Commentary for Genesis 42:4
וְאֶת־בִּנְיָמִין֙ אֲחִ֣י יוֹסֵ֔ף לֹא־שָׁלַ֥ח יַעֲקֹ֖ב אֶת־אֶחָ֑יו כִּ֣י אָמַ֔ר פֶּן־יִקְרָאֶ֖נּוּ אָסֽוֹן׃
But Benjamin, Joseph’s brother, Jacob sent not with his brethren; for he said: ‘Lest peradventure harm befall him.’
Rashi on Genesis
פן יקראנו אסון LEST MISCHIEF BEFALL HIM — And at home could not mischief befall him?! Rabbi Eliezer the son of Jacob said: We may infer from this that Satan accuses a man at the time of danger (Midrash Tanchuma, Vayigash 1).
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Radak on Genesis
ואת בנימין... אחי יוסף, he is mentioned once more as “Joseph’s brother” as he was the only full brother Joseph had, being a brother both from the same father and the same mother.
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Rav Hirsch on Torah
קרא .פן יקראנו אסון verwandt mit קרח ,קרע ,קרה, eine Familie scheinbar disparater Begriffe: Rufen, Treffen, Zerreißen, Frost und Eis. Sie sind jedoch nur Modifikation eines Grundgedankens:
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Radak on Genesis
אסון, a mishap brought about either by man or by direct heavenly intervention, a natural disaster, for instance. Yaakov’s fear was based on a mishap having befallen Joseph at the time (as he had been led to believe). The Talmud in Ketuvot 30 describes mishaps caused by “man” as thorns and thistles, and the like. [based on Proverbs 22,5. The assumption appears to be that such “mishaps” are preventable by man being careful.] We may well ask why Yaakov was afraid of a mishap that might befall Binyamin while he was on the way more than he was afraid of a mishap which might befall him at home? The answer is that mishaps which befall people on a journey are statistically far more frequent than those that befall a person while he is at home. Wild animals, bandits, etc., are usually roaming on much traveled routes. Due to the likelihood of encountering such hazards while traveling, even righteous people who have no reason to fear G’d’s retribution for any wrongs they may have committed, need to be especially careful in any situation which is known to be especially hazardous, and they must not ignore such dangers by relying on G’d to keep them safe. Even if they would be saved from some danger through a miracle G’d would perform for them, their accumulated merits would be diminished thereby. Our sages have found an allusion to all this in Deuteronomy 6,15 לא תנסו את ה' אלוקיכם, “do not cause the Lord your G’d to have to perform a miracle for you.” We find proof that even an outstanding man such as the prophet Samuel when sent to anoint a successor to King Sha-ul and setting out on the way to Chevron to anoint one of Yishai’s sons, was afraid and said so to G’d. G’d Himself told him what precautions to take. (Samuel I 16,2) In view of the above it is not surprising therefore that Yaakov was especially concerned about Binyamin’s safety during the journey.
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Rav Hirsch on Torah
קרא, Rufen: jemanden aus der Richtung, die er inne hat, veranlassen, sie freiwillig zu verlassen und לקראתי: in meine Richtung zu kommen.
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Rav Hirsch on Torah
קרע, Zerreißen, die Teile eines Körpers aus ihrer natürlichen Richtung in die entgegengesetzte bringen. Während קרא bloß die Aufforderung ist, die bisherige Richtung freiwillig zu verlassen, heißt קרע dies gewaltsam tun. Gewaltsame Überwindung der Kohäsionskraft. Jedes Teilchen wird gewaltsam aus seiner Richtung herausgerufen. Es ist uns bereits bekannt, wie ׳ח größtenteils das Gegenteil von ע bedeutet, so נח das zur Ruhe gekommene נע. Wenn קרע die Teilchen eines Körpers in die der Kohäsionskraft entgegengesetzte Richtung bringt, so tut
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Rav Hirsch on Torah
קרח, der Frost, das Gegenteil. Er bringt die Teilchen eines Körpers, die natürlich eine der Kohäsion entgegengesetzte Richtung haben, zerfließen, zusammen, hemmt ihre zerfließende Bewegung, macht sie kohärierend: fest. קרע "ruft" die Teilchen auseinander, קרח "ruft" sie zusammen.
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Rav Hirsch on Torah
קרה, treffen. Alle jene Einflüsse, gleichviel ob glücklich oder unglücklich, welche einen Gegenstand oder Menschen aus seiner natürlichen oder selbstgewählten Richtung herausrufen und ihn veranlassen, eine andere einzuschlagen, heißen: מקרה. Wir nennen alle von uns nicht berechneten, außer unserer Berechnung liegenden Ereignisse: Zufall, מקרה. Es ist aber vielleicht nichts also berechnet, also von dem Leiter aller Ereignisse gefügt, als das, was wir Zufall nennen. Wir haben es nicht berechnet, aber es ist vielleicht Berechnung des größten Rechenmeisters. In der objektiven Wirklichkeit ist das "Zufallende" ein "Zugeschicktes". פן יקראנו: er wird in einer Richtung gehen, es kann aber etwas kommen, was ihn gerade aus dieser Richtung hinausruft. Daraus folgt aber, dass מקרה ,קרי, der "Ruf einen "Rufenden" voraussetzt. Unser Ausdruck, "es ereignet sich" ist heidnisch. Nichts gestaltet sich selbst, alles wird gestaltet. Nur der Mensch in seiner freien sittlichen Willenstätigkeit bestimmt sich selbst. — So heißen auch diejenigen Mittel, welche aufgeführte Bausteine aus ihrer natürlichen in die dem Menschen beliebige Richtung halten: קורות, Balken.
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Rav Hirsch on Torah
אסון, irgend ein überwältigendes Ereignis, Unglück. Es scheint verwandt mit ,חצן חסן .חסן: etwas mit Macht zusammen fassen. Davon חָסוֹן das Starke, Gewaltige, das viele Kraft in sich vereinigt. חצֶן: der starke, haltende Arm. Vielleicht auch חשן: der die Brust panzernde Schild. Möglich auch, dass און, eine milde Form von אסן, das Organ bezeichnet, das eine reiche Fülle von Eindrücken aufnimmt und durch welches der Mensch eigentlich dem mächtigsten Einfluss des andern geöffnet ist.
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