Kommentar zu Bamidbar 18:24
כִּ֞י אֶת־מַעְשַׂ֣ר בְּנֵֽי־יִשְׂרָאֵ֗ל אֲשֶׁ֨ר יָרִ֤ימוּ לַֽיהוָה֙ תְּרוּמָ֔ה נָתַ֥תִּי לַלְוִיִּ֖ם לְנַחֲלָ֑ה עַל־כֵּן֙ אָמַ֣רְתִּי לָהֶ֔ם בְּתוֹךְ֙ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל לֹ֥א יִנְחֲל֖וּ נַחֲלָֽה׃ (פ)
Denn den Zehnten der Kinder Israel, den sie dem Herrn als Gabe darbringen, gebe ich den Leviten zum Eigentum, deswegen sage ich zu ihnen: Unter den Kindern Israel sollen sie kein Eigentum besitzen.
Rashi on Numbers
אשר ירימו לה׳ תרומה [BUT ALL THE TITHES OF THE CHILDREN OF ISRAEL] WHICH THEY HEAVE AS A HEAVE OFFERING UNTO THE LORD — Scripture terms it (the tithe) T’rumah (although it is not holy and may be eaten by a layman) until he (the Levite) sets apart from it the “heave offering of the tithe” (Sifrei Bamidbar 119:5).
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Or HaChaim on Numbers
כי את מעשר בני ישראל אשר ירימו, for the tithes of the children of Israel which they set aside, etc. Earlier the Torah had said: "for I have given all the tithes to the Levites, etc. (18,21)." How do we reconcile this repetition of the same legislation? It appears that there are two aspects to the tithes which G'd assigned to the Levites. One reason they receive the tithes is in compensation for the Levites not having received a share of the land. The second reason is to save them having to till the land, i.e. the seven stages of work until the farmer's wheat is finally ready to be milled, etc. This is the reason the Torah gives a different reason in verse 21 i.e. that it is given to them in exchange for the service they have to perform in the Tent of Testimony.
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Siftei Chakhamim
Scripture calls it “a terumah-gift” until he separates. For if not so, why would the verse have to say “terumah-gift (תרומה)” surely it had already said, “Which they must set aside (ירימו) to Hashem,” implying that one must set aside a portion from it. Furthermore, at the beginning the verse calls it a “tithe” while at the end it is called “terumah.”
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Rav Hirsch on Torah
V. 24. כי את מעשר וגו׳. Auch das מעשר, welches ein jeder, bevor ihm die Bodenerrungenschaft zu eigenem Gebrauche erlaubt wird, zuerst für die Erhaltung des dem Dienste des Gesetzesheiligtums geweihten Stammes, also vor der Fristung der eigenen leiblichen Existenz für die Erhaltung des göttlichen Gesetzesgeistes ausscheidet, wird hier als eine תרומה לד׳ bezeichnet, und dies umsomehr, da in jedem מעשר zugleich die תרומת מעשר liegt, die, wie im folgenden angeordnet wird, der לוי wieder für den כהן als wirkliche תרומה auszuscheiden hat, קראו המקום תרומה עד שיוציא ממנו תרומת מעשר (ספרי). Diese indirekte Zurückführung der תרומת מעשר auf den ישראל den ersten Besitzer, ist, wie wir gleich sehen werden, von einiger gesetzlicher Folge. Menachot 31a werden die beiden Ansichten besprochen, ob יש קנין לנכרי בא׳׳י להפקיע מיד מעשר oder אין קנין וכו׳, d.h. ob durch den Übergang in das Eigentum eines Nichtjuden ein Acker in א׳׳י die מעשר-Pflichtigkeit seiner Früchte verliert. Die allgemeinste, auch von תרומות) רמב׳׳ם1, 10) rezipierte Annahme ist, dass אין קנין וכו׳, dass auch die im Besitze eines נכרי gewachsenen Früchte מעשר-pflichtig bleiben, und wenn Menachot 67 a durch den Ausdruck מעשר דגנך (Dewarim 12, 17) דגון נכרי ausgeschlossen wird, so wäre dies nur, wenn die auf dem Acker eines נכרי gewachsenen Früchte auch als sein Eigentum die letzte Arbeitsvollendung erhalten haben, dann מירוח נכרי פוטר; wenn sie aber vor dieser Vollendung jüdisches Eigentum werden und als solches מירוח erhalten, so sind sie מעשר-pflichtig. Bechorot 11b wird nun an unserer Textesstelle: כי תקחו מאת בני ישראל וגו׳ והרמתם וגו׳ ונתתם וגו׳ gelehrt, dass die volle Verpflichtung zu den מעשר und תרומת מעשר-Spenden nur bei ursprünglich auf jüdischem Acker gewachsenen Früchten eintritt, wenn aber ברשות נכרי gewachsene Früchte vor deren מירוח jüdisches Eigentum werden so werden sie mit מירוח ברשות ישראל zwar, weil טבל ,אין קנין וגו׳, d. h. תרומה ומעשר-pflichtig, aber das ausgeschiedene מעשר behält der ישראל für sich, und braucht auch die תרומת מעשר, die אסור לזרים, dem כהן nur gegen Vergütung gegeben zu werden, מעשרן והן שלו, eine Modalität, die aber für תרומה גדולה nicht stattfindet, diese ist sobald מירוח כרשות ישראל stattgefunden, jedenfalls auszuscheiden und einem כהן zu geben. Wir folgen hier der Auffassung des (תוספו׳) ר׳׳ת daselbst, mit welcher auch רמב׳׳ם (daselbst) übereinstimmt (siehe ferner zu V. 27).
