Commentaire de citation sur Le Deutéronome 14:8

וְאֶת־הַ֠חֲזִיר כִּֽי־מַפְרִ֨יס פַּרְסָ֥ה הוּא֙ וְלֹ֣א גֵרָ֔ה טָמֵ֥א ה֖וּא לָכֶ֑ם מִבְּשָׂרָם֙ לֹ֣א תֹאכֵ֔לוּ וּבְנִבְלָתָ֖ם לֹ֥א תִגָּֽעוּ׃ (ס)

ni le porc, parce qu’il a l’ongle fendu, mais ne rumine point: il sera impur pour vous. Ne mangez point de leur chair, et ne touchez point à leur cadavre.

Bartenura

רבי חנינא סגן הכהנים העיד. מלשרוף את הבשר שנטמא בולד הטומאה – the offspring of the offspring is stated. The meat which is third [level of impurity] which was defiled with something of the offspring of an offspring,, that is to say, it came in contact with something of second-level impurity, and it became third-level of impurity, they did not prevent from burning with meat that that was defiled with something of a direct cause of Levitical uncleanness, which is the first level of impurity. And when this meat that was at first third-level of impurity comes in contact with that which was defiled with a direct cause of impurity, it returns to be second-degree of impurity, for it came in contact with first-level of impurity and became second, and it is found they added one level of ritual impurity upon its impurity, for initially it was third-level and now is second, and even though that they didn’t prevent from burning with something more severe than it, for since even that which is the lesser for burning stands, they did not suspect if they would make it more impure than it already was. And even though, according to the Torah, no food can make another food impure, as it states regarding something the defiling of food (Deuteronomy 14:8, 14): “It is impure [for you.” It is ritually impure but it does defile food or something similar. Nevertheless, the Rabbis decreed that foods can make other foods impure.

German Commentary

wo man solches. Die Deutung der in der Mischna häufig wiederkehrenden Phrase כיוצא ב׳ ist schwierig. Levy, Wtb. II, 225, erklärt es = wie das, was an ihm herausgeht, daher „wie, gleichwie, desgleichen“; Strack-Siegfried, neuhebr. Gram. S. 60, nehmen es = wie bei dem, was danach geht, also „in ähnlichen Fällen“. Indess beide Erklärungen sind unbefriedigend. Verständlicher sind die Deutungen von Fleischer (Beiträge zu Levys Wtb.), „gleichwie mit etwas hervortretend, d. h. es vor- oder darstellend, wie ein Abbild davon“ und von Jastrow (Wtb. 587) „like that which passes with it (in the same class)“. Nach Geiger, Lesebuch S. 113, heisst die Phrase כיוצא בו „einen ähnlichen Wert hat, ähnlich verhält es sich“; sie ist dem יצא ב׳ nachgebildet, welches bei der Münze heisst „ausgegeben werden für, den Wert haben von“, vgl. M. scheni IV, 8. Nach Bacher, Terminologie S. 75, ist der Ausdruck כיוצא בו wahrscheinlich dem Heerwesen entlehnt, in dessen Sprache יצא eine grosse Rolle spielt. Das ב ist als ב societatis aufzufassen (vgl. Ps. 44, 10) und יוצא בו heisst demnach „derjenige, der mit einem andren zugleich ins Feld zieht“. Durch כ erweitert, bezeichnet dann die Redensart einen Gegenstand als mit einem andren gleichartig. Die aramäische Wiedergabe dieser hebr. Phrase findet sich im jerus. Targum zu Gen. 2, 18. 20 בד נפיק ביה = כנגדו; zu Deut. 14, 8 כנפיק ביה. Porges, in Frankels Monatsschr. 1900, S. 188 will das יצא in unserer Phrase aus der Bedeutung erklären, die es in Verbindung mit ציץ, שמש, נגה u. dergl. aufweist, also = zum Vorschein kommen, hervortreten; כיוצא בו hiesse demnach „wie das, was an dem Gegenstande sich herausstellt, dabei (oder daran) zum Vorschein kommt, ersichtlich wird, hervortritt, sich deutlich ergiebt“. Er versucht endlich auch כיוצא בו so zu deuten, dass es heisst: „wie etwas, was an der Sache selbst herauswächst, gewissermassen ein besonders hervorragender Teil am Ganzen, aus dem Ganzen hervorgegangen und mit ihm verbunden“.

Rav Hirsch

גרה .מעלת גרה wahrscheinlich von גרר wie זמה ,גזה von גרל .זמם ,גזז findet sich in מגרה: die Säge, und würde sodann גרר: "zersägen" bedeuten. Damit wäre aber sofort in diesem einen Worte das charakteristische Merkmal für בהמה טהורה gegeben. Allen echten Wiederkäuern, d. h. denen, die zugleich vollkommene Zweihufer sind und so die Klasse der uns erlaubten Säugetiere bilden, fehlen die vorderen Schneidezähne im Oberkiefer gänzlich. Sie haben statt dessen im Oberkiefer eine harte, rauhe Platte, an welcher sie durch seitliche Hin- und Herbewegung der Schneidezähne des Unterkiefers die zur Nahrung aufgenommenen Pflanzenstoffe zerschneiden, vollständiger ausgedrückt: zersägen. Dieser gänzliche Mangel aller anderen Schneidezähne im Oberkiefer, der, wie wir glauben, schon durch diese Bezeichnung der Kauart der echten Wiederkäuer: גרה bezeichnet wäre, ist bereits für sich allein ein so ausreichendes Erkenntniszeichen derselben, daß Chulin 59a geradezu der Kanon gegeben ist: כל בהמה שאין לה שנים למעלה בידוע שהיא מעלה גרה ומפרסת פרסה וטהורה. Die in den folgenden Versen genannten unechten Wiederkäuer שפן und ארנבת haben vollständige Schneidezähne im Oberkiefer, und auch dem Kamel fehlen nur die mittleren oberen Schneidezähne, die beiden äußeren, eckständigen Schneidezähne (Chulin daselbst) ניבי genannt, sind vorhanden und fehlen nur dem noch jungen Tiere, so daß, um sich von dem Merkmal der Zähne allein leiten zu lassen, man nur überzeugt sein muss, daß das zu beurteilende Tier kein junges Kamel sei, ובלבד שיכיר בן גמל (daselbst). Demgemäß würde sich allerdings das bereits oben besprochene והוא גרה לא יגר des V. 7 und das noch kürzere: ולא גרה in Dewarim 14, 8 einfach von selbst erklären. Indem das Schwein volle Schneidezähne im Oberkiefer hat, ist sein Kauen kein Zersägen. –

Rashi

מבשרם OF THEIR FLESH [SHALL YE NOT EAT] — with respect to their flesh one is placed under a prohibition to eat, but not in respect to the bones, sinews, horns and claws (Sifra, Shemini, Chapter 4 8).