Comentario sobre Exodo 7:28
וְשָׁרַ֣ץ הַיְאֹר֮ צְפַרְדְּעִים֒ וְעָלוּ֙ וּבָ֣אוּ בְּבֵיתֶ֔ךָ וּבַחֲדַ֥ר מִשְׁכָּבְךָ֖ וְעַל־מִטָּתֶ֑ךָ וּבְבֵ֤ית עֲבָדֶ֙יךָ֙ וּבְעַמֶּ֔ךָ וּבְתַנּוּרֶ֖יךָ וּבְמִשְׁאֲרוֹתֶֽיךָ׃
Rashi on Exodus
ועלו AND THEY SHALL GO UP from the river
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Rav Hirsch on Torah
V. 28. ועלו ובאו וגו׳. Diese licht- und geräuschscheuen Tiere werden aus ihrem Dunkel heraufkommen und den "König" in seinem Palast, den königlichen "Menschen" in seinem Schlafgemach, auf seinem Bette, und so abwärts die königlichen Diener und das Volk beunruhigen, in Öfen und Trögen ihr Brot verekeln, ja an Fürst, Volk und Diener selbst hinankriechen und so die über ihre Sklaven sich wie Götter erhebenden Ägypter lehren, wie selbst das kleinste, sonst so scheue Tier, allen Respekts und aller Scheu vor ihnen ledig sei. — תנור, von נור, die Feuersglut: der Ofen. — משארותיך von שאר, Grundbedeutung: das zur Ergänzung Fehlende, daher: Rest, ferner: Verwandtschaft. Die Verwandten zusammen bringen eine Eigentümlichkeit in die Erscheinung. Der Charakter der Ureltern verteilt sich unter den Nachkommen in verschiedene Nuancen, die sich gegenseitig ergänzen. Endlich: Nahrung, die stoffliche Ergänzung des Körpers. משארת: das Nahrungsbereitungsgerät: der Trog. —
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Rashi on Exodus
בביתך — first into thine house and afterwards, בבית עבדיך — into the house of thy servants; he took the first step in counselling evil against Israel, as it is stated (1:9) “He spake to his people, “[Behold, the children of Israel are more numerous and powerful than we]”, and with him, therefore, did punishment begin (cf. Sotah 11a and Exodus Rabbah 10:3).
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Rav Hirsch on Torah
Fassen wir all die Räume zusammen, welche die Frösche so respektwidrig und ungescheut beunruhigt, so sehen wir alle die Momente, welche die ägyptischen Herren ihren iwrischen Sklaven verkümmert. Als עבדים hatten unsere Väter kein Haus, kein Familiengemach, keinen Schlaf, kein Brot — daran erinnert ja noch unser לחם עוני — in allen diesen Räumen spazieren die scheuen Tiere herum und zeigen dem Ägypter, was es heißt, wenn man nicht einmal sein Haus, sein Bette, sein Brot ruhig genießen kann, ohne jeden Augenblick störenden, lästigen Eingriff befürchten zu müssen. Charakteristisch folgen bei Aufzählung der Häuser auf den Palast des Königs die Häuser der Königsdiener und dann das Volk, bei Aufzählung der Persönlichkeiten aber erst das Volk und dann die Diener. In äußerer Erscheinung der Pracht stehen natürlich die Häuser des Volkes hinter den Häusern der Königsbeamten zurück. An zu respektierender Menschenwürde sind aber unter einem Pharaonenregime die Königsdiener die letzten. In einem Pharaonenreiche sind nur die beiden Endpunkte frei: der König und verhältnismäßig auch das Volk, das wenigstens in seinen inneren Privatverhältnissen unangefochten ist, während die äußerlich mit Glanz bekleideten Chargen die verachtetsten Sklaven sind und vor der leisesten Anwandlung einer königlichen Laune zittern. "Eine Fliege im Kelch, ein Haar im Brot" und ein Fußtritt weist den goldverbrämten Großen in den Kerker, um ihn "bei Gelegenheit" aufknüpfen zu lassen. —
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