Kommentar zu Bereschit 21:22
וַֽיְהִי֙ בָּעֵ֣ת הַהִ֔וא וַיֹּ֣אמֶר אֲבִימֶ֗לֶךְ וּפִיכֹל֙ שַׂר־צְבָא֔וֹ אֶל־אַבְרָהָ֖ם לֵאמֹ֑ר אֱלֹהִ֣ים עִמְּךָ֔ בְּכֹ֥ל אֲשֶׁר־אַתָּ֖ה עֹשֶֽׂה׃
Es war um dieselbe Zeit, da sprach Abimelech und sein Heerführer Pichol zu Abraham: Gott ist mit dir in allem, was du tust.
Rashi on Genesis
אלהים עמך GOD IS WITH THEE — They said this because they saw that he had left the locality of Sodom safely, that he had fought against the kings and that they had fallen into his hand, and that his wife had been remembered in his old age (Genesis Rabbah 54:2).
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rashbam on Genesis
ויהי בעת ההיא, at the time when Yitzchok was born by Sarah and Avimelech had become a first-hand witness to the miracles G’d had performed for Avraham. This is why he and his chief general were now interested in concluding an alliance with Avraham. Every time the expression בעת ההיא occurs it must be understood in terms of happenings immediately preceding the ones to which the next paragraph is linked.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Sforno on Genesis
אלוקים עמך, seeing that G’d clearly is on your side I am afraid of you. I am not afraid of your personal strength, but of that of your G’d. This is why I ask you to swear to me. [so that you cannot appeal to G’d’s assistance in any grievance you would have against me. Ed.]
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Radak on Genesis
ויהי בעת ההיא, at the time Yitzchok was born, or at the time he was weaned. At any rate, Avraham was still in the land of the Philistines. This is why the Torah now reports Avimelech saying that he was interested in receiving assurances from Avraham. Had Avraham already left the land of the Philistines prior to this, the Torah would have had to report that Avimelech traveled to Avraham in order to suggest the treaty he wanted to conclude. When he had seen that a son had been born to Avraham, in his old age, and they saw that Sarah was the one who had given birth to him, they began to take seriously the promises made by G’d to Avraham concerning the future of his descendants. The reason that Phicol the head of Avimelech’s army was mentioned, was to underline that the words Avimelech addressed to Avraham had been what his army chief had proposed.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Es war in dieser Zeit, in welcher Abraham seinen ältesten Sohn fortgeschickt hatte, und die ganze Zukunft seines Hauses auf dem eben entwöhnten, kleinen Jizchak ruhte — da kam Abimelech, der König des Landes, und sein oberster Staatsdiener zu Abraham, und diese bitten, er möge schwören, dass er weder ihm, dem Könige, noch seinem zweiten und dritten Geschlechte untreu werden, ja, dass er ihm und seinem Lande die Freundschaft gedenken und vergelten wolle, die er bei ihnen gefunden! Offenbar spricht hier Abimelech mit Abraham nicht wie mit einem Privatmann, dessen Bedeutung mit seinem Leben endet, und der als solcher nie in der Lage ist, einem Lande wohl oder weh zu thun. Offenbar schwebt ihm eine Zukunft von Abrahams Nachkommen vor, in welcher diese als Volk seinem Volke freundlich oder feindlich gegenüber stehen können — kurz, es lässt sich dies alles gar nicht anders denken, als unter der Voraussetzung, Abimelech habe eine Kunde von den abrahamitischen Verheißungen und Erwartungen gehabt, und wollte für diese Zukunft auf Grund der Verpflichtung, die der Stammater gegen ihn hatte, sich und seinem Lande die Gunst dieses einstigen Volkes sichern. —
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Daat Zkenim on Genesis
אלוקים עמך, “G–d is on your side.” Originally, they had thought that if Avraham was such a righteous individual he would not have expelled his firstborn son. After observing Avraham’s lifestyle, his success, and good deeds, they had come to the conclusion that his G–d had approved all of what he had done.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Chizkuni
ויהי בעת ההיא, “It was around that time;” the “time” described was when Sarah had given birth and the various kings in the region were now convinced and afraid that G-d would keep His promise to Avraham to give the entire region to the descendants of Avraham. As a result, Avimelech was prompted to seek an alliance with Avraham that would put off such an event for several generations, at least. He did not dare ask for a longer period as G-d had assured Avraham that the fourth generation of his descendants at the latest would see fulfillment of His promise. This is also why when the second Avimelech in Yitzchok’s time, asked for this alliance to be confirmed. He made no mention of a future generation. (Genesis 26,28)
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Aus diesem Gesichtspunkte gewinnt dieser, בעת ההיא, gerade nach der Entsendung Ismaels, dem Abraham werdende Antrag des Landesfürsten im Zusammenhange mit der dann folgenden, das Leben Abrahams krönenden Erzählung eine ganz besondere Wichtigkeit. Ismael ist fort, Abraham ein Greis, der jeden Augenblick abgerufen werden kann, die ganze Zukunft beruht auf dem kaum der Brust entnommenen Knaben, das künftige Volk wird noch in der Wiege geschaukelt, und schon sieht Abraham eine Verwirklichung der Verheißung. An Jizchaks Wiege schon war der Landesfürst herangetreten, um in Erwartung der künftigen Volkesgröße ein Bündnis für die spätere Zukunft zu erlangen — da tritt Gott an Abraham hinan und spricht: קח נא את בנך וגו׳ opfere mir diesen einzigen Sohn und mit ihm die ganze Zukunft. —
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Rav Hirsch on Torah
Andererseits zeigt sich hier wieder, welch׳ ein großes Zutrauen der Erziehung Abrahams geschenkt worden, dass Kinder und Enkel das Wort des Ahns respektieren werden. Charakteristisch ist es, dass Abimelech von Abraham einen solchen Eid fordert, selbst aber nicht für seine Nachkommen einzustehen wagt, ihm genügt die — wie es scheint — selten gewesene Aufenthaltsgestattung, die er Abraham gewährt hatte, um dagegen ein solches Versprechen für die Folgegeschlechter anzusprechen. Auch Abraham scheint es nicht der Mühe wert gehalten zu haben, einen solchen Gegeneid von Abimelech für dessen Nachfolger zu fordern. Mochte er doch wissen, wie wenig solche politische EidesVerträge außer der abrahamitischen Welt bedeuten mögen. Abrahams Nachkommen spielen selbst als Staat und Nation nie mit eingegangenen Verträgen und Bündnissen, und noch während des zweiten Tempels, wo wir noch die Ehre hatten, ein Staat unter Staaten zu sein, war der jüdische Staat wegen seiner dem gegebenen Worte bewahrten Treue berühmt.
Ask RabbiBookmarkShareCopy