כִּ֥י בַשָּׂדֶ֖ה מְצָאָ֑הּ צָעֲקָ֗ה הנער [הַֽנַּעֲרָה֙] הַמְאֹ֣רָשָׂ֔ה וְאֵ֥ין מוֹשִׁ֖יעַ לָֽהּ׃ (ס)
Porque él la halló en el campo: dió voces la moza desposada, y no hubo quien la valiese.
Mishneh Torah, Murderer and the Preservation of Life
Diese Gebote bleiben sich gleich, ob Einer den Andern verfolgt, um ihn umzubringen, oder ob Jemand eine verlobte Jungfrau verfolgt, um sie zu vergewaltigen, denn es steht geschrieben: »Wie, wenn Jemand sich aufmacht gegen seinen Nächsten und ihn totschlägt, so ist diese Sache«(Num. 22:26). Ferner heißt es: »Die verlobte Jungfrau hätte schreien können, aber es war Niemand da, der ihr hätte beistehen sollen« (Num 22:27), daraus geht nun hervor, dass, wem Jemand da ist, der ihr Hilfe leisten könnte, dieser verpflichtet ist, es auch auf jede mögliche Weise zu bewirken, sogar, wenn es unvermeidlich ist, durch Tötung des Vergewaltigers.