Estudiar Biblia hebrea
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Comentario sobre Deuteronómio 22:12

גְּדִלִ֖ים תַּעֲשֶׂה־לָּ֑ךְ עַל־אַרְבַּ֛ע כַּנְפ֥וֹת כְּסוּתְךָ֖ אֲשֶׁ֥ר תְּכַסֶּה־בָּֽהּ׃ (ס)

Hacerte has flecos en los cuatro cabos de tu manto con que te cubrieres.

Rashi on Deuteronomy

גדלים תעשה לך THOU SHALT MAKE THEE TASSELS [UPON THE FOUR CORNERS OF THY VESTURE] — be they even from a mixture of wool and linen; for this reason Scripture puts them (the prohibition of שעטנז and the command of צצית) in juxtaposition (Yevamot 4a).
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Rashbam on Deuteronomy

גדילים, tzitzit, fringes, their threads have to be intertwined.
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Rabbeinu Bahya

גדלים תעשה לך , you shall make for yourselves twisted threads;” here the tzitzit are referred to as gedilim. Our sages in Yevamot 4 cite a tradition that the appearance of this commandment in a positive connotation immediately after the prohibition of mixing wool and linen is to teach us that for the purpose of tzitzit this prohibition has been waived. The Talmud concludes that the appearance of certain legislation immediately after another legislation has halachic implications and is a legitimate exegetical tool (דרשינן סמוכים). The reasoning goes as follows: “if the Torah had not wanted to permit a mixture of wool and linen threads as the integral parts of the tzitzit, why would the prohibition of kilayim have to be repeated here? We already discussed the mystical aspect of the commandment of making and wearing tzitzit in Numbers 15,38.
The expression גדלים chosen by the Torah here to describe these tassels, fringes, is an allusion to Psalms 104,1: ה' אלו-הי גדלת מאד הוד והדר לבשת, “O Lord, my G’d, You are very great; You are clothed in glory and majesty.” When someone wears tziztiyot, i.e. 32 twisted threads, this is an allusion to the 32 paths of wisdom (discussed in the latter part of Numbers 15,38)
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Rav Hirsch on Torah

V. 12. גדלים תעשה לך. Wenn die drei vorangehenden Gesetze die Erinnerung an unseren jüdischen Menschenberuf durch die negative כלאים-Fernhaltung mit allem unseren Tun und Erscheinen verwoben haben, und insbesondere das letzte, das שעטנזVerbot, diese Erinnerung durch כלאים-Verneinung in die Stoffe unseres menschlichen Kleides gefügt, schließt daran nun noch das Gesetz das Gebot des positiven Zizitsymbols, durch welches wir überallhin uns die Mahnung an Gott und an unseren jüdischen Menschenberuf positiv vor die Augen führen sollen. Wenn durch das שעטנז-Gesetz jeder Faden an unserem Kleide zu uns spricht: sei kein Tier!" spricht zu uns das Zizitgebot an unserem Kleide: "sei Mensch und Jude!" Dieses Zizitgebot steht ausführlich Bamidbar 15, 37 — 41 und bringt unser Vers dazu nur eine kurze Ergänzung. Wir haben dieses Gebot und auch unseren ergänzenden Text dort ausführlich betrachtet und beschränken uns, hier nur hervorzuheben, wie charakteristisch eben die diesem Kompendium vorbehaltenen Ergänzungen des Gebotes in Beziehung zu dem Zwecke dieses Kompendiums stehen. Von der zwiefachen Bedeutung des menschlichen Kleides, wie wir dort erkannt zu haben glauben, als Verhüllung: בגד, und Schutzbedeckung: כסות, und so von den zwiefachen Bestandteilen der Zizit, des Symbols der freien Entfaltung alles Sinnlich-menschlich-göttlichen im Menschen: ענף, und der festen, bindenden Unterordnung alles Sinnlichen unter das göttlich Menschliche und Jüdische: גדיל, und endlich von der Erinnerung an das zeitlich Unbedingte der Zizitmahnung: לדרתם und das örtlich Unbedingte derselben: ארבע כנפות, sind eben die Momente, גדיל ,כסות und ארבע כנפות diesem Kompendium für die anzutretende Dezentralisation vorbehalten worden. Sagen ja eben diese drei Momente jedem ins Land ziehenden Juden: Wie weit ab von dem Zentrum des Gesetzesheiligtums und seiner Vertreter in Ost und West, in Süd und Nord dich auch deine Niederlassung bringen möge, und welchen nach Örtlichkeit verschiedenen Kampf du auch mit der Natur und ihren dein leibliches Dasein bedingenden Elementargewalten zu bestehen haben mögest, überall sei dein eigener Gesetzeswächter, überall schürze deine leibliche Sinnlichkeit in das starke Band deines göttlich Menschlichen und jüdisch Heiligen, überallhin nimm mit dem תכלת-Faden die Mahnung an deinen priesterlich jüdischen Menschenberuf, überall lass durch ihn und das mit ihm verbundene göttlich Menschliche in dir dein geschöpflich Sinnliches stark und fest überwunden bleiben und den Knoten nie reißen, der dich als Mensch mit Gott und dem Heiligtum seines Gesetzes verbindet. —
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Chizkuni

