Hebrew Bible Study
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Commentary for Exodus 4:15

וְדִבַּרְתָּ֣ אֵלָ֔יו וְשַׂמְתָּ֥ אֶת־הַדְּבָרִ֖ים בְּפִ֑יו וְאָנֹכִ֗י אֶֽהְיֶ֤ה עִם־פִּ֙יךָ֙ וְעִם־פִּ֔יהוּ וְהוֹרֵיתִ֣י אֶתְכֶ֔ם אֵ֖ת אֲשֶׁ֥ר תַּעֲשֽׂוּן׃

And thou shalt speak unto him, and put the words in his mouth; and I will be with thy mouth, and with his mouth, and will teach you what ye shall do.

Ramban on Exodus

AND I WILL BE WITH THY MOUTH. I.e., “to teach you that which you are to speak to Pharaoh.” G-d now told Moses that Aaron will speak on his behalf only to the people, as it is said, And he shall be thy spokesman unto the people,284Verse 16. but Moses himself was to speak to Pharaoh. It is possible that this was out of respect to the king. But in the end, Moses came back and said, Behold, I am of uncircumcised lips, and how shall Pharaoh hearken unto me?285Further, 6:30. G-d then permitted him that he should not speak even to Pharaoh. This [consent] was a distinction to Moses, and therefore He said there, See, I have set thee in G-d’s stead to Pharaoh, and Aaron thy brother shall be thy prophet.286Ibid., 7:1 And the intent of the expression [here in the verse], and I will be with his [Aaron’s] mouth,287I.e., why was this promise necessary since Aaron was not defective of speech? is that his words will find favor with everyone that will hear them.
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Sforno on Exodus

ושמת את הדברים בפיו ואנכי אהיה עם פיך ועם פיהו, even though I could put all these words in his mouth this is not sufficient; it is necessary that I personally, assist both you and him to make sure that Pharaoh will absorb the words with his heart. Otherwise, he might deal with you from a position of autocratic arrogance and simply expel you from his presence.
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Tur HaArokh

ואנכי אהיה עם פיך, “and I shall be with your mouth, etc.” I shall give you precise instructions what to say to Pharaoh. At this point, G’d did not say that Aaron would speak on his behalf. Aaron would only speak on Moses’ behalf to the people, not to Pharaoh. We know this from verse 16 ודבר הוא אל העם, that it would be Aaron’s task to address the people, but the people would know that he was the “mouthpiece.” The word נביאך, means that just as a prophet is G’d’s mouthpiece, so Aaron will now become Moses’ mouthpiece. It is possible that this arrangement was out of the desire to show deference to the Egyptian establishment, in particular Pharaoh personally, who might be insulted if he received the word of G’d not even through his prophet but through the prophet’s mouthpiece. In spite of these considerations, in the end, Moses queried that the chances of Pharaoh paying heed to a stammerer such as he, was too much to expect.
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Rav Hirsch on Torah

V. 15 f. Wir sehen hier bei dem geistigen Aufbau unseres Volkes eine eigentümliche Erscheinung, die fort und fort also geblieben, wir meinen: die Trennung der Lehre von der Beredtsamkeit. Mosche hatte so lange an den Mangel der Sprache nicht gedacht, bis ihm der Gottesauftrag wiederholt קול האותות erwähnte, eine Aufgabe der Beredtsamkeit, zu welcher er sich die Kraft versagt fühlte. Die Arbeit des Wortes im Dienste der Gotteslehre erscheint von vornherein zweiteilig: 1) vollständige und treue Präzisierung des Inhaltes, 2) Entgegenbringung dieses Inhaltes an das Volk in einer solchen Weise, dass er verstanden, begriffen und beherzigt werde. Diese Aufgabe finden wir auch bei den Weisen, diesen treuen Nachfolgern unseres Mosche und Aaron, vollständig getrennt. Da war der חכם, der den דין, die הלכה, den Gesetzesinhalt in begrifflicher Schärfe für den auffassenden Verstand rein und treu zu präzisieren, und der מתורגמן, der den vom חכם gegebenen halachischen Inhalt in fasslicher, erläuternder Rede dem Volke vorzutragen und eindringlich nahe zu legen hatte. Ebenso erscheint das Verhältnis der שמעתתא, des klar und präzisiert für den Begriff gegebenen Inhaltes des Gesetzes, zur אגדתא, dem die Gewinnung der Gemüter für die Aufnahme und Erfüllung der gesetzlichen Aufgabe bezweckenden Vortrage. Diese Teilung der Arbeit des Wortes ist für die reine Überlieferung des göttlichen Gesetzes höchst bedeutsam. Um für die Wahrheit Gemüter zu gewinnen, genügt es nicht bloß, den Lehrinhalt zu entwickeln, sondern muss man den Bildungsstand der zu Erleuchtenden und zu Gewinnenden berücksichtigen, muss an die vorhandenen Vorstellungen, Meinungen, Ansichten, Wünsche und Bestrebungen anknüpfen, muss das, was ist, als Ausgangspunkt nehmen und daran entwickeln, was sein soll. Das ist die Aufgabe eines Aaron, eines Meturgeman. Es erfordert dies die Gabe der Beredtsamkeit. Während "Reden" nur die klare und deutliche Darstellung einer zu erkennenden Wahrheit bedingt, will "Bereden" durchs Wort das Innere des Hörers packen und es nicht nur zur Erkenntnis, sondern zur Anerkenntnis bringen. Der "Beredte" läuft leicht Gefahr, indem er in die Anschauungsweise seines Publikums eingehen muss, aus derselben auch manches in den Kreis der von ihm zu bringenden Wahrheit hinüber zu nehmen, um sie mundgerecht zu machen, ihrer Schärfe zu nahe zu treten, ihre Reinheit durch Fremdartiges zu trüben und ihr Eingang durch Konzessionen zu schaffen. Er läuft nicht seltener Gefahr, viel Worte und wenig Inhalt zu produzieren. Einer Zeit, welcher "Beredtsein" so oft als Probe eines ganzen Mannes gilt, wäre viel Jämmerlichkeit erspart, wenn sie nach Weise der Väter die Gaben der חכמה und der Beredtsamkeit, die nur selten sich in gleichem Maße beisammen finden,
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