Kommentar zu Bereschit 13:16
וְשַׂמְתִּ֥י אֶֽת־זַרְעֲךָ֖ כַּעֲפַ֣ר הָאָ֑רֶץ אֲשֶׁ֣ר ׀ אִם־יוּכַ֣ל אִ֗ישׁ לִמְנוֹת֙ אֶת־עֲפַ֣ר הָאָ֔רֶץ גַּֽם־זַרְעֲךָ֖ יִמָּנֶֽה׃
Und ich will deine Nachkommen gleich dem Staub der Erde machen; wenn jemand wird den Staub der Erde zählen können, wird man auch deine Nachkommen zählen.
Rashi on Genesis
אשר אם יוכל איש SO THAT IF A MAN IS ABLE [TO COUNT] —just as it is impossible for the dust to be counted, so, too, your seed shall not be counted.
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Radak on Genesis
ושמתי את זרעך כעפר הארץ, a figure of speech, poetic license, exaggeration. We find more such metaphors, such as in Genesis 22,17 ככוכבי השמים, “as numerous as the stars in heaven.” According to the Midrash Aggadah, Vayetze 25,13 the reason why on occasion the Jewish people and their numbers are compared to dust and on other occasions to the stars, is that when they deserve it they are comparable to the stars in heaven, whereas at times when they do not deserve it, they are compared to the dust of the earth which everyone steps on.
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Rav Hirsch on Torah
כעפר הארץ. Man darf zweifeln, ob hier geradezu eine buchstäblich "zahllose", "unzählbare" Menge verheißen worden. Israel ist doch in der Tat wiederholt gezählt worden und ist ja auch durchaus nicht an Volksmenge hervorragend, לא מרובבם כי אתם המעט. Es müßte denn nicht an die Zahl zugleich Lebender, sondern an die in unbegrenzter Geschlechtsreihe fortlebenden Nachkommen des hierin in der Tat einzigen unsterblichen Volkes gedacht sein. Es wäre dann jedoch der Vergleich nicht passend. Der Staub ist ja etwas Gleichzeitiges. Möglich aber, dass Abrahams Volk darin ausgezeichnet ist, dass andere Völker wohl kaum einer einzigen Abstammung sind, während hier von einem Manne ein verhältnismäßig so zahlreiches Volk stammt, die zusammen tatsächlich eine einzige Familie bilden. Die Juden sind vielleicht die größte "Familie" auf Erden.
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