Estudiar Biblia hebrea
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Comentario sobre Exodo 20:14

לֹ֥א תַחְמֹ֖ד בֵּ֣ית רֵעֶ֑ךָ לֹֽא־תַחְמֹ֞ד אֵ֣שֶׁת רֵעֶ֗ךָ וְעַבְדּ֤וֹ וַאֲמָתוֹ֙ וְשׁוֹר֣וֹ וַחֲמֹר֔וֹ וְכֹ֖ל אֲשֶׁ֥ר לְרֵעֶֽךָ׃ (פ)

Todo el pueblo consideraba las voces, y las llamas, y el sonido de la bocina, y el monte que humeaba:  y viéndolo el pueblo, temblaron, y pusiéronse de lejos.

Sforno on Exodus

לא תחמוד, the object you covet should be considered by you as so utterly unattainable that you will not even begin to hatch schemes of how to acquire it. This is the promise made by G’d in Exodus 34,24 that none of our neighbours will covet our land while we are engaged in making the pilgrimages to Jerusalem. Once you begin to covet something belonging to someone else it is only a short step to committing robbery. (compare Joshua 7,21 where Achan ben Carmi who had become guilty of such robbery admitted that it all began with his coveting the items which he stole and hid.)
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Rabbeinu Bahya

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Mekhilta d'Rabbi Yishmael

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Rav Hirsch on Torah

V. 14. לא תחמוד : Die מכילתא unterscheidet חמדה von תאוה; während dieses nur das innere Sehnen, die Lust bedeutet, bezeichnet jenes auch die in Tat übergehende Lüsternheit, wie: לא תחמוד כסף וזהב עליהם ולקחת לך (Dewarim 7, 25). So auch ולא יחמד איש את ארצך Schmot 34, 24), das doch gewiß nicht heißt: niemand) wird Lust nach deinem Lande haben, sondern: niemand wird aus Lust nach deinem Lande deine Abwesenheit zu einem Einfall in dein Gebiet benutzen. (חמד ist das schon aufgehobene עמד. Dem entspräche auch die Bedeutung von חמט, als das langsam sich fortbewegende Tier: Schnecke). Daher auch רמב׳׳ם (Hilch. Gesela 1, 9): wer nach einem erwerbbaren Gut des Nächsten lüstern ist und ihn so durch Belästigung von Freunden oder auf sonstige Weise so lange quält, bis er es von ihm erhält, selbst wenn er ihm vieles Geld dafür gibt, übertritt das Verbot: לא תחמוד. Dass auch Geldersatz die Übertretung dieses Verbotes nicht aufhebt, gründet sich auf den Wortlaut: (Baba Mezia 6 b.) לא תחמוד לאינשי בלא דמים להו, wonach sie Meinung, dass das Verbot לא תחמוד ohne Geldersatz zu begreifen sei, für einen populären Irrtum erklärt wird. (Eine Auffassung, die jedoch nicht von allen geteilt wird, siehe תוספ׳ [Sanhedrin 25 b.]. Es ist somit die lüstern abgedrungene Erwerbung eines Gutes, selbst wenn dieses nachher juridisch sein Eigentum wird, durch לא תחמור verboten. In Beziehung auf אשת רעד wäre dies z. B. der Fall, wenn jemand den andern zur Scheidung von seiner Frau überredete, oder sonst veranlasste, um sie nachher zu heiraten. Dewarim 5, 18 wird dieses Verbot noch durch: לא תתאוה erläutert und damit zugleich schon das Aufkommenlassen der Lust nach einem Gute des Nächsten untersagt. Es heißt dort: ולא תחמוד אשת רעך ולא תתאוה בית רעך שדהו וגו׳. Bedeutsam steht dort bei אשת רעך nicht: לל לא תתאוה sondern לא תחמד. Bei allen andern Gütern ist die תאוה noch nicht an sich ein Verbrechen, sondern führt zum Verbrechen. Bei dem Weibe des Nächsten ist die תאוה selbst schon חמדה, der lüsterne Gedanke an das Weib des Nächsten ist schon unzüchtige Sinnestat, — das Weib des Nächsten ist מחמד עיניו (Jechesk. 24, 16) — hier fällt תאוה und חמדה zusammen und tritt daher nicht in getrennten Kategorien auf. Hiermit dürfte die Schwierigkeit: מ׳׳גo Verb. 158 sich lösen).
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Chizkuni

