Schemot 22
אִם־בַּמַּחְתֶּ֛רֶת יִמָּצֵ֥א הַגַּנָּ֖ב וְהֻכָּ֣ה וָמֵ֑ת אֵ֥ין ל֖וֹ דָּמִֽים׃
Wenn ein Dieb [des Nachts] beim Einbruch betroffen und dabei erschlagen wird, ist seinetwegen keine Blutschuld.
אִם־זָרְחָ֥ה הַשֶּׁ֛מֶשׁ עָלָ֖יו דָּמִ֣ים ל֑וֹ שַׁלֵּ֣ם יְשַׁלֵּ֔ם אִם־אֵ֣ין ל֔וֹ וְנִמְכַּ֖ר בִּגְנֵבָתֽוֹ׃
Wenn dies aber bei Tage geschehen ist, so ist Blutschuld seinetwegen, denn er hätte nur das Gestohlene [doppelt] zu bezahlen, wenn er nichts hat, werde er verkauft um seinen Diebstahl.
אִֽם־הִמָּצֵא֩ תִמָּצֵ֨א בְיָד֜וֹ הַגְּנֵבָ֗ה מִשּׁ֧וֹר עַד־חֲמ֛וֹר עַד־שֶׂ֖ה חַיִּ֑ים שְׁנַ֖יִם יְשַׁלֵּֽם׃ (ס)
Wenn aber bei ihm das Gestohlene lebend gefunden wird: Ochs, Esel, oder Lamm, erstatte er zwei Stücke.
כִּ֤י יַבְעֶר־אִישׁ֙ שָׂדֶ֣ה אוֹ־כֶ֔רֶם וְשִׁלַּח֙ אֶת־בעירה [בְּעִיר֔וֹ] וּבִעֵ֖ר בִּשְׂדֵ֣ה אַחֵ֑ר מֵיטַ֥ב שָׂדֵ֛הוּ וּמֵיטַ֥ב כַּרְמ֖וֹ יְשַׁלֵּֽם׃ (ס)
Wenn jemand abweiden läßt ein Feld oder einen Weinberg, indem er sein Vieh hineinläßt, dass es weidet im fremden Felde, soll er den Schaden mit dem Besten seines Feldes und mit dem Besten seines Weinbergs bezahlen.
כִּֽי־תֵצֵ֨א אֵ֜שׁ וּמָצְאָ֤ה קֹצִים֙ וְנֶאֱכַ֣ל גָּדִ֔ישׁ א֥וֹ הַקָּמָ֖ה א֣וֹ הַשָּׂדֶ֑ה שַׁלֵּ֣ם יְשַׁלֵּ֔ם הַמַּבְעִ֖ר אֶת־הַבְּעֵרָֽה׃ (ס)
Wenn Feuer ausbricht und Dornen ergreift, und es wird verzehrt ein Garbenhaufen oder die Saat oder das Feld, so muß der [den Schaden] bezahlen, der den Brand angestiftet.
כִּֽי־יִתֵּן֩ אִ֨ישׁ אֶל־רֵעֵ֜הוּ כֶּ֤סֶף אֽוֹ־כֵלִים֙ לִשְׁמֹ֔ר וְגֻנַּ֖ב מִבֵּ֣ית הָאִ֑ישׁ אִם־יִמָּצֵ֥א הַגַּנָּ֖ב יְשַׁלֵּ֥ם שְׁנָֽיִם׃
Gibt jemand seinem Nächsten Geld oder Geräte in Verwahrung, und es wird aus dem Hause dieses Mannes gestohlen, so bezahle der Dieb, wenn er gefunden wird, das Doppelte.
אִם־לֹ֤א יִמָּצֵא֙ הַגַּנָּ֔ב וְנִקְרַ֥ב בַּֽעַל־הַבַּ֖יִת אֶל־הָֽאֱלֹהִ֑ים אִם־לֹ֥א שָׁלַ֛ח יָד֖וֹ בִּמְלֶ֥אכֶת רֵעֵֽהוּ׃
Wenn aber der Dieb nicht gefunden wird, so trete der Hausherr vor die Richter [und schwöre], dass er nicht seine Hand ausgestreckt nach der Sache seines Nächsten.
עַֽל־כָּל־דְּבַר־פֶּ֡שַׁע עַל־שׁ֡וֹר עַל־חֲ֠מוֹר עַל־שֶׂ֨ה עַל־שַׂלְמָ֜ה עַל־כָּל־אֲבֵדָ֗ה אֲשֶׁ֤ר יֹאמַר֙ כִּי־ה֣וּא זֶ֔ה עַ֚ד הָֽאֱלֹהִ֔ים יָבֹ֖א דְּבַר־שְׁנֵיהֶ֑ם אֲשֶׁ֤ר יַרְשִׁיעֻן֙ אֱלֹהִ֔ים יְשַׁלֵּ֥ם שְׁנַ֖יִם לְרֵעֵֽהוּ׃ (ס)
Bei einer jeden Sache der Veruntreuung, sei es Ochs, Esel, Schaf, Kleid, bei irgend etwas Verlornenem, wo [der Eigentümer] sagt, dass es sein ist, komme die Sache beider vor die Richter; wenn die Richter ihn schuldig sprechen, bezahle er das Doppelte seinem Nächsten.
