וְכִלָּה֙ מִכַּפֵּ֣ר אֶת־הַקֹּ֔דֶשׁ וְאֶת־אֹ֥הֶל מוֹעֵ֖ד וְאֶת־הַמִּזְבֵּ֑חַ וְהִקְרִ֖יב אֶת־הַשָּׂעִ֥יר הֶחָֽי׃
Quand il aura achevé de purifier le sanctuaire, la Tente d’assignation et l’autel, il fera amener le bouc vivant.
Rav Hirsch
V. 20. וכלה מכפר וגו׳. Während so das Blut des unter der Schneide des Heiligtums gestorbenen שעיר לד׳, vom Heiligtum aufgenommen, ins Allerheiligste gelangte und von dort aus die Auferstehung für ein neues, volles, gottgeweihtes Leben begehen, und damit den Boden für eine neue reine Zukunft legen half, blieb sein gegensätzlicher Gefährte, der שעיר לעזאזל, in ungeschmälerter Lebensfülle, חי לפני ד׳ (V. 10), um nun nachdem die durch היכל ,דביר und מזבח dargestellten Wahrheiten der Lebensaufgabe durch die vollzogenen כפרות wieder zu ungetrübt leuchtendem Ausdruck als zu lösendes Postulat für die Zukunft gelangt sind, als Vergegenwärtigungsmittel des Gegensatzes zu dienen, in welchem jedes nicht mit Selbstopferung über die Schwelle des Gottesheiligtums eingehende Lebensbild der Vergangenheit sich darstellt. Daher nach dem והקריב את השעיר החי :וכלה מכפר וגו׳.
Chizkuni
והקריב את השעיר החי, “then he will present the live goat;” that goat had required to remain alive until this point. The first time (in our verse) the Torah had written about this goat, the vowel under the letter ה had been a segol, whereas subsequently (verse 21) it is a patach.