לא תחמוד אשת רעך, “Do not lust after your fellow man’s wife!” Do not scheme to how bring about her divorce so that you can marry her. The translation of lo tachmod cannot be that you shall not kidnap her are otherwise force her to sleep with you. This prohibition was already included in the prohibition to commit adultery. The first five commandments were all in the category of לא מבעיא, there being no question of their being necessary. The need to accept G-d as Israel’s Master hardly had to be spelled out. Neither did the commandment not to worship competing deities or the need not to swear an oath by any other deity, or to observe the Sabbath, seeing that G-d Himself had observed a Sabbath; nor was there a need to decree to honour one’s parents. Every gentile does so without having been ordered to do so by G-d. Even the last five of the Ten Commandments did not need to be legislated as universal disregard of either of these commandments results in complete anarchy and the destruction of the human race by itself. In most of the Ten Commandments we find two cantillation marks per word (as opposed to only one on a word.). The symbolism that is represented by that fact is a reminder that we have two versions of the Ten Commandments in the written Torah. When the Torah is read in public on the festival of Shavuot, which is the anniversary of the revelation on Mount Sinai, we read the second commandment לא יהיה לך as well as the whole commandment commencing with the word: זכור using the major cantillation marks in order that each one of them be understood as a single verse. The 6th9th commandments are read on that occasion by using the minor cantillation marks, in order to understand them as separate verses. The reason is that although we never find a verse that has only two words, in this instance the Rabbis decided to remind us that we are dealing here with separate commandments. When the Torah is read on an ordinary Sabbath in the month of Sh’vat, however, and the Ten Commandments are read as part of the portion known as Yitro, we read the entire Ten Commandments using the minor cantillation marks as a result of which we make four verses of each one of them. The reason why on Shavuot we read the first and second commandment with the major cantillation marks is to remind us that they were uttered by G-d as a single continuous verse. [The author had explained there that these two Commandments were heard by all of the people from G-d’s mouth without Moses acting as an interpreter. Ed.] [In the second version of the Ten Commandments where the 7thh10th commandments are linked to one another by the prefix letter ו, it is clear that they are to be treated as separate commandments each. Ed.][The author proceeds to spell this out in greater detail. Readers familiar with the significance of each cantillation mark will be able to check this themselves. Ed.]
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Rav Hirsch on Torah

Im Allgemeinen muss das Gesetz חמדה neben תאוה ,תאוה neben חמדה verbieten, חמדה, damit du nicht glaubest, die Absicht, auf legalem Wege das Gut zu erwerben, gestatte die Lust; תאוה, damit du nicht glaubest, erst mit der Tat beginne das Verbrechen. Wer nicht zum Verbrechen kommen will, muss die Begierde im Keime ersticken, und schon die Lüsternheit ist ein Verbrechen vor Gott, ist eine Versündigung an dem eigenen Selbst, das nur dem reinen, gerechten Streben offen gehalten bleiben soll.
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Rav Hirsch on Torah

In dem erläuternden Dewarim ist ferner noch bei dem לא תתאוה die Anführung von Beispielen durch שדהו ergänzt, damit nicht geglaubt werde, es sei die תאוה nur auf entwendbare Güter, מטלטלין, wo die Lust um so viel leichter zum Verbrechen führt, verpönt, und es sind endlich alle die Verbote der sozialen Verbrechen durch das ו־ kopulativum zu einem einzigen Satzganzen verbunden, ולא תנאף וגו׳ ולא תחמד, um einerseits die Heiligkeit aller Güter des Nächsten und die Verpönung der verschiedensten Versündigungen gegen dieselben mit einem Gottesspruche zu sanktionieren, andererseits und ganz besonders, um den Schwerpunkt des Ganzen in das Letzte zu legen: "Du sollst nicht morden, und sollst nicht ehebrechen, und sollst nicht stehlen, und sollst nicht als falscher Zeuge zeugen, und sollst nichts lüstern erstreben und sollst darum die Lust zu allem dir nicht Zuständigen in dir nicht aufkommen lassen."
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Rav Hirsch on Torah

