Kommentar zu Bereschit 16:1
וְשָׂרַי֙ אֵ֣שֶׁת אַבְרָ֔ם לֹ֥א יָלְדָ֖ה ל֑וֹ וְלָ֛הּ שִׁפְחָ֥ה מִצְרִ֖ית וּשְׁמָ֥הּ הָגָֽר׃
Sarai, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, namens Hagar.
Rashi on Genesis
שפחה מצרית A HANDMAID, AN EGYPTIAN — She was a daughter of Pharaoh; when he saw the miracles which had been performed for Sarah’s take he said, “It is better for my daughter to be a handmaid in this man’s house than be mistress in another man’s house” (Genesis Rabbah 45:1).
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Radak on Genesis
ושרי אשת אברם לא ילדה לו, as mentioned already in Genesis 11,30 ותהי שרי עקרה , "Sarai was barren." Now when Sarai realized that her husband was already 85 years old, and she still had not been able to bear a child for him, while she herself had already reached the age of 75, she thought that she had no longer any hope of conceiving herself. She therefore reasoned to herself, that seeing G'd had promised Avram that he would have children of his own who would inherit the land of Canaan, G'd must have referred to his siring children from another woman. She reasoned further that it would be in her own best interest that any children born to her husband should be born by a woman under her control so that she would experience the joy of motherhood at least vicariously.
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The Midrash of Philo
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Rabbeinu Bahya
ולה שפחת מצרית , “and she had an Egyptian slave-woman.” The Torah emphasizes that this woman belonged to Sarai personally, not to Avram; hence the word לה “to her, or hers.” Our sages in Bereshit Rabbah 45,1 describe her as part of Sarai’s נכסי מלוג, property the wife brings with her at marriage over which the husband has only limited control,” i.e. he cannot sell it.
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Siftei Chakhamim
She was Pharaoh’s daughter ... Rashi knows this because it is written לה שפחה, even though everything a woman acquires belongs to her husband, [so Hagar really belonged to Avraham]. It must be that Hagar was Pharaoh’s daughter and he gave her to Sarah. Therefore it is written ולה שפחה to hint to the miracles performed “לה” — for Sarah — which Pharaoh saw.
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Rav Hirsch on Torah
(1-2) Mit der klagenden Bitte: מה תתן לי, ich habe ja kein Kind und das Kind der Sehnsucht meines Hauses ist Eliesers Damaskus! haben wir Abraham vor Gott gesehen, und offenbart sich uns darin, wie tief Abrahams Gemüt um seiner Kinderlosigkeit willen betrübt gewesen sein muß. Wir können aber begreifen, wie diese Kinderlosigkeit am tiefsten Sara schmerzen musste. Sie war ja, wie es im Texte besonders hervorgehoben wird, אשת אברם, war in allen Beziehungen Abrahams Weib, war ihm auf allen seinen Gängen gefolgt, hatte sich seiner Lebensrichtung und Lebensaufgabe angeschlossen. War es von Abraham eine Größe, sich von Heimat und Verwandtschaft loszusagen, war es von Sara nicht minder; Abraham tat es um Gottes, Sara um Abrahams willen und zusammen lebten sie dem hohen Berufe, את הנפש אשר עשו בחרן. — Eines aber, was er durch sein Weib hätte erwarten können, was jeder erwartet, was aber Abraham eben um der Erreichung seiner Aufgabe willen doppelt bedeutsam war, Kinder hatte sie ihm nicht geboren. Nun hatte sie eine Sklavin, es war dies zunächst ihre Sklavin, deren Herrin sie war, — sie war nicht שפחת אברם, sondern שפחת שרי — und sprach zu Abraham: הנה נא עצרני וגוי; wir kennen bereits die feine Bedeutung dieses נא in Abrahams und Saras Gesprächen. Siehe, es ist doch an dem! wenn wir bisher kein Kind haben, so kann nur die Schuld an mir liegen, obgleich du wohlwollend mir dies immer streitig machst. אזר ,אסר ,אצר ,עצר ,עצרני, Zusammenhalten von Kräften. Nicht מנע, Wunsch versagen, sondern: Gott hat mich in der Erreichung der Bestimmung gehemmt, zu welcher Gott jedem Weibe Kräfte gegeben. — konnte sie ihm auch selbst kein Kind auf den Schoß setzen, so wollte sie ihm ,בא נא וגו׳ doch ein Kind geben, an dem Abraham allen, sie den möglichsten Anteil habe. Abraham widerstrebt dies. Das liegt in נא. Sara tut es nur um seinetwillen, weiß aber, dass er es um seinetwillen nicht tun würde, spricht daher אולי אבנה, vielleicht werde ich dadurch gebaut. Wolle er es nicht um seinetwillen tun, so möge er es um ihretwillen tun, weil sie es so dringend wünsche.