כִּֽי־יִתֵּן֩ אִ֨ישׁ אֶל־רֵעֵ֜הוּ חֲמ֨וֹר אוֹ־שׁ֥וֹר אוֹ־שֶׂ֛ה וְכָל־בְּהֵמָ֖ה לִשְׁמֹ֑ר וּמֵ֛ת אוֹ־נִשְׁבַּ֥ר אוֹ־נִשְׁבָּ֖ה אֵ֥ין רֹאֶֽה׃
Wenn jemand seinem Nächsten einen Esel oder einen Ochsen oder ein Schaf oder irgend ein Vieh in Verwahrung gibt, und es stirbt, oder es wird zerrissen oder weggetrieben, und keiner sah es,
שְׁבֻעַ֣ת יְהוָ֗ה תִּהְיֶה֙ בֵּ֣ין שְׁנֵיהֶ֔ם אִם־לֹ֥א שָׁלַ֛ח יָד֖וֹ בִּמְלֶ֣אכֶת רֵעֵ֑הוּ וְלָקַ֥ח בְּעָלָ֖יו וְלֹ֥א יְשַׁלֵּֽם׃
So soll ein Schwur beim Herrn sein zwischen beiden: dass er nicht seine Hand ausgestreckt nach der Sache seines Nächsten; das muß der Eigentümer annehmen, und [der Hüter] bezahlt nichts.
וְאִם־גָּנֹ֥ב יִגָּנֵ֖ב מֵעִמּ֑וֹ יְשַׁלֵּ֖ם לִבְעָלָֽיו׃
Wenn es ihm aber gestohlen wird, so bezahle er es dem Eigentümer.
אִם־טָרֹ֥ף יִטָּרֵ֖ף יְבִאֵ֣הוּ עֵ֑ד הַטְּרֵפָ֖ה לֹ֥א יְשַׁלֵּֽם׃ (פ)
Wenn es zerrissen wird so bringe er es als Zeugnis; das Zerrissene bezahlt er nicht.
וְכִֽי־יִשְׁאַ֥ל אִ֛ישׁ מֵעִ֥ם רֵעֵ֖הוּ וְנִשְׁבַּ֣ר אוֹ־מֵ֑ת בְּעָלָ֥יו אֵין־עִמּ֖וֹ שַׁלֵּ֥ם יְשַׁלֵּֽם׃
Wenn jemand von seinem Nächsten [ein Tier] borgt, und es wird zerrissen oder es stirbt, so muß, war der Eigentümer nicht bei ihm, [der Entleiher] bezahlen.
אִם־בְּעָלָ֥יו עִמּ֖וֹ לֹ֣א יְשַׁלֵּ֑ם אִם־שָׂכִ֣יר ה֔וּא בָּ֖א בִּשְׂכָרֽוֹ׃ (ס)
Wenn der Eigentümer bei ihm war, bezahlt er nichts; wenn er es gegen Lohn geborgt, so hatte er daran Mietsrecht.
וְכִֽי־יְפַתֶּ֣ה אִ֗ישׁ בְּתוּלָ֛ה אֲשֶׁ֥ר לֹא־אֹרָ֖שָׂה וְשָׁכַ֣ב עִמָּ֑הּ מָהֹ֛ר יִמְהָרֶ֥נָּה לּ֖וֹ לְאִשָּֽׁה׃
Wenn jemand eine Jungfrau verführt, die noch nicht verlobt war, und er liegt bei ihr, so soll er sie zur Frau nehmen.
אִם־מָאֵ֧ן יְמָאֵ֛ן אָבִ֖יהָ לְתִתָּ֣הּ ל֑וֹ כֶּ֣סֶף יִשְׁקֹ֔ל כְּמֹ֖הַר הַבְּתוּלֹֽת׃ (ס)
Wenn ihr Vater sich aber weigert, sie ihm zur Frau zu geben, so hat er Geld zu erlegen nach der Morgengabe der Jungfrau.
מְכַשֵּׁפָ֖ה לֹ֥א תְחַיֶּֽה׃ (ס)
Eine Zauberin sollst du nicht lebenlassen.
כָּל־שֹׁכֵ֥ב עִם־בְּהֵמָ֖ה מ֥וֹת יוּמָֽת׃ (ס)
Wer bei einem Tiere liegt, sei des Todes.
זֹבֵ֥חַ לָאֱלֹהִ֖ים יָֽחֳרָ֑ם בִּלְתִּ֥י לַיהוָ֖ה לְבַדּֽוֹ׃
Wer den Göttern, außer dem Herrn allein, opfert, hat das Leben verwirkt.
