Hebräische Bibel
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Jeschijahu 16

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1

שִׁלְחוּ־כַ֥ר מֹשֵֽׁל־אֶ֖רֶץ מִסֶּ֣לַע מִדְבָּ֑רָה אֶל־הַ֖ר בַּת־צִיּֽוֹן׃

Dann werdet ihr senden die Lämmer, die ihr dem Herrscher im Lande zu geben pflegtet, von Sela zur Wüste, zum Berge des Volkes Zijon [als Geschenk].

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2

וְהָיָ֥ה כְעוֹף־נוֹדֵ֖ד קֵ֣ן מְשֻׁלָּ֑ח תִּֽהְיֶ֙ינָה֙ בְּנ֣וֹת מוֹאָ֔ב מַעְבָּרֹ֖ת לְאַרְנֽוֹן׃

Wie ein flüchtiger Vogel, der vom Nest verscheucht, werden die Töchter Moabs an den Furten des Arnon sein, [um vor dem Feinde zu flüchten].

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3

הביאו [הָבִ֤יאִי] עֵצָה֙ עֲשׂ֣וּ פְלִילָ֔ה שִׁ֧יתִי כַלַּ֛יִל צִלֵּ֖ךְ בְּת֣וֹךְ צָהֳרָ֑יִם סַתְּרִי֙ נִדָּחִ֔ים נֹדֵ֖ד אַל־תְּגַלִּֽי׃

[Sie werden mit der Bitte kommen]: Schaffe Rat, übe Recht, gewähre der Nacht gleich deinen Schatten am Mittag, birg die Verstoßenen, den Flüchtigen verrate nicht.

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4

יָג֤וּרוּ בָךְ֙ נִדָּחַ֔י מוֹאָ֛ב הֱוִי־סֵ֥תֶר לָ֖מוֹ מִפְּנֵ֣י שׁוֹדֵ֑ד כִּֽי־אָפֵ֤ס הַמֵּץ֙ כָּ֣לָה שֹׁ֔ד תַּ֥מּוּ רֹמֵ֖ס מִן־הָאָֽרֶץ׃

Lass bei dir weilen die Verstoßenen Moabs, sei ihnen ein Schirm vor dem Räuber, bis dass aufhört die Erpressung, ein Ende nimmt die Verheerung, geschwunden sind die Zertreter aus dem Lande.

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5

וְהוּכַ֤ן בַּחֶ֙סֶד֙ כִּסֵּ֔א וְיָשַׁ֥ב עָלָ֛יו בֶּאֱמֶ֖ת בְּאֹ֣הֶל דָּוִ֑ד שֹׁפֵ֛ט וְדֹרֵ֥שׁ מִשְׁפָּ֖ט וּמְהִ֥ר צֶֽדֶק׃

Denn gegründet auf Liebe ist [bei euch] der Thron; auf ihm sitzt mit Treue im Zelte Davids ein Richter, der nach Gebühr trachtet und der Gerechtigkeit kundig ist.

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6

שָׁמַ֥עְנוּ גְאוֹן־מוֹאָ֖ב גֵּ֣א מְאֹ֑ד גַּאֲוָת֧וֹ וּגְאוֹנ֛וֹ וְעֶבְרָת֖וֹ לֹא־כֵ֥ן בַּדָּֽיו׃ (ס)

[Aber Israel erwidert auf diese Bitte:] Wir haben vernommen den Hochmut Moabs, es überhebt sich sehr, [wir kennen] seinen Übermut, seinen Hochmut, sein Auffahren, seinen grundlosen Stolz.

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7

לָכֵ֗ן יְיֵלִ֥יל מוֹאָ֛ב לְמוֹאָ֖ב כֻּלֹּ֣ה יְיֵלִ֑יל לַאֲשִׁישֵׁ֧י קִיר־חֲרֶ֛שֶׂת תֶּהְגּ֖וּ אַךְ־נְכָאִֽים׃

Darum jammert Moab, um Moabs gänzliche Vernichtung jammerte; um die Festen von Kir Hareset seufzt ihr, gänzlich zerschlagen.