גדילים, “twisted strings;” the expression is a variant for קליעה, “plaited work.” This law appears here as in connection with the tzitzit, fringes used in a ritual context that must be attached to four cornered garments, the prohibition for plaiting wool and linen has been waived. (Ibn Ezra)
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Rabbeinu Bahya

על ארבע כנפות כסותך “on the four corners of your garment.” Seeing that in Numbers 15,38 the Torah wrote vaguely that the tzitziyot should be על כנפי בגדיהם, “on the corners of their garments,” I would have thought that every garment is to have tzitziyot. This is why the Torah had to be more precise here and tell us that the legislation applies only to garments with four corners. Any garment having fewer than 4 corners is not subject to this legislation, whereas any garment having more than four corners requires to be equipped with tzitziyot in order that it may be worn (Maimonides Hilchot Tzitzit 3,3). Our sages in Menachot 46 derive this from the additional words אשר תכסה בה, “which you cover yourself with.” The reason these words are not used to include three-cornered garments which are large enough to cover you is that four is not part of three, whereas four is part of five.
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Rav Hirsch on Torah

Diese enge Zusammenstellung der, wie wir glauben, ja auch begrifflich zusammengehörigen שעטנו- und Zizitgesetze — סמוכים — wird Jebamot 4 a u. b als Hinweis auf die gesetzliche Tatsache erläutert, dass vor der Erfüllung des positiven Zizitgebotes die Beachtung des negativen Schaatnesverbotes zurückzutreten habe und der Bamidbar 15. 38 vorgeschriebene תכלת-Wollfaden, wie dort bereits bemerkt, sowohl an leinene als an wollene Gewänder festzuschürzen sei, wie denn auch בגד in der Regel nur Gewänder aus wollenen und leinenen Stoffen in sich begreift. Dieser היתר כלאים בציצת ist ein klassisches Beispiel für den Satz, dass עשה דוחה לא תעשה, dass das Gesetz vor der Erfüllung von Geboten die Beachtung eines Verbotes zurücktreten lasse, oder wie Schabbat 133 a dieser Kanon ausgesprochen wird: כל מקום שאתה מוצא עשה ולא תעשה אם אתה יכול לקיים שניהם מוטב ואם לאו יבא עשה וידחה לא תעשה wo ein Gebot und Verbot kollidieren und die Erfüllung des Gebots ohne Verletzung des Verbots irgend möglich ist, so müssen beide aufrecht gehalten bleiben; kann aber das Gebot unmöglich ohne Verletzung des Verbots erfüllt werden, so hat das Verbot zurückzustehen. Die Anwendung dieses Kanons unterliegt noch wesentlichen Näherbestimmungen, so (daselbst 132 b): בעידנא, der Gleichzeitigkeit, dass בעידנא דמתעקר לאו קא מוקים עשה, dass, wie z. B. bei מילה בצרעת ,כלאים בציצת (Entfernung eines נגע durch Vollziehung der מילה; siehe Kap. 24, 8) die Erfüllung des Gebots mit Verletzung des Verbots in einen Moment zusammenfalle, wo aber, wie die Entfernung eines נגע, um nachher עבודה zu vollziehen, die Verletzung des Verbotes vorangeht, בעידנא דמתעקר לאו לא קא מוקים עשה, da ist das Verbot aufrecht zu halten und die Erfüllung des Gebotes zu unterlassen (siehe jedoch auch ׳תוספו Peßachim 59 a ד׳׳ה אתי עשה)
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Chizkuni

ארבע כנפות, “four corners.;” only fourcornered garments (or more corners) are subject to this commandment, not threecornered ones. (Ibn Ezra)
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Rav Hirsch on Torah

Ebenso wie bei ציצת tritt auch bei בגדי כהונה das Schaatnesgesetz zurück und haben wir beides bereits Wajikra 19, 19 betrachtet (siehe daselbst).
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Sefer HaMitzvot

That is that He commanded us to make tzitzit (fringes). And that is His, may He be exalted, saying, "to make for themselves fringes [...] let them attach to the fringe at each corner" (Numbers 15:38). And [the two colors of strings are] not counted as two commandments, even though the main understanding for us is that the blue-purple does not impede the white and the white does not impede the blue-purple. For it is said in the Sifrei, "It is possible that they are two commandments, the commandment of the white and the commandment of the blue-purple. [Hence] we learn to say (Numbers 15:39), 'That shall be your tzitzit' - it is one commandment and not two commandments." And women are not obligated in it, as is explained in the first [chapter] of Kiddushin (Kiddushin 33b). And the regulations of this commandment were already explained in the fourth chapter of Menachot. (See Parashat Shelach; Mishneh Torah, Fringes 1.)
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