Hebräische Bibel
Hebräische Bibel

Tehillim 102

CommentaryAudioShareBookmark
1

תְּ֭פִלָּה לְעָנִ֣י כִֽי־יַעֲטֹ֑ף וְלִפְנֵ֥י יְ֝הוָ֗ה יִשְׁפֹּ֥ךְ שִׂיחֽוֹ׃

Gebet eines Gebeugten, als er verzagte und vor dem Herrn seine Klagen ausschüttete.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
2

יְ֭הוָה שִׁמְעָ֣ה תְפִלָּתִ֑י וְ֝שַׁוְעָתִ֗י אֵלֶ֥יךָ תָבֽוֹא׃

Herr, höre mein Gebet, und mein Schreien komme vor dich.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
3

אַל־תַּסְתֵּ֬ר פָּנֶ֨יךָ ׀ מִמֶּנִּי֮ בְּי֪וֹם צַ֫ר לִ֥י הַטֵּֽה־אֵלַ֥י אָזְנֶ֑ךָ בְּי֥וֹם אֶ֝קְרָ֗א מַהֵ֥ר עֲנֵֽנִי׃

Verbirg nicht dein Antlitz vor mir am Tage meiner Not; neige mir dein Ohr am Tage, da ich zu dir rufe und erhöre mich eilends.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
4

כִּֽי־כָל֣וּ בְעָשָׁ֣ן יָמָ֑י וְ֝עַצְמוֹתַ֗י כְּמוֹ־קֵ֥ד נִחָֽרוּ׃

Denn in Rauch verschwinden meine Tage und meine Gebeine sind wie ein Brand versengt.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
5

הוּכָּֽה־כָ֭עֵשֶׂב וַיִּבַ֣שׁ לִבִּ֑י כִּֽי־שָׁ֝כַ֗חְתִּי מֵאֲכֹ֥ל לַחְמִֽי׃

Wie Gras getroffen und vertrocknet ist mein Herz, dass ich mein Brot zu essen vergesse.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
6

מִקּ֥וֹל אַנְחָתִ֑י דָּבְקָ֥ה עַ֝צְמִ֗י לִבְשָׂרִֽי׃

Von der Stimme meines Stöhnens klebt mein Gebein mir an der Haut.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
7

דָּ֭מִיתִי לִקְאַ֣ת מִדְבָּ֑ר הָ֝יִ֗יתִי כְּכ֣וֹס חֳרָבֽוֹת׃

Ich gleiche dem Pelikan der Wüste, ich bin wie der Uhu in der Ruine.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
8

שָׁקַ֥דְתִּי וָאֶֽהְיֶ֑ה כְּ֝צִפּ֗וֹר בּוֹדֵ֥ד עַל־גָּֽג׃

Ich blieb immer wach wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
9

כָּל־הַ֭יּוֹם חֵרְפ֣וּנִי אוֹיְבָ֑י מְ֝הוֹלָלַ֗י בִּ֣י נִשְׁבָּֽעוּ׃

Alle Tage höhnen mich meine Feinde, die gegen mich rasen, schwören bei mir.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
10

כִּי־אֵ֭פֶר כַּלֶּ֣חֶם אָכָ֑לְתִּי וְ֝שִׁקֻּוַ֗י בִּבְכִ֥י מָסָֽכְתִּי׃

Denn ich esse Asche wie Brot, und meinen Trank mische ich mit Tränen,

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
11

מִפְּנֵֽי־זַֽעַמְךָ֥ וְקִצְפֶּ֑ךָ כִּ֥י נְ֝שָׂאתַ֗נִי וַתַּשְׁלִיכֵֽנִי׃

Wegen deines Grimmes und deines Zornes, denn du hobst mich auf und warfst mich hin.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
12

יָ֭מַי כְּצֵ֣ל נָט֑וּי וַ֝אֲנִ֗י כָּעֵ֥שֶׂב אִיבָֽשׁ׃

Meine Tage sind wie ein gedehnter Schatten, und ich vertrockne wie Gras.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
13

וְאַתָּ֣ה יְ֭הוָה לְעוֹלָ֣ם תֵּשֵׁ֑ב וְ֝זִכְרְךָ֗ לְדֹ֣ר וָדֹֽר׃

Du aber, Herr, thronst ewiglich, und dein Angedenken ist für alle Geschlechter.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
14

אַתָּ֣ה תָ֭קוּם תְּרַחֵ֣ם צִיּ֑וֹן כִּי־עֵ֥ת לְ֝חֶֽנְנָ֗הּ כִּי־בָ֥א מוֹעֵֽד׃

Du wirst aufstehen, dich Zijons erbarmen; es ist Zeit, es zu begnadigen, denn die Frist ist da.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
15

