Commentaire sur Les Nombres 18:6
וַאֲנִ֗י הִנֵּ֤ה לָקַ֙חְתִּי֙ אֶת־אֲחֵיכֶ֣ם הַלְוִיִּ֔ם מִתּ֖וֹךְ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל לָכֶ֞ם מַתָּנָ֤ה נְתֻנִים֙ לַֽיהוָ֔ה לַעֲבֹ֕ד אֶת־עֲבֹדַ֖ת אֹ֥הֶל מוֹעֵֽד׃
Car moi-même j’ai choisi vos frères, les Lévites, entre les enfants d’Israël: ils sont à vous, octroyés en don pour l’Éternel, pour faire le service de la tente d’assignation.
Rashi on Numbers
לכם מתנה נתתים TO YOU THEY ARE GIVEN AS A GIFT — I might think that they are given unto you for your private work! It, however, states, “[to you they are given as a gift] for the Lord” — meaning, as explained above (v. 2), — to keep the charge of Temple treasuries and superintendents (Sifrei Bamidbar 116:2).
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Sforno on Numbers
'לכם מתנה נתוני לה, they are bidden on your behalf to carry out all these duties in connection with the Tabernacle.
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Siftei Chakhamim
Perhaps .. .to attend. Therefore, the mandate to be custodians was to your benefit, because if it were not for the Levites doing this you would be charged with performing these roles.
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Rav Hirsch on Torah
VV. 6 u. 7. ואני וגו׳. Zum Schlusse wird noch einmal die ausschließende Zulassung der Leviten und der Aharoniden zum Dienste am und im Heiligtum als rein nur aus einer Gottesanordnung hervorgegangene Bestimmung proklamiert, die jeden Schein der Anmaßung und jede Gefahr dünkelhafter Überhebung abseiten der Zugelassenen beseitigt und dem Dienst, sowie den Dienenden und damit auch dem Gesetze, dem das ganze Heiligtum geweiht ist und auf welches der ganze Dienst sich bezieht, den Stempel absoluter Göttlichkeit vindiziert. ואני, von mir ist die ganze Erwählung ausgegangen, הנה לקחתי וגו׳, ganz passiv waren und sind die Leviten bei dieser ganzen Erwählung und folgten nur einer Verfügung, die Gott über sie getroffen. לכם וגו׳ und auch die Priester, denen sie untergeordnet, haben kein ursprüngliches und überhaupt kein aus ihrer Machtvollkommenheit entspringendes Recht an ihnen. מתנה וגו׳, als ein Geschenk sind sie ihnen geworden, und zwar für ganz bestimmt umschriebene Zwecke: לד׳, nur im Dienste Gottes, nicht im eigenen haben sie sie zu verwenden, לשם הם מסורים ואין מסורים לכהנים ספרי)).
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Chizkuni
'לכם מתנה נתונים לה, “for you the Levites, they are given as a gift for the Lord.” They are not “given” to you priests as personal servants, but to the Lord, and at the disposal of the priests in their capacity as His representative on earth. The priests may not use the Levites to perform personal chores for them.
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Rav Hirsch on Torah
כל דבר המזבח .ואתה ובניך .וגו׳ ist alles auf dem מזבח החיצון zu Vollziehende, מבית לפרכת sind alle עבודות פנים im קדש הקדשים am י׳׳כ und schließt das ולמבית לפרכת auch alles in dem Mittelraume auf dem מזבח הזהב im היכל und an das פרכת בנגד בין הבדים zu Vollziehende mit ein (Joma 24a). ועבדתם, alle עבודות also, die in der עזרה im היכל und im קדש הקדשים zu vollziehen sind, habt ihr zu vollziehen. Und zwar, obgleich durch וזר לא יקרב אליכם (V. 4.) jeder Nichtkohen bereits von allem unter den Begriff עבודה zu fassenden durch אזהרה zurückgewiesen ist, lehrt die Halacha, dass hier, wo durch das והזר הקרב יומת das Sichvergreifen des זר an einer Priesterfunktion durch מיתה בידי שמים verpönt wird, die עבודה nur in dem Stadium ihrer Vollendung begriffen wird (vergl. Schmot 28, 35 und 28, 43), עבודה תמה ולא עבודה שיש אחריה עבודה, dass somit חיוב מיתה für einen זר nur dann eintritt, wenn er eine abschließende, d. h. eine einen עבודה-Akt zum Abschluss bringende עבודה vollzogen hat, z. B. זריקה, womit die הקטרת קומץ ,עבודת דם, womit die עבודת אש der מנחה vollendet, ist, und so auch הקטרת איברים ואימורים, nicht aber, wenn er nur eine einleitende עבודה vollzogen hat, wie קבלה והולכה bei קמיצה ,עבודת דם bei מנחה (Joma 24a.)
