וַיִּוָּלֵ֣ד לְיוֹסֵף֮ בְּאֶ֣רֶץ מִצְרַיִם֒ אֲשֶׁ֤ר יָֽלְדָה־לּוֹ֙ אָֽסְנַ֔ת בַּת־פּ֥וֹטִי פֶ֖רַע כֹּהֵ֣ן אֹ֑ן אֶת־מְנַשֶּׁ֖ה וְאֶת־אֶפְרָֽיִם׃
Il naquit à Joseph, dans le pays d’Égypte; Asenath, fille de Pôti-Féra, prêtre d’On, les lui enfanta: Manassé et Éphraïm.
HaKtav VeHaKabalah
Let my name be called. They too would be called “Hebrews” (ivrim) — indicating their origin “across the [Euphrates] river” (eiver hanahar) — despite having been born in Egypt. Alternatively, their lineage would be traced to the Patriarchs despite their mother’s descent from Shechem; see 41:45 in the name of Tosafos.
Rashi
הוסדה means [FROM THE DAY] WHEN IT WAS FOUNDED (נתיסדה). Every word (verb) the first root-letter of which is י, as יסד and ילד and ידע and יסר, when it is used in the Hithpael sense (Rashi means our Niphal which often is the reflexive of the Kal), a ו replaces this י; e. g., הוסדה here, from יסד; (Hosea 2:5) “her being born (הִוָלְדָּהּ)”; (Esther 2:22) “and it was known (ויודע)”; (Genesis 66:20) “and there was born (ויולד) to Joseph”; (Proverbs 29:19) A servant will not be corrected (יוסר) by words”.
Rav Hirsch
Eine eigentümliche Weise des Erzählens: es wurden ihm zwei Kinder geboren, welche ihm Asnat geboren hatte. Und dazu noch יֻלד Singular, statt: יֻולדו In ähnlicher Weise heißt es später Kap.46, 20: ויוָלד ליוסף בארץ מצרים ילדה לו אסנת וגו׳. Es scheint, daß hier die Geburt in doppelter Beziehung aufgefasst wird, vom Standpunkt der Mutter und dem des Kindes. Es kann die Mutter physisch dem Vater das Kind gebären, dabei aber gleichwohl noch in Frage bleiben, ob das Kind auch nach der Geburt dem Vater geboren bleibt, ob es nach innerer Anlage und äußerem Einfluss sein Kind in geistiger und sittlicher Beziehung wird und bleibt. Unter gewöhnlichen Umständen genügt ותלד לו; was die Gattin dem Gatten gebiert, wächst unter beiderseitigem Einflusse zu ihrem Ebenbilde heran. Es braucht dann nicht noch gesagt werden, daß יֻלד לו, daß dem Vater das Kind geboren worden. Hier aber ist dies ausdrücklich und bedeutsam hervorgehoben. Die Mutter war die Tochter einer angesehenen priesterlichen Familie, die also in alle ägyptischen "Geheimnisse" und Anschauungen ein- geweiht und darin erzogen war, und Josef war doch immer ein durch die Gunst des Königs gehobener Sklave und Ibri. Es kann einer nach außen der gefürchtete Gebieter eines Volkes sein und doch zu Hause der kriechende Sklave seines hochmütigen Weibes. Wie viel gehörte dazu, daß Asnat wahrhaft Josefs Weib und Mutter seiner Kinder werden sollte! Es brauchte nur Asnat nicht ganz mit Geist und Herz in Josefs geistige und sittliche Lebensanschauung aufzugehen, es brauchte nur Josef nicht eben Josef gewesen zu sein, und die Gefahr lag nahe, daß sie ihm wohl Kinder gebären, und doch die Kinder nicht ihm geboren würden. Dazu kommt nun noch das impersonale יֻלָד in welcher Form, wie ויוגד usw. eine Tätigkeit oder eine Wirkung ganz absolut, und völlig abgesehen von ihrem Träger, als Subjekt des Satzes gefasst wird. "Es wird gesagt"; d. h. das Sagen wird bewirkt. "Es wurde geboren": die Geburt wurde geboren, die Geburt wurde gefördert, verwirklicht. Damit wird die Geburt als solche als unter besonderem Einfluss, hier des göttlichen Schutzes und Segens, begriffen. Und der gehörte wahrlich dazu. In Mizrajim der einzige Jude sein, die Tochter eines כומר לע׳ז zur Frau haben und doch Kinder erhalten und erziehen, mit denen noch die spätesten Geschlechter sich segnen und keinen höheren Wunsch kennen sollen, als, daß Gott ihnen Kinder gleich diesen möge werden lassen, das ist allerdings eine זכיה, die besonders hervorgehoben zu werden verdient und daher auch später bei der Aufzählung der Familien des Jakobshauses in gleicher Weise angemerkt wird.