Hebräische Bibel
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Kommentar zu Bamidbar 5:17

וְלָקַ֧ח הַכֹּהֵ֛ן מַ֥יִם קְדֹשִׁ֖ים בִּכְלִי־חָ֑רֶשׂ וּמִן־הֶֽעָפָ֗ר אֲשֶׁ֤ר יִהְיֶה֙ בְּקַרְקַ֣ע הַמִּשְׁכָּ֔ן יִקַּ֥ח הַכֹּהֵ֖ן וְנָתַ֥ן אֶל־הַמָּֽיִם׃

Und der Priester nehme heiliges Wasser in irdenem Gefäße und von dem Staube, der sich befindet auf dem Grundboden der Wohnung, soll der Priester nehmen und in das Wasser thun.

Rashi on Numbers

מים קדשים HOLY WATER — i.e., water that has become holy through being in the laver. — The water was taken from the laver because that was made of the copper mirrors of the women who had gathered (Exodus 38:8) [at the entrance to the Tent of Meeting] and this woman deviated from their chaste ways. Because they had cherished their husbands’ love in Egypt (cf. Rashi on Exodus 38:8), while this woman depravedly gave herself over to another, she was to be examined through it (Bamidbar Rabbah 9 :14).
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Rashbam on Numbers

מים קדושים, the waters from the basin in front of the sanctuary.
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Rabbeinu Bahya

ולקח הכהן מים קדושים בכלי חרש ומן העפר אשר יהיה בקרקע המשכן, “the Priest is to take sacred water in an earthenware vessel, and he shall take from the earth that is at the floor of the Tabernacle, etc.” Why does he have to take water? Because water symbolises the Heaven (the “upper waters”) and from the floor of the Tabernacle, as this symbolises dust, Earth. We have been taught in Sotah 17 that Rava, commenting on the requirement of dust in connection with the procedure involving the Sotah, the woman suspected of marital infidelity, claims that in the event the woman is found innocent (as she claims) she will bear a son similar to Avraham who said of himself: “I am dust and ashes” (Genesis 18,27). If the woman in question was guilty, however, her fate, i.e. death, will be that she returns to “dust.” Thus far the Talmud.
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Rav Hirsch on Torah

V. 17. מים קדושים: von dem im כיור zum קדוש ידים ורגלים der Priester geheiligten Wasser (Schmot 30, 18 — 21). אשר יהי׳ בקרקע המשכן, ist keine solche Erde dort, so muss deren ins Heiligtum, in den היכל gebracht und dort zuvor auf den Boden geschüttet werden (Sota 15 b). קרקע: von רקע wie כרכוב von רקע ברגלך ,רקע .רכב (Ezech. 6, 11) רקעך ברגל (daselbst 25, 6), mit den Füßen fest auftreten, stampfen, davon erst die Bedeutung: glatt drücken, hämmern, und dadurch dehnen. קרקע also ganz eigentlich der vom Menschen betretene Boden, Fußboden. So wiederholt von dem Fußboden des Tempels Kön. I, 6. Jedoch auch allgemein, so: קרקע הים (Amos 9, 3). Im היכל des Tempels hob der Priester eine dazu bestimmte Marmorplatte aus dem Fußboden und nahm von der darunter befindlichen Erde (Sota 15 b). — ונתן אל המים nicht: במים, sondern כדי שיראה על המים :אל המים, es wird nicht wie אפר פרה in מים חיים Kap. 19, 17) in das Wasser durch Einrühren gemischt, sondern es bleibt auf) dem Wasser sichtbar, אל המים כדי שיראה על המים ,הקדים עפר למים פסול (Sota 15 b und 16 b).
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Chizkuni

ומן העפר אשר יהיה בקרקע המשכן, “and from the soil on the floor of the Tabernacle, etc.” we have learned in a Mishnah in tractate Sotah folio 15, that the priest when entering the Sanctuary would turn to his right, and that close by there was a spot one cubit by one cubit, to which a slab of marble would be permanently attached by means of rings, from which the priest by lifting that slab would take the earth to be mixed with the water that this woman would be made to drink from.
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Rashi on Numbers

בכלי חרש IN AN EARTHEN VESSEL — She gave the adulterer excellent wine to drink in valuable goblets, therefore she shall drink the bitter water in a common earthenware cup. (Sotah 9a.)
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Rabbeinu Bahya

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Rav Hirsch on Torah

Dort, beim מי חטאת, wird dem durch Leichenberührung טמא gewordenen durch הזית מי חטאת zum Bewusstsein gebracht, dass: obgleich אפר, obgleich einst seinem Leibe nach der Asche der Verwesung verfallend, sein Grundwesen doch מים חיים, doch ein unsterblicher Tropfen aus dem Quell des ewigen Lebens sei (siehe Kap. 19, 17). Hier bei סוטה wird der der sittlichen טומאה Verdächtigen die Wahrheit entgegengebracht, dass obgleich עפר, obgleich ihr irdischer Leib seiner Natur und Bestimmung zufolge, wie die מים mütterliche Fruchterde mit physischen Mutterkräften und Trieben begabt, dennoch קדושים,
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Rav Hirsch on Torah

Wie hier die sinnlich-irdische Seite der weiblichen Natur durch עפר vergegenwärtigt wird, so heißt Ps. 139, 15 der Mutterschoß, in welchem das werdende Menschenkind gebildet wird, die Erdenniedere, רקמתי בתחתיות ארץ.
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Rav Hirsch on Torah

Es gehört aber dieser עפר zu dem Boden, auf welchem die Menschen in Gottes Gesetzesheiligtum stehen. Dieses Heiligtum und seine Anforderungen setzen keine überirdische Menschennatur voraus, die der Wirklichkeit des Menschenwesens widerspräche. Vielmehr das leiblich sinnlich Irdische des Menschenwesens bildet die קרקע המשכן, ist seine Voraussetzung und auf ihr und von ihr auf erbaut es die ganze Lebensgestaltung seiner heiligen Anforderungen. Und die מים קדושים sind dem כיור entnommen, aus welchem zu jeder heiligen "Handlung" und jedem heiligen "Schritte" die Priester sich rüsten. Und dieses "Gefäß der Priesterheiligung" ist aus den מראות הצובאות, aus den Spiegeln der zum Eingang des Heiligtums, also eben dorthin einst sich schaarenden Frauen gebildet, wo jetzt ihre ihnen unähnlich gewordene Schwester zur Gottesentscheidung steht. So ist gerade die vom jüdischen Weibe erwartete keusche Sittlichkeit der Grundborn aller Heiligkeit, die vom Heiligtum aus das ganze jüdische Leben mit priesterlicher Weihe durchdringen soll.
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