וְהָיָ֞ה כַּאֲשֶׁ֧ר שָׁקַ֣דְתִּי עֲלֵיהֶ֗ם לִנְת֧וֹשׁ וְלִנְת֛וֹץ וְלַהֲרֹ֖ס וּלְהַאֲבִ֣יד וּלְהָרֵ֑עַ כֵּ֣ן אֶשְׁקֹ֧ד עֲלֵיהֶ֛ם לִבְנ֥וֹת וְלִנְט֖וֹעַ נְאֻם־יְהוָֽה׃
Y será que, como tuve ciudado de ellos para arrancar y derribar, y trastornar y perder, y afligir, así tendré cuidado de ellos para edificar y plantar, dice SEÑOR.
Kimcha Davshuna
What does the wicked child say: This verse comes from Parshat Bo: "When your children ask you, 'What is this rite (avodah) to you?'" (Ex. 12:26) This verse is speaking about the wicked child who says lakhem, "to you," implying that the rite is for you and not for him. Speaking in the manner of a wicked person, he uses the word avodah, implying something that is a burden and troublesome. The wicked child says, "What is all the trouble with which you bother yourself all year?" He calls the service of God avodah, labor. Even though we find this word used for the sacrificial rites, we should presume that the wicked child has bad intentions since he removes himself from the community. Therefore you should "blunt his teeth." This means weaken his teeth as in the verse, "In those days they shall say no more, the fathers have eaten sour grapes, and the children’s teeth are set on edge." (Jer. 31:28) This means that he sees others eating and he is not able to eat the food. Tell him: "The Torah was speaking of you when it said, 'It is because of what the Lord did for me,' God did it for me and not for you!" If an evil person like you had been in Egypt, he would not have been redeemed.
Why do we apply this verse to the wicked child when it is the verse that is applied to the one who does not know to ask? The reason is that the one who does not know to ask is not so different from the wicked child. The wicked child does not delve into the deeper meaning in his questions or try to understand the commandments of the God; rather he sees them as something that a person simply does without explanation.
Why do we apply this verse to the wicked child when it is the verse that is applied to the one who does not know to ask? The reason is that the one who does not know to ask is not so different from the wicked child. The wicked child does not delve into the deeper meaning in his questions or try to understand the commandments of the God; rather he sees them as something that a person simply does without explanation.
Rav Hirsch
Daß wir in den Gebilden, deren Betrachtung uns beschäftigt, ihrer äußeren Erscheinung nach Pflanzenteile, ihrer Bedeutung nach geistige Tätigkeiten, ja die Tätigkeit des Geistes in seinen eminentesten Entwicklungsstadien vor uns haben, darauf weist noch mit großer Entschiedenheit ein Ausdruck hin, auf den wir bereits hingedeutet. משוקדים, mandelförmig oder mandelartig werden die Kelche der Menora wiederholt charakterisiert, und ist, wie wir dies bereits oben erwähnt, die Überlieferung schwankend, ob nicht Schmot 25, 34 — wie auch die Akzentstellung zeigt — dies משוקדים auch zum Charakter der כפתורים und פרהים gehört. Nun ist aber שקד, sowohl sprachlich als Verbum, als sachlich, Mandel, im symbolischen Gebrauch, der spezifische Ausdruck für die intensivste Richtung und Dahingebung der Geistestätigkeit an einen Gegenstand oder einen Zweck. Sowie der Mandelbaum am frühesten blüht (bei uns schon im März) und früher Blüten als Blätter hat, so ist שקד, sein Name, überhaupt Ausdruck für eifrige, rastlose, rasch zum Ziele strebende, wache und fleißige Geistesanstrengung, Ausdruck für das, was wir Fleiß und Studium nennen würden. "Wenn Gott die Stadt nicht schützt, vergebens שקד, wacht der Wächter" (Ps. 127, 1). "Glücklich der Mensch", spricht Prov. 8, 34 die Weisheit, "der mir zuhört, לשקוד, emsig an meinen Türen Tag für Tag zu wachen": "Wie ich שקדתי עליהם, über sie mit Eifer, rastlos zu zertrümmern und zu zerstören gestrebt", heißt es Jerem. 31, 28, "so אשקד עליהם לבנות ולנטוע, so werde ich rastlos, mit Eifer, über sie streben zu bauen und zu pflanzen". "Was siehst du", wurde Jirmijahu Kap. 1, 11 gleich bei seiner ersten Berufung gefragt, "מקל שקד, einen Mandelstab sehe ich", lautete die Antwort. "Du hast gut geschaut", erwiderte Gott, "denn שקד אני על דברי לעשתו, eifrig betreibe ich mein Wort zu erfüllen": Bamidbar 17, 16 ff. sollte der Stammesfürst als der geistig Erwählte von Gott bezeichnet sein, dessen Stab blühen werde, und dieser Stab sollte als ewiges Denkmal vor dem Zeugnis bewahrt bleiben. Aarons Stab nun, durch dessen Blühen der Stamm Levi und in diesem Stamm das Haus Aaron als die für das Priestertum geistig Erwählten dokumentiert sein sollten, ויצא פרח ויצץ ציץ ויגמל ,"שקד" "!brachte Blumen, trieb Staubfäden und reifte Mandeln!" שקדים die ernste, rastlose, eifrige, tätige und erfolgreiche Hingebung an den Beruf sehen wir also hier als denjenigen Charakter bezeichnet, der den Stamm der Aaroniden für die Erwählung zu dem hohen geistigen Berufe des jüdischen Priestertums befähigt zeigte, und glauben wir hierin eine nicht geringe Bestätigung für unsere Auffassung der mandelartigen Blütengebilde an der Menora zu finden. Tragen ja Schaft und Arme des Leuchters eben dieselben Symbole, die den vor dem Zeugnis ruhenden Aaronsstab als Priesterstamm charakterisierten. Hier wie dort Mandeln reifende Blüten! Wir haben ציץ mit Staubfäden wiedergegeben. Wir glauben, daß ציצת Jechesk. 8, 3 das Lockenhaar, und ציצת, die Fäden an den Gewandecken, für diese Erklärung sprechen.