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Rav Hirsch on Torah
Es wird ferner die spezifische Priester-עבודה als עבודת מתנה charakterisiert, als עבודה der "Gabe", des Hingebens und der Hingebung. Alle im מקדש vorzunehmenden Handlungen gipfeln in dem Begriff: מתנה, in dem Begriff des "Hingebens und der Hingebung" Während das מקדש mit שולחן ,ארון und מנורה alles das vergegenwärtigt, was wir durch das Gesetz und für das Gesetz von Gott empfangen, hat die ganze עבודה im מקדש das Ziel, uns die Hingebung unseres Selbst und das Hingeben aller von Gott empfangenen Güter an Gott und sein Gesetz zu lehren. זריקה und so auch נתינה und הזיה des דם הנפש an Altar, פרכת und הקטרה — ,כפרת des חלב und כליות und der איברים, des קומץ und der מנחה auf das Altarfeuer, und so auch das קטרת auf den מזבח הזהב und am י׳׳כ im ניסוך המים — ,קדש הקדשים am חג und ניסוך היין täglich, alle diese Handlungen, in welchen die עבודה im Heiligtum gipfelt, sind מתנות, sind "Hingebungen" unser Selbst und des Unsrigen, in welchem die Summe unserer Lebensaufgabe zur Anschauung kommt. Die ganze כהונה, die ganze Bestimmung des Priestertums, sich und dem Volke die gottgewiesene Lebens-"Richtung" zu lehren, ist nichts als עבודת מתנה, nichts als ein die "Hingebung an Gott" bewirkender Dienst. Darum gesellt sich zu dem Merkmal עבודה תמה einer spezifischen Priester-עבודה noch das Merkmal: עבודת מתנה ולא עבודת סילוק: d. i. ein Akt des Hingebens und nicht des "Fortnehmens" wie z. B. תרומת הדשן, und eine עבודה, deren Vollziehung einem זר die hier ausgesprochene מיתה בידי שמים zuzieht, muss beide Merkmale vereinen, sie muss עבודה תמה und עבודת מתנה sein (Joma 24a). Daher der Satz: היוצק והבולל והפותת המולח והמניף המגיש והמסדר את השולחן המטיב את הנרות והקומץ והמקבל דמים בחוץ פטור ואין חייבין עליהן לא משום זרות ולא משום טומאה ולא משום מחוסר בגדים ולא משום ריחוץ ידים ורגלים (Sanhedrin 82b).
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Rav Hirsch on Torah
Nun aber folgt hier das tiefbedeutsame Wort עבודת מתנה אתן את כהונתכם: Gott will unsere Hingebung geben, d. h. wenn wir es recht verstehen: So gewiss מתנה den freiesten Akt eines persönlichen Willens bezeichnet, so gewiß daher die Hingebung unser Selbst und unserer Güter an Gott ein aus dem tiefsten Born unserer sittlichen Willensfreiheit entspringender Akt sein soll, so soll andererseits diese Hingebung in ihren Motiven und in den Modalitäten so fern von aller Willkür, so sehr normiert, so sehr nichts anderes sein, als "freiester Gehorsam" als עבודת מתנה, als freieste Hingebung an die durch Gottes Gesetz geregelten Erfüllungen unserer Lebensbestimmung, also, dass nicht nur was wir hingeben, die Güter, die wir unser nennen, im wahren Grunde Gottes Güter sind, und wir Gott nur zurückgeben, was wir von Ihm empfangen, מידך נתנו לך (das und das wie und woran und worin und wozu unserer Hingebung Vollbringung göttlicher Forderung sei, und so in Wahrheit unsere מתנה Gottes נתינה, ein Akt wird, den Gottes Wille durch unsern freien Gehorsam zur Verwirklichung bringt.
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Rav Hirsch on Torah
Auf diesem freien Gehorsam des göttlichen Willens steht das Judentum. Es verwirft die bloß innere "fromme" "andächtige" Regung, die ihren Ausdruck und ihre Befriedigung in selbsterträumter Übung eines supponierten Gottgefälligen sucht, und dies "Gottesdienst" nennt. "Ihm hat sein Gott gesagt, was das "Gute" sei, und was sein Gott von ihm fordert" (Micha 6, 8), seine עבודה, sein Gottesdienst, ist "Gottes Dienst", ist "Gehorsam" ist treue Erfüllung ausgesprochenen Gotteswillens; das Heiligste in seinem Allerheiligsten ist Gottes "Gesetz"; die Handlungen symbolischer Hingebung an dieses Gesetz sind selbst durch dieses Gesetz normiert; die Vollzieher dieser Handlungen sind von Gott bestellte Diener dieses Gesetzes, wie seines Heiligtums, die im Namen Gottes und seines Gesetzes die Zeichen unserer freien Hingebung an die durch sein Gesetz normierten Forderungen entgegen nehmen, und in der ausschließenden Bestellung der Aharoniden für die עבודת מתנה in dem Heiligtum seines Gesetzes an die Vollbringung dieses Gesetzes erhalten dieses Gesetz selbst und sein Heiligtum das letzte Gepräge ihres göttlichen Ursprungs, sowie damit alle unsere Lebenserfüllungen in die Erfüllung des göttlichen Willens aufgehend gekennzeichnet sind.
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Rav Hirsch on Torah
Korachs כל העדה כולם קדושים ובתוכם ד׳, womit er den Aufstand gegen die Priesterwahl der Aharoniden proklamierte, war im letzten Grunde eine Leugnung der Göttlichkeit der Sendung Mosches und des durch ihn überbrachten Gesetzes, an deren und dessen Stelle er die Subjektivität eines jeden einzelnen setzen mochte, der nur heiliger innerer Regung und deren Eingebung zu folgen habe, um Gottes Nähe und Gottes Wohlgefallen zu erzielen.
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Rav Hirsch on Torah
Diesem, das ganze Judentum untergrabenden Subjektivismus gegenüber schließt hier das Gotteswort: מיתה בידי שמים :עבדת מתנה אתן את כהנתכם והזר הקרב יומת (Sanhedrin 84a).
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