Hebrew Bible Study
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Commentary for Deuteronomy 8:11

הִשָּׁ֣מֶר לְךָ֔ פֶּן־תִּשְׁכַּ֖ח אֶת־יְהוָ֣ה אֱלֹהֶ֑יךָ לְבִלְתִּ֨י שְׁמֹ֤ר מִצְוֺתָיו֙ וּמִשְׁפָּטָ֣יו וְחֻקֹּתָ֔יו אֲשֶׁ֛ר אָנֹכִ֥י מְצַוְּךָ֖ הַיּֽוֹם׃

Beware lest thou forget the LORD thy God, in not keeping His commandments, and His ordinances, and His statutes, which I command thee this day;

Rabbeinu Bahya

השמר לך פן תשכח את ה' אלו-היך לבלתי שמר מצותיו ומשפטיו וחקותיו, “Be very much on guard against yourself not to forget the Lord your G’d and to not observe His commandments, His social laws and His statutes.”You are aware already that throughout the Book of Deuteronomy Moses constantly speaks of the combined attributes ה' אלו-הינו, the ones we invoke each time we recite one of the blessings mentioning that we perform one of His commandments. The mystical dimension in that formula is that we address G’d both directly i.e. ברוך אתה, as well as indirectly 'אשר קדשנו וגו.
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Rav Hirsch on Torah

V. 11. השמר לך. Durch ברכת המזון soll das Bewusstsein stets wach gehalten werden, wem wir das Land und seine Segnungen verdanken, unter welchen Bedingungen und für welchen Zweck wir es erhalten, dass wir der empfangenen Segnungen nur so lange würdig bleiben, als wir der mit jeder empfangenen Gottesspende sich erneuenden Verpflichtung eingedenk bleiben, selber "Segen zu werden", Segen des Gotteswerkes, Erfüller des göttlichen Willens auf Erden. השמר לך פן תשכח, eben die Fülle könnte uns gottvergessen machen.
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Rav Hirsch on Torah

Bedeutsam stehen hier מצות voran und sodann משפטים und חוקות. Soll doch zunächst dem durch Besitz und Genuss so leicht entstehenden egoistischen Selbstgefühl durch die Mahnung an die mit jedem Besitz und jedem Genuss sich nur steigernde "Pflicht" entgegengewirkt werden, allen Besitz und allen Genuss nur im Dienste Gottes zu verwenden, der uns auf unseren "Posten in seinem Reiche" gestellt und uns für die Lösung seiner Aufgaben Besitz und Genüsse gewährt. Diese "Verwendung von Kräften und Mitteln für Gottes Zwecke" sind ganz eigentlich מצות, und משפטים und חוקים sprechen die Anforderungen des Rechts und der Sittlichkeit als die Schranken des Besitzes- und Genussesstrebens aus.
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