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8

כִּ֣י שַׁדְמוֹת֩ חֶשְׁבּ֨וֹן אֻמְלָ֜ל גֶּ֣פֶן שִׂבְמָ֗ה בַּעֲלֵ֤י גוֹיִם֙ הָלְמ֣וּ שְׂרוּקֶּ֔יהָ עַד־יַעְזֵ֥ר נָגָ֖עוּ תָּ֣עוּ מִדְבָּ֑ר שְׁלֻ֣חוֹתֶ֔יהָ נִטְּשׁ֖וּ עָ֥בְרוּ יָֽם׃

Denn die Fruchtgefilde Hesbons sind welk; der Weinstock Sibmas — die Kriegsmänner von Gojim zerschlugen seine Ranken; bis Jaser reichten sie, erstreckten sich der Wüste zu, ihre Aeste rankten weit über das Meer hin.

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9

עַל־כֵּ֡ן אֶבְכֶּ֞ה בִּבְכִ֤י יַעְזֵר֙ גֶּ֣פֶן שִׂבְמָ֔ה אֲרַיָּ֙וֶךְ֙ דִּמְעָתִ֔י חֶשְׁבּ֖וֹן וְאֶלְעָלֵ֑ה כִּ֧י עַל־קֵיצֵ֛ךְ וְעַל־קְצִירֵ֖ךְ הֵידָ֥ד נָפָֽל׃

Darum weine ich mit Jaser um Sibmas Weinstock, ich tränke dich mit meinen Thränen, Hesbon und Elale, denn in deine Fruchtlese und in deine Ernte fällt Schlachtgeschrei.

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10

וְנֶאֱסַ֨ף שִׂמְחָ֤ה וָגִיל֙ מִן־הַכַּרְמֶ֔ל וּבַכְּרָמִ֥ים לֹֽא־יְרֻנָּ֖ן לֹ֣א יְרֹעָ֑ע יַ֗יִן בַּיְקָבִ֛ים לֹֽא־יִדְרֹ֥ךְ הַדֹּרֵ֖ךְ הֵידָ֥ד הִשְׁבַּֽתִּי׃

Dahin ist Freude und Fröhlichkeit aus dem Fruchtgefilde, und in den Weinbergen wird nicht mehr gejauchzt und gelärmt. In den Keltern tritt man nicht mehr den Wein, ein Ende machte ich dem Freudengeschrei.

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11

עַל־כֵּן֙ מֵעַ֣י לְמוֹאָ֔ב כַּכִּנּ֖וֹר יֶֽהֱמ֑וּ וְקִרְבִּ֖י לְקִ֥יר חָֽרֶשׂ׃

Darum ist mein Inneres um Moab bewegt gleich den Saiten einer Zither, ich bin tiefgerührt um Kir Heres.

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12

וְהָיָ֧ה כִֽי־נִרְאָ֛ה כִּֽי־נִלְאָ֥ה מוֹאָ֖ב עַל־הַבָּמָ֑ה וּבָ֧א אֶל־מִקְדָּשׁ֛וֹ לְהִתְפַּלֵּ֖ל וְלֹ֥א יוּכָֽל׃

Nachdem es sich gezeigt, dass Moab vergebens auf den [heiligen] Höhen geweint, gingen sie in das Heiligtum um zu beten; aber es vermochte nicht [sein Schicksal abzuwenden].

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13

זֶ֣ה הַדָּבָ֗ר אֲשֶׁ֨ר דִּבֶּ֧ר יְהוָ֛ה אֶל־מוֹאָ֖ב מֵאָֽז׃

Dies ist das Wort, dass der Herr geredet über Moab seit langem.

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14

וְעַתָּ֗ה דִּבֶּ֣ר יְהוָה֮ לֵאמֹר֒ בְּשָׁלֹ֤שׁ שָׁנִים֙ כִּשְׁנֵ֣י שָׂכִ֔יר וְנִקְלָה֙ כְּב֣וֹד מוֹאָ֔ב בְּכֹ֖ל הֶהָמ֣וֹן הָרָ֑ב וּשְׁאָ֥ר מְעַ֛ט מִזְעָ֖ר ל֥וֹא כַבִּֽיר׃ (ס)

Jetzt aber redet der Herr also: In drei Jahren, gleich den Dienstjahren eines Löhners, wird gering sein die Herrlichkeit Moabs bei all [seiner] zahlreichen Menge; es bleibt davon nur wenig und unbeträchtlich.

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