פַּעֲמֹ֤ן וְרִמֹּן֙ פַּעֲמֹ֣ן וְרִמֹּ֔ן עַל־שׁוּלֵ֥י הַמְּעִ֖יל סָבִ֑יב לְשָׁרֵ֕ת כַּאֲשֶׁ֛ר צִוָּ֥ה יְהוָ֖ה אֶת־מֹשֶֽׁה׃ (ס)
une clochette, puis une grenade; une clochette, puis une grenade, au bord de la robe, tout autour, pour le saint ministère, ainsi que l’Éternel l’avait ordonné à Moïse.
Rashi
תקחו את תרומתי YE SHALL TAKE MY HEAVE OFFERING — Our Rabbis said: the expression תרומה is used here three times, being an allusion to three different heave offerings; one is the heave offering which consisted of a beka (half a shekel) a head, and of which the sockets were made, as is set forth in the section אלה פקודי (Exodus 39:26-27); another is the heave offering for the altar — a beka a head that was given to the funds (more lit., “the basket”, in which collections for communal or charitable purposes were made) from which to purchase the communal sacrifices; (see Rashi on Exodus 30:15) and the other one is that implied in the word תרומתי “My heave offering” and referred to by the word כסף in the next verse — the heave offering for the Tabernacle which was a free-will gift from each individual (Jerusalem Talmud Shekalim 1:1). Thirteen different articles (cf. Tanchuma) that are mentioned in this section were all required either for the work of the Tabernacle (i. e. the construction of the Tabernacle or making the articles contained therein), or for the priests’ garments, as you will find when you look closely into the matter.
Rav Hirsch
V. 35. לשרת. Vergleichen wir die Stellen, in denen שרה noch außer dem von den Priestern im Heiligtum zu leistenden Amte vorkommt, so ergibt sich seine Bedeutung in Verhältnis zu dem synonymen עבד dahin: עבד heißt ganz allgemein, seine Kräfte einem andern, sei es Zweck, Sache oder Person, zu Gebote stellen und unter diesem Gebote betätigen. Es ist, wie wir erst oben zu V. 4 bemerkt, lautverwandt mit עבת: zweckvermittelndes Binden und עבט: Pfand. שרת heißt aber ganz speziell nicht sowohl dienen, als vielmehr: bedienen, die persönlichen Bedürfnisse eines andern befriedigende Leistungen verrichten. Wenn nun die Tätigkeit des כהן im Heiligtum unter den Begriff שרת gefasst wird, so wird damit die durch das מקדש zum Ausdruck kommende Gegenwart Gottes im Volke – שכינתו בתוכם – als Gottes Wunsch und Wille, zugleich aber auch als eine solche bezeichnet, die an Bedingungen geknüpft ist, deren Erfüllung eben der "Dienst" des כהן im Heiligtum zum Ausdruck bringen soll. Der Dienst des כהן wird daher wegen dieser gleichsam persönlichen Beziehung zu Gott ein "Bedienen" genannt. Er wird in der תורה nie direkt mit עבודה bezeichnet, vielmehr (Bamidbar 18, 7) zur Unterscheidung von dem Dienst der Leviten, der allerdings עבודה ist (und nur in deren persönlichen Beziehungen zu den כהנים als deren Gehilfen: שרת genannt wird), als עבודת מתנה, als "Dienst der Hingebung", d. h. als ein Dienst charakterisiert, dessen spezielle Aufgabe die Begehung derjenigen Handlungen ist, welche die "Hingebung" des Individuums und des Volkes an Gott zum Ausdruck bringen, eine Hingebung, die eben die Bundesgegenwart Gottes im Volke bedingt. עבודת מתנה ist nichts als Umschreibung des שרת und bildet daher den gesetzlichen Begriff derjenigen עבודות, hinsichtlich derer dort ausgesprochen ist: והזר הקרב יומת und der (Joma 24a) also präzisiert wird: עבודת מתנה ולא עבודת סילוק "Dienst positiver Hingebung" (wie זריקה הקטרה וניסוך המים ויין) nicht aber "negativen Räumens" (wie תרומת הדשן). Außerdem ist noch das Merkmal bedingend, daß es zugleich עבודה תמה sei, d. h. eine einen Opferakt abschließende Handlung. – Wie hier wird auch Kap. 39, 26 der Zweck, לשרת beim מעיל besonders hervorgehoben, und dürfte dieser Begriff für das Verständnis der Gewänder nicht unerheblich sein (siehe unten).