כִּֽי־רָצ֣וּ עֲ֭בָדֶיךָ אֶת־אֲבָנֶ֑יהָ וְֽאֶת־עֲפָרָ֥הּ יְחֹנֵֽנוּ׃

Denn deine Knechte liebten seine Steine, und seinen Staub herzen sie.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
16

וְיִֽירְא֣וּ ג֭וֹיִם אֶת־שֵׁ֣ם יְהוָ֑ה וְֽכָל־מַלְכֵ֥י הָ֝אָ֗רֶץ אֶת־כְּבוֹדֶֽךָ׃

Dann werden die Völker den Namen des Herrn fürchten und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
17

כִּֽי־בָנָ֣ה יְהוָ֣ה צִיּ֑וֹן נִ֝רְאָ֗ה בִּכְבוֹדֽוֹ׃

Weil der Herr Zijon gebaut und erschienen ist in seiner Herrlichkeit;

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
18

פָּ֭נָה אֶל־תְּפִלַּ֣ת הָעַרְעָ֑ר וְלֹֽא־בָ֝זָ֗ה אֶת־תְּפִלָּתָֽם׃

Er hat sich zugewendet dem Gebet des Verlassenen und nicht verschmäht ihr Gebet.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
19

תִּכָּ֣תֶב זֹ֭את לְד֣וֹר אַחֲר֑וֹן וְעַ֥ם נִ֝בְרָ֗א יְהַלֶּל־יָֽהּ׃

Solches werde aufgeschrieben für das späteste Geschlecht, damit das künftige Volk Jah preise.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
20

כִּֽי־הִ֭שְׁקִיף מִמְּר֣וֹם קָדְשׁ֑וֹ יְ֝הוָ֗ה מִשָּׁמַ֤יִם ׀ אֶל־אֶ֬רֶץ הִבִּֽיט׃

Denn er hat hinabgeblickt aus seiner heiligen Höhe, der Herr schaut vom Himmel zur Erde;

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
21

לִ֭שְׁמֹעַ אֶנְקַ֣ת אָסִ֑יר לְ֝פַתֵּ֗חַ בְּנֵ֣י תְמוּתָֽה׃

Zu hören das Seufzen des Gefesselten, frei zu machen die dem Tode geweihten Menschen,

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
22

לְסַפֵּ֣ר בְּ֭צִיּוֹן שֵׁ֣ם יְהוָ֑ה וּ֝תְהִלָּת֗וֹ בִּירוּשָׁלִָֽם׃

Dass sie in Zijon den Namen des Herrn verkünden und seinen Ruhm in Jerusalem.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
23

בְּהִקָּבֵ֣ץ עַמִּ֣ים יַחְדָּ֑ו וּ֝מַמְלָכ֗וֹת לַעֲבֹ֥ד אֶת־יְהוָֽה׃

Wenn sich Völker versammeln allzumal und Königreiche dem Herrn zu dienen.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
24

עִנָּ֖ה בַדֶּ֥רֶךְ כחו [כֹּחִ֗י] קִצַּ֥ר יָמָֽי׃

Er hat gebeugt auf dem Wege meine Kraft, meine Tage verkürzt.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
25

אֹמַ֗ר אֵלִ֗י אַֽל־תַּ֭עֲלֵנִי בַּחֲצִ֣י יָמָ֑י בְּד֖וֹר דּוֹרִ֣ים שְׁנוֹתֶֽיךָ׃

Da sprach ich: Mein Gott, raffe mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage, deine Jahre währen ja für alle Geschlechter.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
26

לְ֭פָנִים הָאָ֣רֶץ יָסַ֑דְתָּ וּֽמַעֲשֵׂ֖ה יָדֶ֣יךָ שָׁמָֽיִם׃

Die Erde, die du vordem gegründet, und deiner Hände Werk der Himmel,

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
27

הֵ֤מָּה ׀ יֹאבֵדוּ֮ וְאַתָּ֪ה תַ֫עֲמֹ֥ד וְ֭כֻלָּם כַּבֶּ֣גֶד יִבְל֑וּ כַּלְּב֖וּשׁ תַּחֲלִיפֵ֣ם וְֽיַחֲלֹֽפוּ׃

Sie vergehen, du aber bestehst, und alle zerfallen wie ein Kleid, wie ein Gewand wechselst du sie und sie werden vergehen.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
28

וְאַתָּה־ה֑וּא וּ֝שְׁנוֹתֶ֗יךָ לֹ֣א יִתָּֽמּוּ׃

Du aber bleibst derselbe und deine Jahre enden nicht.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
29

בְּנֵֽי־עֲבָדֶ֥יךָ יִשְׁכּ֑וֹנוּ וְ֝זַרְעָ֗ם לְפָנֶ֥יךָ יִכּֽוֹן׃

Die Söhne deiner Knechte werden ruhig, und ihre Nachkommenschaft wird vor dir bestehen.

RessourcenRabbi fragenCopyNotesHighlightBookmarkSharePlay
Vorheriges KapitelNächstes Kapitel