Es ist eben das לא תחמד und לא תתאוה das Gottessiegel an dem sozialen Teile des Dekalogs. "Du sollst nicht morden usw." vermag auch ein sterblicher Gesetzgeber zu dekretieren. Allein "du sollst nicht gelüsten" vermag nur Gott zu verbieten, der Herz und Nieren prüft, vor dem nicht nur die Tat, vor dem auch der Gedanke und die Regung sich vollzieht. Menschen können nur Verbrechen verbieten und begangene Verbrechen notdürftig vor ihr Tribunal ziehen. Allein der Herd, die eigentliche Brut- und Geburtsstätte des Verbrechens entzieht sich ihrer Kognition. Ist aber einmal erst dort das Verbrechen reif geworden, so schreckt die Ausführung selten vor dem strafenden Arm der Menschengerechtigkeit zurück. Darum bleibt aller Staatenbau der Menschen Stückwerk und vergebenes, gebrechliches Bemühen, so lange er nur von der Menschenmajestät getragen und vollendet werden soll, so lange sie "mit Gott" wohl den ersten Grundstein legen, aber ohne Gott das Gebäude aufführen zu können vermeinen, den Dekalog hinnehmen, um darauf die Nebukadnezarsäule menschlicher Vergötterung aufzurichten, nicht die Menschenmajestät dem Staate und den Staat dem Gesetze und das Gesetz Gott unterstellen, sondern umgekehrt die Gotteshuldigung pflegen, um damit der schwanken Menschenhuldigung eine Stütze zu gewähren. Nur erst wenn Gott "König über die ganze Erde" und damit Sein Wille Gesetz der Menschen geworden, werden sich die Kerker schließen und wird das Elend von der Erde weichen. —
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Rav Hirsch on Torah

Den "Zehngeboten" wohnt übrigens mit nichten eine größere Heiligkeit oder eine größere Bedeutung als irgend einem der andern im Pentateuch ausgesprochenen Gesetze bei. Sie sind weder das ganze Gesetz, noch sind sie heiligere Gesetze als alle übrigen. Ausdrücklich hat Gott sie nur als vorbereitende Einleitung zu der ganzen folgenden eigentlichen Gesetzgebung proklamiert. "Ich komme zu dir", hatte Gott Kap. 19, 9 gesprochen, "damit das Volk höre, indem ich mit dir sprechen und auch in dich für immer vertraue." Ausdrücklich sollte also diese Offenbarung am Sinai nur den Zweck haben, das Volk für die ganze übrige Gesetzgebung, die ihm durch Mosche übermittelt werden soll, vorzubereiten, und ihnen die Tatsache, wie es später heißt, "dass Gott zu den Menschen spreche"; durch Selbsterfahrung also über allen Zweifel hinaus zu bewahrheiten, damit sie auch alle folgenden durch Mosche ihnen zu überbringenden Gesetze mit für immer unerschütterlichem Vertrauen, als "Gottes Wort" empfangen und erfüllen mögen.
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Rav Hirsch on Torah

Wohl aber sind sie Grundzüge, allgemeine Kapitelüberschriften, zu denen die ganze übrige Gesetzgebung die eigentliche Ausführung bildet.
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Rav Hirsch on Torah

Betrachten wir die Anordnung dieser Grundzüge, so dürfte darin wohl noch eine Wahrheit sich aussprechen, die für den ganzen Begriff der göttlichen Gesetzinstitution nicht unwesentlich sein möchte. Die erste Hälfte beginnt mit אנכי und schließt mit כבד, die zweite Hälfte beginnt mit לא תרצח und schließt mit לא תחמד. Die Forderung der Gottesanerkennung beginnt mit einer Anforderung an den Geist (אנכי לא יהי׳ לך); allein sie begnügt sich nicht damit, sie fordert ihren Ausdruck in Beherrschung des Wortes (לא תשא) der Werke (זכור), der Familie (כבד). Die soziale Gesetzgebung beginnt mit Anforderung der Tat und des Wortes (לא תרצח ,לא תנאף ,לא תגנוב ,לא תענה); allein sie begnügt sich nicht damit, sie fordert auch den Geist und die Gesinnung (לא תחמד).
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Rav Hirsch on Torah

Damit ist die bedeutsame Wahrheit ausgesprochen: alles "Religiöse", alle sogenannten "Gottesverehrungen im Geiste und in der Wahrheit" sind nichtig, wenn der Gottesgedanke nicht stark genug ist, seine Kraft in Beherrschung unserer Worte und Handlungen, unseres Familien- und sozialen Lebens zu bewähren. Unsere Tat, in weitester Bedeutung des Wortes, hat erst zu zeigen, dass unsere "Gottesverehrung" echt sei. Und umgekehrt: alle soziale Tugend ist nichtig und hält die erste Probe nicht aus, so lange sie nur äußere Legalität anstrebt, vor Menschen rechtschaffen zu sein sich begnügt, aber die innere Loyalität verschmäht, ihren Halt nicht in der Gewissenhaftigkeit der reinen innern Gesinnung hat, die nur Gott sieht und Gott richtet, und die nur in dem stillen aber steten Hinaufblick zu Gott ihre Wurzel und Nahrung findet. Alles Innere soll sich zur Tat gestalten und alle Tat aus dem Innern quillen, das ist der Hauch, der über den Grundzügen des göttlichen Gesetzes schwebt und beide Tafeln, "die religiöse" und "die soziale"; zu einer untrennbaren Einheit belebt. —
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