Commentaire de citation sur La Genèse 42:11

כֻּלָּ֕נוּ בְּנֵ֥י אִישׁ־אֶחָ֖ד נָ֑חְנוּ כֵּנִ֣ים אֲנַ֔חְנוּ לֹא־הָי֥וּ עֲבָדֶ֖יךָ מְרַגְּלִֽים׃

Tous fils d’un même père, nous sommes d’honnêtes gens; tes serviteurs ne furent jamais des espions."

Chizkuni

כי ישבו אחים יחדו ,“when brothers live together, etc.” the word: [“together” here is not to be understood in terms of space but in terms of time, i.e. both are alive at the same time. They share time on earth. In addition,] only brothers who share the same father are referred to in the legislation about to be revealed here. [We are familiar with the basic principle about the levirate marriage from Tamar and the sons of Yehudah in Genesis chapter 38, long before the Torah was given to the Jewish people. Ed.] That there are distinctions between brothers from the father and brothers from the mother, we know from when Joseph’s brothers on their arrival in Egypt described themselves by saying that they were all the sons of one father. (Genesis 42,11)

Rav Hirsch

V. 7. כן .כן בנות וגו׳ (vergl. Bereschit 42, 11). כנים נחנו, was dort Charakter eines Menschen ist, ist hier Charakter einer Rede, einer Darstellung. Was die Töchter Zelafchads geredet haben, ist ganz so wie es sein soll, ihre Rede entspricht der Wahrheit und dem Rechte. דוברות: Während דבר im Piel mehr die hörbare Darstellung von Gedanken, das Sprechen, Aussprechen im Auge hat, bezieht sich דבר im Kal vorzugsweise auf den Gedankeninhalt, der durchs Wort geäußert wird, דובר שלום ,דובר מישרים ,דובר צדק usw. דבר ist sprechen, אמר sagen, :דבור reden. – נחלה ,אחזת נחלה : ein stromgleich von den Vorfahren auf die Nachkommen "herabfließendes" Gut. אחזה ist wie ישועה ,גאולה ein aktiver abstrakter Begriff: ein Besitztum, das sesshaft macht, das den Besitzer fesselt, ihm eine bleibende Stätte gewährt (siehe Bereschit 47, 27). בתוך אחי אביהם: sie vertreten die Stelle deren verstorbenen Bruders. War der Verteilungsmodus einfach ליוצאי מצרים, zu denen Zelafchad ebenso wie seine Brüder gehörte, so erhalten sie den Teil, der Zelafchad als solchem gebührte, sie sind seine Erben. War aber der Verteilungsmodus der oben dargestellte חזרה-Kanon, nach welchem das Land zunächst unter die באי הארץ verteilt, von ihnen dann auf die יוצאי מצרים zurückging und unter diesen für sich und ihre Erben zu gleichen Teilen als Hinterlassenschaft ihrer Väter zur Verteilung kam, so würden, wenn Zelafchad statt fünf Töchter fünf Söhne hinterlassen hätte, zuerst diese fünf Söhne fünf Anteile ebenso wie ihre Vettern, die Söhne ihrer Vaterbrüder, zur חזרה in der Idee an den Großvater Chefer und zur gleichen Teilung unter dessen Söhnen und deren Erben erhalten haben. Sollten daher Zelafchads Töchter auch hinsichtlich dieses חזרה-Teilungsmodus ganz die Rechte von Söhnen haben erhalten sollen, so hätte die Entscheidung nicht בתוך אחי אביהם, sondern בתוך בני דודיהם gelautet. Da jedoch die Entscheidung sich בתוך אחי אביהם ausspricht, so ist damit gesagt, daß ihnen nicht, wie ihren Vettern, den בני דודיהם, zuerst direkt fünf Landesanteile zur חזרה-Verteilung werden sollen, sondern daß sie nur indirekt durch die, vermittelst des Anteilrechts ihrer Vettern und der חזרה auf חפר unter dessen Söhnen als יוצאי מצרים wozu auch צלפחד gehörte, zur Verteilung kommende Hinterlassenschaft, den auf ihren Vater fallenden Anteil gleich ihren Oheimen erhalten sollen, wie wir dies bereits zu V. 5 angedeutet. Bezeichnend treten hier die auf die Töchter sich beziehende Suffixa: אביהם ,להם in maskuliner Form auf. Der Ausspruch sagt: Geben sollst du ihnen in männlicher Berechtigung Erbbesitz (nach der חזרה-Auffassung jedoch nur) unter den Brüdern ihres Vaters, als wären sie Söhne (oder: nach der חזרה-Auffassung, ihnen gegenüber haben sie männliche Rechte).

Minchat Ani

One can explain this Midrash (regarding Rabbi Ishmael’s hermeneutics) in the following fashion: The word nachnu appears four times in the biblical text: “All of sons of one man are we (nachnu)” (Gen. 42:11); “For what are we (nachnu) that you should incite complaints against us?” (Ex. 16:7); “We (nachnu) shall cross over, armed before the Lord,” (Num. 32:32); and “For we (nachnu) have sinned and transgressed,” (Lament. 3:42) This is the meaning of this linguistic tradition: When Israel saw the Egyptians behind them, it is written: “They were frightened and the Israelites cried out to the Lord.” (Ex. 14:10) Moses answered them: “Do not be afraid.” (Exodus 14:13) Then the Israelites answered: ‘For (nachnu) we have sinned and transgressed,’ just like the Egyptians, therefore, ‘What are we’ that we should be saved from them? Moses then answered the people of Israel ‘All sons of ONE man are we’ – the one is Abraham, who is called “one:” “Abraham was ONE, and he inherited the land…” (Ezekiel 33:24) Therefore, said Moses, ‘We (nachnu) shall cross over, armed before the Lord.”