Commentaire sur La Genèse 4:18
וַיִּוָּלֵ֤ד לַֽחֲנוֹךְ֙ אֶת־עִירָ֔ד וְעִירָ֕ד יָלַ֖ד אֶת־מְחֽוּיָאֵ֑ל וּמְחִיּיָאֵ֗ל יָלַד֙ אֶת־מְת֣וּשָׁאֵ֔ל וּמְתוּשָׁאֵ֖ל יָלַ֥ד אֶת־לָֽמֶךְ׃
Hénoc devint père d’Iràd; celui-ci engendra Mehouyaél, qui engendra Lamec.
Rashi on Genesis
.חנוך AND IRAD BEGET — There are passages where it says of the male הוליד, and there are places where it says ילד, because this root ילד is used in two senses: in reference to a woman giving birth to a child through the agency of a male old French naitre; English to give birth to and the act of begetting by a man old French engendrer; English engender, beget. When it says הוליד, [in the Hiphil form] it speaks of the man in his relation to the act of giving birth by the woman — this or that man caused his wife to give birth to a son or daughter; when it says ילד it refers to the act of begetting by the man himself.
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Radak on Genesis
ויולד, he called the first one מחויאל with the letters ו and י, whereas the second one he called מחייאל with two letters י. The first one has dagesh in the letter ו and is read with the vowel kametz, whereas the second letter י in מחייאל is not heard. We have a similar example in Jeremiah 37,13. All the names mentioned here are a reminder of certain events in the lives of the fathers naming the sons. This was a very common method of people remembering important occurrences in their lives in former times. Sometimes, the Torah recorded the event in question, other times it did not. In Bereshit Rabbah 23,2 an attempt is made by Rabbi Yehoshua ben Levi to see in these names proof of the father’s rebellious attitude. [Basically, according to this line of approach, the names reflected the fact that Chanoch, or the respective father naming his son, wished for the name of G’d to be uprooted from the earth. Ed.]
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Rav Hirsch on Torah
(18-22) Eine ganze Reihe von Geschlechtern sehen wir hier gezeichnet. Während die ersten die veranlassenden Keime zur Städtegründung gaben, sehen wir in den spätern hier angeführten Geschlechtern das Städtewesen in seinen Haupt- richtungen hervortreten. Deutlich ist in Jubal- und Thubal-Kain Kunst und In- dustrie bezeichnet. — ר׳ יהושע בן לוי äußert in ב"ר, dass alle diese Namen die immer fortgesetzte Empörung des Geschlechtes gegen Gott bezeichnen. Nach diesem Vorgang dürfen wir einen Versuch wagen, der allerdings vielleicht leerer Traum sein kann. Allein die Tatsache, dass in der später aufgeführten Geschlechtsreihe der Sethiten fast übereinstimmend gleiche Namen, nur teilweise modifiziert, vorkommen, scheint es nicht fern zu legen, dass diese Namen bedeutsam seien. Sind doch auch Chawa, Kain, so wie später Enosch, Noach zweifellos bedeutungsvoll. Dieser Versuch dürfte aber um so weniger zurückzuweisen sein, da uns von diesen Geschlechtern fast nichts als der Name übermittelt ist. חנוך. Kain war also auf den Fonds von Kräften, die Gott einem jeden Menschen mitgegeben, angewiesen. Dieser Fonds war da, allein er mußte erst entwickelt werden. Er nannte seinen Sohn חנוך: Rüsten, Üben.
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Rav Hirsch on Torah
עירד. Die Erziehung zur Kultur findet Widerstand an dem Ungebundenheit liebenden jüngeren Geschlecht. Auf חנוך folgt ein עירד-Geschlecht, das dem ערוד, dem Waldtier gleich, der Kultur sich ungefügig zeigt. Möglich, dass in dem ausnahmsweise hier stehenden וַיִוָלֵד, "es ward ihm der Irad geboren", das aus der Art schlagende Geschlecht angedeutet ist, es ward עירד wider חנוך^ Willen.
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Rav Hirsch on Torah
מחיאל - מחויאל. Jrad erzeugte Mechujael, מחוי אל: in welchem das Göttliche verlöscht war, מחי אל: der das Göttliche verlöschte. Als das der Kultur sich entwindende Geschlecht jung war, war es מהויאל, passiv, in ihm war das Göttliche verlöscht, später im Alter, מחייאל, aktiv, strebte es in andern das Göttliche zu zerstören. Ihm folgt מתו) :מתושאל rad. von מתים) Volksmasse suchend.