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Chizkuni
כי את מעשר בני ישראל , “but (instead) the tithes of the Children of Israel.” The reason why the word מעשר is vocalised with a patach under the letter ש instead of the usual vowel t’zeyreh, is that it is in the construct mode to the expression בני ישראל.
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Rav Hirsch on Torah
Mit dieser Entwicklung hängt noch eine andere Bestimmung zusammen, die wir zu Dewarim 14, 22 f. dem eigentlichen מעשר-Kapitel, näher zu betrachten haben, dass nämlich überhaupt — nach der Auffassung des ר׳׳ת und רמב׳׳ם — die מעשר-Pflicht nur dann eintritt, wenn die Arbeitsvollendung der Frucht, מירוח, zum Selbstgenusszweck geschieht, was aber der Produzent zum Handelszweck vollendet und so vollendet an einen andern verkauft, ist sowohl in Händen des Verkäufers als Käufers מעשר-frei, לוקח פטור (siehe Baba Mezia 88 a תוספו daselbst und Bechorot 11b. ריב׳׳ם und ראב׳׳ד haben eine andere Auffassung, siehe Menachot 31a und כ׳׳מ zu 1 ,2 הל׳ מעשר ,רמב׳׳ם). Wir werden s.G.w. alle diese charakteristischen Bestimmungen noch im Zusammenhange mit anderen zu besprechen haben. Wir bemerken diese hier nur, weil sie einiges zur Beleuchtung einer Frage beizutragen geeignet sein dürften, die man hinsichtlich des Verhältnisses des Zehnten zu der Populationszahl der Leviten aufgeworfen hat. Man glaubt nämlich, in der Erteilung des Zehnten eine viel zu reichliche Versorgung des Stammes Levi erblicken zu müssen, der nach der (Kap. 3, 39) gegebenen Zählung zwanzigtausend gegen sechsmalhunderttausend, also 1/10 der übrigen Bevölkerung ausmachte, und dazu waren jene zwanzigtausend von einem Monat an, die sechsmalhunderttausend von zwanzig Jahren an gezählt! Allein abgesehen davon, dass man nur die Ungleichheit der übrigen Stämme hinsichtlich der Bevölkerungszahl zu vergleichen braucht, um einzusehen, dass wir gar keinen Maßstab für die Wahrscheinlichkeit haben, zu welcher Größe ein Stamm, oder eine Familie unter dem Einflusse der göttlichen Waltung in einer gegebenen Zeit, hier z. B. die Leviten, oder die Aharoniden in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten anwachsen werde, so darf man nicht aus den Augen verlieren, dass, wie bereits bemerkt, nach allgemeinster Annahme, nur Korn, Wein und Öl, also jedenfalls nur ein Teil der Bodenproduktion zehntpflichtig war, und wenn, wie wir oben bemerkt, nur das vom Produzenten zur eigenen Konsumtion Fertiggearbeitete, nicht aber das von ihm für den Handel Fertiggestellte mit der Zehntpflicht belegt war, auch von diesen drei Produkten nur ein beschränkter Teil zur Verzehntung kam. Auf keinen Fall kann die Zehntenerteilung an den Stamm Levi eine mehr als zureichende Versorgung gewährt haben, da vielmehr, wie bereits erwähnt, das Gesetz sich veranlaßt sieht, die Subsistenz der Leviten dem Wohlwollen der Nation zu empfehlen.
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Rav Hirsch on Torah
בנחלתכם: im Charakter eurer נחלה, als eure נחלה; ähnlich wie oben V. 10: בקדש הקדשים. Rosch Haschana 12b wird auf diesen נחלה-Charakter des מעשר die Bestimmung zurückgeführt, dass dieses Leviten-מעשר ראשון ,מעשר, in keinem מעשרJahre ausgesetzt werde מעשר ראשון אין לן הפסק, während מעשר שני in jedem dritten Jahre ausfällt und dafür מעשר עני eintritt (siehe Dewarim 14, 22).
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Rav Hirsch on Torah
והרמתם ממנן תרומת ד מעשר מן המעשר. V. 29 heißt es: מכל מתנותיכם תרימו את כל תרומת ד, und wird daraus Beza 13b gelehrt, dass, wenn der לוי von dem תרומה-pflichtigen Getreide sein מעשר erhalten, bevor der Vorschrift gemäss (Schmot 22, 28) תרומה dem כהן gegeben worden, ihm die Pflicht obliegt, von seiner empfangenen Gabe את כל תרומת ד׳ nicht nur תרומת מעשר, sondern auch die תרומה גדולה dem כהן zu geben. Dieser Fall heißt: הקדימו בכרי der לוי ist dem כהן ,am Getreidehaufen d. i. an dem bereits תרומה-pflichtigen Getreide zuvorgekommen. Wenn jedoch הקדימו בשבלין, er das מעשר im Stadium des Unvollendeten, also vor der תרומה-Pflichtigkeit erhalten, so hat er nach unserem Texte V. 26 nur תרומת מעשר, nicht aber auch תרומה גדולה dem כהן zu geben; מעשר מן המעשר אמרתי לך ולא תרומה גדולה ותרומת מעשר מן המעשר (siehe שבת תוספו׳ 117b ד׳׳ה האי אידגן).
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