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Chizkuni
ושרי אשת אברם לא ילדה, “meanwhile, Sarai, Avram’s wife had failed to give birth;” this verse is intended to inform us that the covenant just concluded between G-d and Avram preceded the time when Avram was blessed with biological offspring. We should not assume that here too the principle that the Torah need not report events in their chronological sequence could be applied. As a reminder of this, the Torah reports that up until now Sarai had not conceived or given birth. “ולה שפחה מצרית,” and she had an Egyptian maidservant; she was a usufruct maidservant which he was obligated to provide her sustenance and could not sell her.
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Radak on Genesis
ולה שפחה מצרית, had Hagar been of Canaanite origin, Avram would not have agreed to sleep with her. Her name is mentioned out of respect for Avram, [whose sleeping with an anonymous woman would have place him in a bad light. Ed.]
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Rabbeinu Bahya
ושמה הגר, “and her name was Hagar.” She had been given to Sarai when she was a prisoner in Pharaoh’s palace. As a reminder of that experience she was called “Hagar.” The word means “reward for your chasteness.” (based on the name being an acrostic i.e. הא אגריך “this is your reward”).
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Rav Hirsch on Torah
בנה ,אִבָנֶה, räumlich, Stein zu Stein fügen, einen Raum herzustellen, in welchem ein Mensch sein Leben entwickele und vollende. — בית lautverwandt mit בית .בגד: das erweiterte Gewand. Wie nun בית, das Haus räumlich der Bereich ist, in welchem der Mensch seine Tätigkeit vollendet, sein Leben auslebt, so gibt es im jüdischen Sprachgedanken auch ein zeitliches "Haus" die Zeitumspannung, innerhalb deren ein Mensch oder ein Volk, oder jedes zeitliche Menschengeschlecht seine Wirksamkeit alle Geschlechter hindurch auslebt. Jede Generation baut an diesem Zeiten-n^ weiter, und fügt Stein zum Steine. Jedes Kind ist בֵן, ist ein Baustein, durch welchen die Eltern den Menschheit- und Volksbau fortführen, und innerhalb desselben sich selber mit ihrem individuell besonders gearteten Sein und Wirken als einen eigenen Baubeitrag einfügen und fortbauen. בית אברהם, Abrahams Haus umfasst alle die Folgegeschlechter, in welchem sich die charakteristische Eigentümlichkeit des Ahns in immer reicherer und vollerer Mannigfaltigkeit ausprägt und hinauslebt. בית ישראל umfasst alle die Geschlechter, in deren Gesamtkomplex das vom Ahn überkommene Israelideal zur Verwirklichung kommt. Die ganze Geschichte der Menschheit ist die fortgesetzte Arbeit an einem großen Bau, dessen Baumeister Gott, dessen einzelne und zusammenwirkende Arbeiter und zugleich Bausteine Menschen und Geschlechter von Generation zu Generation sind. "In Seinem Ebenbilde hat Gott den Menschen geschaffen und Sich von ihm einen in die Ewigkeit reichenden Bau bereitet — והתקין לו ממנו בנין עדי עד —", lautet der tiefe Weihspruch bei unseren Eheschließungen. Kinderlose Eltern fallen aus dem Bau, mit ihnen bricht eine Baureihe ab, sie werden, auf ihnen wird nicht weiter gebaut. "Vielleicht werde ich von ihr gebaut werden —", spricht Sara, vielleicht wird Gott mir durch sie ein Kind gewähren. Indem ich dir meine Magd gebe, werde ich ein Recht haben, das Kind zu erziehen, werde, wenn auch nicht die physische Ursache, doch die möglichste moralische Veranlassung für das Dasein und die geistige Entwickelung des Kindes sein, werde damit mich einfügen in den Bau der Zeiten, und in dem Kinde und dessen Kindern werde ich fortleben.
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Chizkuni
ושמה הגר, “whose name was Hagar;” when Pharaoh handed over his daughter to Sarai (when the latter was a captive in his Palace) he had said to her: “my daughter is your compensation for my having wronged you. ”Here is your reward.” (Based on Matnot kehunah in Br’eshit Rabbah) As a result she was renamed: Hagar.
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Rav Hirsch on Torah
וישמע אברם לקול שרי, nicht לקול אשתו, nicht insofern sie sein Weib war, nicht in der Absicht, die in der Tat Sara dabei im Auge hatte; denn nicht von einer Hagar erwartete er das Kind seiner Zukunft. Er fügte sich ihrem Verlangen, soweit er darin eine Befriedigung ihres persönlichen Wunsches erblickte. Er tat es ihretwillen, wie sie es seinetwillen tat, Beziehungen, denen wir wiederholt zwischen Abraham und Sara begegnen, und die sich überall finden, wo Mann und Weib Mann und Weib einander sind.
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The Midrash of Philo
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