterordnung unter den Willen dieses Einzigen durch diesen und von diesem freien Weltgebieter selbst über die blinde Gewalt der tief unter ihm stehenden Naturmächte zu hebenden, ersten Gottesdieners in der Welt — es war dieser Schritt ein so ungeheurer, der gegensätzliche Widerspruch der ganzen übrigen Welt ein so überwältigender, dass wir uns wahrlich nicht wundern dürfen, wenn dieses Grundbewusstsein alles jüdischen Denkens und Handelns erst nach und nach zur vollen Klarheit und Entschiedenheit sich in den Gemütern des ersten Gottesvolkes befestigte und alle die großen Erfahrungen der jetzt erst beginnenden jüdischen Geschichte dazu gehörten, um diese Wahrheit für immer zu unserm unverlierbaren Eigentum zu machen.
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