Commentaire de citation sur Chroniques 2 7:13

הֵ֣ן אֶֽעֱצֹ֤ר הַשָּׁמַ֙יִם֙ וְלֹֽא־יִהְיֶ֣ה מָטָ֔ר וְהֵן־אֲצַוֶּ֥ה עַל־חָגָ֖ב לֶאֱכ֣וֹל הָאָ֑רֶץ וְאִם־אֲשַׁלַּ֥ח דֶּ֖בֶר בְּעַמִּֽי׃

S’il arrive que je ferme le ciel pour qu’il n’y ait point de pluie, que j’ordonne aux sauterelles de ravager le pays ou que je déchaîne une épidémie contre mon peuple,

Rav Hirsch

צוה .שפיכת דמים - על הארם ist nicht häufig mit על konstruiert. Gewöhnlich bezieht sich dann dieses על nicht auf die Person, der, sondern auf den Gegenstand, hinsichtlich dessen ihr ein Gebot erteilt wird. So ועל פעל ידי תצוני ,ויצו עליו פרעה אנשים. Wo es sich auf die Person bezieht, welcher ein Gebot gegeben wird, wie כי מרדכי צוה עליה und ja auch hier, da ist es, wie schon längst bemerkt, in der Regel ein Verbot. Es hat dies jedoch auch Ausnahmen, wie והן אצוה על חגב לאכול Chron. II. 7,13. Diese Eigentümlichkeit scheint darin zu liegen, daß, wenn על sich auf die Person bezieht, welcher ein Befehl erteilt wird, dann diese Person selbst zugleich der Gegenstand wird, hinsichtlich dessen ihr eine Verpflichtung erteilt wird. Sie wird verpflichtet, über sich selbst zu wachen, daß sie das Verbotene nicht übe. Es ist dies derselbe Begriff des השמר, der Selbstüberwachung, unter welcher Form immer ein Verbot austritt. Indem somit auch hier der Mensch zugleich der Gegenstand ist, über den und die Persönlichkeit, welcher das Gesetz gegeben wird, indem dieses zugleich Beschränkung seiner Willkür im leiblichen Genuss ist, somit selbst der eigene Leib und sogar schon hinsichtlich der Stoffe, die er ihm zuführen möchte, seiner Willkür entzogen ist, so ist damit sofort der Schluss gegeben: wenn selbst mein eigener Leib nicht mein, sondern Gottes Eigentum ist, und ich Ihm selbst für den kleinsten Stoff verantwortlich bin, den ich ihm zu seiner Ergänzung zuführe, geschweige, daß dann der ganze Leib eines andern Menschen und mein eigener Gottes heiliges Eigentum und meiner zerstörenden Willkür entzogen bleiben muß: שפיכת רמים.