וְגֵ֥ר לֹא־תוֹנֶ֖ה וְלֹ֣א תִלְחָצֶ֑נּוּ כִּֽי־גֵרִ֥ים הֱיִיתֶ֖ם בְּאֶ֥רֶץ מִצְרָֽיִם׃
Einen Fremdling sollst du nicht kränken und ihn nicht drücken; denn Fremdlinge waret ihr im Lande Ägypten.
כָּל־אַלְמָנָ֥ה וְיָת֖וֹם לֹ֥א תְעַנּֽוּן׃
Witwen und Waisen sollt ihr nicht bedrücken.
אִם־עַנֵּ֥ה תְעַנֶּ֖ה אֹת֑וֹ כִּ֣י אִם־צָעֹ֤ק יִצְעַק֙ אֵלַ֔י שָׁמֹ֥עַ אֶשְׁמַ֖ע צַעֲקָתֽוֹ׃
Wenn Du sie doch bedrückest — und sie zu mir schreien, höre ich ihr Geschrei —
וְחָרָ֣ה אַפִּ֔י וְהָרַגְתִּ֥י אֶתְכֶ֖ם בֶּחָ֑רֶב וְהָי֤וּ נְשֵׁיכֶם֙ אַלְמָנ֔וֹת וּבְנֵיכֶ֖ם יְתֹמִֽים׃ (פ)
Und mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch töten mit dem Schwert, dass eure Frauen Witwen werden und eure Kinder Waisen.
אִם־כֶּ֣סֶף ׀ תַּלְוֶ֣ה אֶת־עַמִּ֗י אֶת־הֶֽעָנִי֙ עִמָּ֔ךְ לֹא־תִהְיֶ֥ה ל֖וֹ כְּנֹשֶׁ֑ה לֹֽא־תְשִׂימ֥וּן עָלָ֖יו נֶֽשֶׁךְ׃
Wenn du Geld leihest an einen aus meinem Volke, dem Armen bei dir, drücke ihn nicht wie ein Schuldherr, lege ihm nicht Zinsen auf.
אִם־חָבֹ֥ל תַּחְבֹּ֖ל שַׂלְמַ֣ת רֵעֶ֑ךָ עַד־בֹּ֥א הַשֶּׁ֖מֶשׁ תְּשִׁיבֶ֥נּוּ לֽוֹ׃
Wenn du pfändest das Kleid deines Nächsten, ehe die Sonne untergegangen, gib es ihm zurück;
כִּ֣י הִ֤וא כסותה [כְסוּתוֹ֙] לְבַדָּ֔הּ הִ֥וא שִׂמְלָת֖וֹ לְעֹר֑וֹ בַּמֶּ֣ה יִשְׁכָּ֔ב וְהָיָה֙ כִּֽי־יִצְעַ֣ק אֵלַ֔י וְשָׁמַעְתִּ֖י כִּֽי־חַנּ֥וּן אָֽנִי׃ (ס)
Denn dies ist seine einzige Bedeckung, seine Hülle für seinen Leib; worauf sollte er schlafen? Wenn er deswegen zu mir schreiet, so werde ich ihn erhören, denn ich bin erbarmungsvoll.
אֱלֹהִ֖ים לֹ֣א תְקַלֵּ֑ל וְנָשִׂ֥יא בְעַמְּךָ֖ לֹ֥א תָאֹֽר׃
Richter sollst du nicht lästern, und einem Fürsten in deinem Volke nicht fluchen.
מְלֵאָתְךָ֥ וְדִמְעֲךָ֖ לֹ֣א תְאַחֵ֑ר בְּכ֥וֹר בָּנֶ֖יךָ תִּתֶּן־לִּֽי׃
Mit [der Gabe] von deinem Getreide und deinem Maß zögere nicht; die Erstgeborenen unter deinen Söhnen sollst du mir weihen.
כֵּֽן־תַּעֲשֶׂ֥ה לְשֹׁרְךָ֖ לְצֹאנֶ֑ךָ שִׁבְעַ֤ת יָמִים֙ יִהְיֶ֣ה עִם־אִמּ֔וֹ בַּיּ֥וֹם הַשְּׁמִינִ֖י תִּתְּנוֹ־לִֽי׃
Also thue auch mit deinem Ochsen, deinen Schafen; sieben Tage bleibe es bei seiner Mutter, am achten Tage sollst du es mir opfern.
וְאַנְשֵׁי־קֹ֖דֶשׁ תִּהְי֣וּן לִ֑י וּבָשָׂ֨ר בַּשָּׂדֶ֤ה טְרֵפָה֙ לֹ֣א תֹאכֵ֔לוּ לַכֶּ֖לֶב תַּשְׁלִכ֥וּן אֹתֽוֹ׃ (ס)
Heilige Männer sollt ihr mir sein, und Fleisch eines auf dem Felde zerrissenen Tieres esset nicht, dem Hunde sollt ihr es vorwerfen.