La Bible Hébreu
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Commentaire sur Les Nombres 19:15

וְכֹל֙ כְּלִ֣י פָת֔וּחַ אֲשֶׁ֛ר אֵין־צָמִ֥יד פָּתִ֖יל עָלָ֑יו טָמֵ֖א הֽוּא׃

et tout vase découvert, qui n’est pas entièrement clos d’un couvercle, sera impur.

Rashi on Numbers

וכל כלי פתוח AND EVERY OPEN VESSEL — Scripture is speaking of an earthen vessel which is not receptive of uncleanness by an unclean thing touching its exterior but only by it being in its interior (even without contact with the interior walls; cf. Rashi on Leviticus 11:33); therefore if the cover that forms its lid is not well joined to it by a perfect contact, it (the vessel) becomes unclean; but if the lid is joined upon it, it is clean, whilst metal vessels would in any case become unclean, whether they are closed or not, since they are receptive of uncleanness whether an unclean object touches them on their inside or on their outside (Chullin 25a).
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Siftei Chakhamim

An earthen utensil … but from its inside. For we find in Parshas Shemini (Vayikra 11:33) that an earthen utensil does not render articles impure from its outside, only by means of its airspace. “Thus [if its seal]…”
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Rav Hirsch on Torah

V. 15. וכל כלי פתוח וגו׳. Durch כל אשר באהל des vorigen Verses ist schon ausgesprochen, dass alles, was überhaupt für טומאה empfänglich ist (siehe V. 13), somit auch כלים; die sich unter einer Überdachung mit einer Leiche befinden, טמא werden. Wenn daher hier das טמא-werden eines כלי an das Nichtvorhandensein eines festen Deckelverschlusses geknüpft wird, so kann da nur von solchem כלי die Rede sein, dem die טומאה nur durch den geöffneten inneren Raum kommen kann, שטומאתו קודמת לפתחו, bei welchem die טומאה auf die zu öffnende Öffnung wartet, wie es Chulin 25a heißt, weil die Berührung der Außenseiten es nicht טמא machen würde, das מיטמא מאוירו und nicht מיטמא מגבו. Als solches haben wir bereits Wajikra 11, 33 כלי חרש kennen gelernt und von einem solchen ist hier die Rede. כלי חרש שיש עליו צמיד פתיל, zu dessen אויר die טומאה nicht gelangen kann, bleibt selbst טהור im אהל המת und schützt dessen Inhalt vor טומאה, ist טמא הוא — .מציל באהל המת, es steht hier nicht שבעת ימים, wie in dem vorangehenden und nachfolgenden Verse, eben weil es von כלי חרש spricht שאין לו טהרה במקוה (siehe Wajikra 11, Ende), daher טמא הוא, es ist absolut und bleibend ספרי) אין לו טהרה מטומאתו ,טמא).
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Rashi on Numbers

פתיל is an expression denoting “joined” in the Arabic language. Similar is (Genesis 30:8; cf. Rashi thereon), נפתולי אלהים נפתלתי, “By bonds of God I have joined myself (נפתלתי) with my sister."
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Siftei Chakhamim

The word denotes attachment. You might ask: Previously in Parshas Vayetzei (Bereishis 30:8) regarding נפתולי אלהים נפתלתי ["I have been joined in Godly bonds"] Rashi comments: “Menachem ben Saruk explains this in his work in the sense of צמיד פתיל ["a cover fastened"] meaning, “I have become attached with attachments from the Omnipresent…” However I explain it in the sense of “stubborn and twisted” (Devarim 32:5)…” It would therefore be difficult to say that here Rashi explains [פתיל] like Menachem ben Saruk, given that he disagrees with him. The explanation is that above when Rashi says “I explain it in the sense of ‘stubborn and twisted’…” he is referring to the words נפתולי אלהים; however the last word נפתלתי is in the sense of צמיד פתיל ["a fastened cover"]. Therefore, here he also explains נפתלתי as meaning “I have been joined to my sister.” Nonetheless this appears to be a forced explanation, given that this is not the plain understanding of Rashi. The matter requires further investigation; see Gur Aryeh who comments at length.
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Rav Hirsch on Torah

צמיד פתיל. Beide Wurzeln צמד und פתל bezeichnen eine Verbindung. findet sich in צמד בקר, dem zusammengebundenen Ochsengespann, צמידים על ידיה, Armbänder ויצמד ישראל לבעל פעור (Kap. 25, 3), Kennzeichnung des engen Anschlusses an das Peorunwesen. פתל in פתיל, dem aus mehreren Drähten zusammengedrehten Faden. Wie bereits wiederholt bemerkt, weist die Verwandtschaft mit בתל und כדל darauf hin, dass dabei der Begriff einer durch Verbindung untereinander bewirkten Absonderung von anderem vorwiegt, kommt ja daher auch פתיל in וקצץ פתילים (Schmot 39, 3) für den auch vereinzelt starken und steifen einzelnen Metalldraht vor. Es kann nun ein Deckel so hermetisch schließen, dass der Inhalt dadurch von allem außerhalb abgesondert ist, ohne dass doch der Deckel stofflich mit dem Gefäße verbunden ist; dann ist er פתיל, obgleich nicht צמיד. Würde man dann die Berührungsflächen durch eine sich verhärtende weiche Masse verstreichen, so träte zu פתיל noch צמיד hinzu, der abschließende Deckel würde mit dem Gefäße stofflich verbunden. So Kelim 10, 2: במה מקיפין בסיד ובגפסים בזפת וכו׳ ובכל דבר המתמרח .אין מקיפין לא בבעץ ולא בעופרת מפני שהוא פתיל. ואינו צמיד אשר אין צמיר פתיל עליו heißt daher: worauf kein abschließender Verband ist. Es versteht sich von selbst, dass dieser Deckel ebenfalls von חרש oder sonstigem nicht für טומאה empfänglichen Stoffe sein muss. Ebenso ferner wie כלי חרס מציל באהל המת ist, weil es nicht מקבל טומאה מגבו und daher abgeschlossen, der טומאה nicht zugänglich ist, so ist dies noch umsomehr bei denjenigen כלים der Fall, die nach Stoff oder Form überhaupt für טומאה unempfänglich sind, wie כלי גללים כלי אבנים usw. כלי עץ הגדולים הבאים במדה שאין מיטלטלין מלא וריקן usw. (siehe Wajikra Kap. 11, Ende), alle diese sind ebenfalls מצילים בצמיד פתיל (Kelim 10, 1).
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