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Rav Hirsch on Torah
dessen Etymologie durchaus dunkel ,למך :Als die Volksmasse dastand, folgte .למך ist. Er hatte aber drei Söhne:
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Rav Hirsch on Torah
יובל יבל und תובל קין, deren Namen, alle drei von einer Radix: יבל gebildet sind. Was die beiden letzteren Söhne für die städtische Entwickelung geleistet, ist klar. Aller Industrie liegt Thubal-Kain׳s Erfindung der metallschneidenden Instrumente zu Grunde. Die Gemüter veredelnde Kunst begrüßt in Jubal ihren Vater. Zweifelhafter ist das von Jabal ausgesprochene יושב אהל ומקנה. Man denkt nach רשי hier gewöhnlich an das Nomadenleben. יושב אהל finden wir jedoch bei Jakob gerade im Gegensatz zu dem im Freien lebenden מקנֶה ,איש שדה kommt auch in seiner ursprünglichen Bedeutung als Kauf, Erwerb vor. Es wäre daher möglich, wenn man מקנה als Kauf, Erwerb, fasst, dass in Jabal der erste Kaufmann dastände. Aber auch ohnehin, steht wohl איש מקנה als die sesshafte, mit der städlischen Kultur sehr wohl in Einklang stehende, den Besitz repräsentierende, industrielle Viehzucht, dem רועה צאן, dem mehr nomadisierenden Schafhirten gegenüber. So sagt Joseph, die Ägypter verachten jeden ךאצ העור, nettah retpygÄ ella dnu ,nedreH tsbles oarahP tah hcod dnu ןאצה הנקמ ומקנה הבקר die sie Joseph in den Hungerjahren für Brot brachten. Also nicht die Schafzucht als solche, sondern die Nomadenvölker waren Gegenstand des Abscheues. Es war ganz der ägyptischen Politik angemessen, dem Volke Abscheu gegen jeden bodenlosen Menschen einzuflößen. Ebenso will Joseph, 1. B. M. 46, 32 höchst bezeichnend dem Pharao über seine Brüder sagen: והאנשים רעי צאן כי אנשי מקנה היו וצאנם ובקרם sie sind jetzt bodenlose Schafhirten, denn bisher waren sie sesshafte ,וכל אשר להם הביאו Herdenbesitzer; und ebenso sollten sie Pharao sagen, dass sie und ihre Voreltern bis jetzt אנשי מקנה waren, jetzt freilich ist ihr Besitz mobil, sind sie רעי צאן, weil sie mit ihren Herden ausgewandert. Jedenfalls bezeichnend, dass der Viehstand מקנה genannt wird, und haben wir somit in Jabal den ersten Mann des Erwerbes zu begrüßen. Alle drei Namen sind von der Rad. יבל gebildet. יבל heißt: bringen, heimbringen, ein- bringen, daher יבול: der Ertrag.
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Rav Hirsch on Torah
a) יָבָל ist aktive Personalform, also: derjenige, der etwas einbringt, Werte schafft.
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Rav Hirsch on Torah
b) יובָל passiv, also das Gegenteil, der hinsichtlich des יובל abhängig ist; er produziert nichts, ihm wird gebracht.
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Rav Hirsch on Torah
c) תובָל, die mit ת gebildeten Substantive bezeichnen in der Regel nicht die Person, sondern den abstrakten Begriff einer Tätigkeit oder eines Zustandes, hier also: die Produktion, das Produzieren an sich.
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Rav Hirsch on Torah
In unserer Stelle dürften damit alle Bestrebungen der Menschen gezeichnet sein: a. יבָל: Der wertschaffende, wertbringende Stand der Gewerbs- und Kaufleute, die verdienende Klasse. Es sind das die notwendigsten, die Grundlage bildenden.
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Rav Hirsch on Torah
Sobald sich aber die Kultur über das unmittelbar natürliche Bedürfnis erhebt, wird sich ein Bestreben entwickeln, das nichts einbringt, das die Besitzwerte, das מקנה des Menschen nicht vermehrt, das hier als
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Rav Hirsch on Torah
b ובָל mit der Zither und der Flöte, der Musik eingeführt wird, also die Kunst. Sie ist in der von Gott abgelösten kainitischen Welt ebenso notwendig wie das Gewerbe. Sie sucht derselben die mit Gott aus dem Innern entflohene Harmonie durch äußere Anregung wieder zu bringen. Insbesondere die Musik, die nicht Gestalten und nicht Begriffe, sondern nur Stimmungen und Gefühle ausdrückt, wirkt eben dadurch veredelnd auf das Gemüt, indem sie ihm seine Gefühle entgegenträgt und weckt, und steht wie alle Kunst des Schönen, als Vorstufe, in dem Dienst der Wiedererziehung des Menschen zum Guten und Wahren. Schon indem sie keine wirklichen Werte schafft, יובָל, somit hinsichtlich der Existenz auf die Mitteilung der אנשי מקנה angewiesen ist, vertritt die Kunst in der kainitischen Welt die Wahrheit, dass der Mensch noch höhere Bedürfnisse hat als materiellen Wertbesitz.
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Rav Hirsch on Torah
Die Bedingung aber zu allem diesem, zu a. und zu b., zum Gewerbe und zur Kunst ist
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Rav Hirsch on Torah
c. תובָל. Er schafft nichts, was man unmittelbar genießen und gebrauchen kann; er schafft die Mittel zu jeglichem Fortschritt in Gewerbe und Kunst, er schafft das Schaffen, er schafft die Werkzeuge für Industrie und Kunst. Er ist der eigentliche Thubal-Kain, die eigentliche Produktion Kains, der Stolz des kainitischen Geschlechtes. Gott hatte dem Kain die Erde genommen. Sie gibt ihm kein יבול mehr. Er bedarf ihrer aber nun nicht mehr. Sein Geist ist sein Acker. Und indem dieser die mechanische Kunst produzierte, diesen mächtigen Hebel der Industrie, gewinnt der bodenlose Kain den Acker wieder und es bringt nun das Land den Reichtum seiner Acker der Stadt, um dagegen des Segens ihrer Industrie teilhaftig zu werden.
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Rav Hirsch on Torah
Thubal-Kains Schwester war aber נעים .נעמה: zunächst das sinnlich Schöne, die Sinne Ansprechende. Der erste Zweck der Industrie ist die Nützlichkeit. Fortschritt ist׳s aber, wenn mit den Zwecken des Nützlichen die Zwecke des Schönen, mit der Industrie der "Geschmack" sich verbindet, diese Verbindung selber ist ein Schritt zur Zurück erziehung des Menschen zum Höheren. Ob für diese Zwecke der sinnlichen Anmuth Naama, wie ihr Name sagt, dem Bruder hülfreich zur Seite gestanden? Vielleicht.
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