Commentary for Numbers 6:6
כָּל־יְמֵ֥י הַזִּיר֖וֹ לַיהוָ֑ה עַל־נֶ֥פֶשׁ מֵ֖ת לֹ֥א יָבֹֽא׃
All the days that he consecrateth himself unto the LORD he shall not come near to a dead body.
Sforno on Numbers
על נפש מת לא יבא; he must not desecrate his sacred activities by honouring the dead and thereby downgrading his spiritual concerns. In this respect he is much like the High Priest. Our sages report that a father who had sent his son to study Torah in an advanced academy in Tiberias heard that his son was engaged in doing charitable deeds there. When the father heard about it he sent the following message to his son: “are there no opportunities to perform such charitable deeds in our town that I had to send you to Tiberias to do this?” (Jerusalem Talmud Chagigah 1,7) The point is that there are other people who can perform the charitable deed of burying the dead so that the services of the Nazirite are not required.
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Rav Hirsch on Torah
V. 6. כל ימי הזירו לד׳ וגו׳. Hier heißt es nicht einfach wie V. 4 und 5: כל ימי נזרו, oder: כל ימי נדר נזרו, sondern: כל ימי הזירו לד; denn dieses טומאה-Verbot des Nasirs fließt eben aus der Beziehung des Nasirtums zu "Gott" und soll eben diese Beziehung ungetrübt gegenwärtig halten. —נפש .על נפש מת וגו׳ ist in der Regel feminin. Es ist daher מת wohl nicht Attribut zu נפש, sondern entweder Genitiv zu נפש, wie נפשות מת (Wajikra 21, 11), oder es ist Apposition: eine נפש, die jetzt als מת daliegt. Eine solche Apposition ist offenbar במת בנפש (Kap. 19, 13). Die נפש חיה des Menschen ist nie מתה. Aber die נפש, die Menschenindividualität, die Menschenpersönlichkeit (siehe Bereschit 1, 20), die uns bis dahin nur in dieser leiblichen Erscheinung gegenwärtig war, sie wird uns unwillkürlich auch jetzt durch das gestorbene Leibliche derselben wieder vergegenwärtigt. Es ist eigentlich nicht eine נפש, die vor uns liegt, es ist ein מת, allein das מת vergegenwärtigt uns die נפש, und eben, dass wir nicht objektiv die מיתה auf die נפש beziehen, ist eines der Motive der טומאת מת (siehe Wajikra Ende Kap. 11 und Bamidbar Kap. 19). Mit geflissentlicher Sorgfalt wählt daher überall der Text in dieser Beziehung Ausdruck und Stellung der Worte. Hier, wo nicht von Berührung, sondern von ביאה von räumlichem Zusammensein die Rede ist, gestattet sich der Text die Stellung, in welcher dies Zusammensein sich zunächst auf נפש und sodann rektifiziert auf מת bezieht. Allein bei נגיעה heißt es nie נגע בנפש במת, sondern הנגע במת בנפש, oder noch deutlicher הנגע במת לכל נפש (Kap. 19. 11); denn die נפש in dem Sinne, in welchem sie hier gedacht ist und gedacht werden soll, ist überhaupt der Berührung unzugänglich. In dieser Richtung dürfte sich auch eine Interpretationseigentümlichkeit des Onkelos erklären. Er übersetzt konstant דמסאב :טמא לנפש לטמי נפשא דאנשא. Er vermeidet also, zu sagen דמסאב לנפשא und schiebt dafür טמי ein, worin Raschi zu Kap. 5, 2 einen chaldäischen Ausdruck für עצמות אדם, für Menschengebeine, erblickt. Ganz so wie Onkelos in Beziehung auf den Gottesbegriff jeder anthropomorphistischen Auffassung durch Umschreibung begegnet, so möchte er auch in Beziehung auf den Seelenbegriff der irrigen Auffassung nicht Raum geben, als könnte die נפש eines Menschen מטמא sein. Er schiebt daher, wo, wie in dem Ausdruck טמא נפש, die טומאה-Wirkung unmittelbar auf die נפש bezogen werden könnte, als ob die נפש berührt worden sei und טומאה gebracht hätte, טמי, das "Gebein", also den toten Körper ein, um auf diesen die Berührung und die bewirkte טומאה zurückzuführen. In der Wirklichkeit ist aber dem schon im Texte durch die Konstruktion mit ל־ begegnet, es heißt nie טמא בנפש, sondern לנפש: die טומאה entspringt durch die Beziehung zu der in welche man durch Berührung der Leiche gekommen. Wie dann überhaupt ja ,נפש die symbolische Berührungs-טומאה von der konkreten durch מאכלות אסורות und עריות bewirkten טומאה sich konstant durch die Konstruktionsverschiedenheit von טמא ל־ und טמא ב־ unterscheidet, worauf wir bereits (Wajikra 11, 24-25) hingewiesen haben.
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Chizkuni
על נפש מת, “near a dead body;” the word על is used in the sense of אצל, “next to.” Examples of such uses are found in Exodus 40,3: וסכות על הארון את הפרוכת, “you shall screen the Ark with the veil next to it.” Compare also Genesis24,30,והוא עומד על הגמלים, “while he was standing next to the camels.”
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