Commentaire de citation sur Les Nombres 3:4

וַיָּ֣מָת נָדָ֣ב וַאֲבִיה֣וּא לִפְנֵ֣י יְהוָ֡ה בְּֽהַקְרִבָם֩ אֵ֨שׁ זָרָ֜ה לִפְנֵ֤י יְהוָה֙ בְּמִדְבַּ֣ר סִינַ֔י וּבָנִ֖ים לֹא־הָי֣וּ לָהֶ֑ם וַיְכַהֵ֤ן אֶלְעָזָר֙ וְאִ֣יתָמָ֔ר עַל־פְּנֵ֖י אַהֲרֹ֥ן אֲבִיהֶֽם׃ (פ)

Or, Nadab et Abihou moururent devant le Seigneur, pour avoir apporté devant lui un feu profane, dans le désert de Sinaï; ils n’avaient point eu d’enfants. Mais Eléazar et Ithamar fonctionnèrent sous les yeux d’Aaron, leur père.

Rav Hirsch

ויקחו בני אהרן: – i בני אהרון שלא חילקו כבוד לאהרון נדב ואהיבו לא נטלו עצה ממשה איש מחתתו איש מעצמו יצאו ולא נטלו עצה זה מזה – mit diesen Erläuterungen weist ת"כ z. St. darauf hin, wie die ganze Fassung unseres Textes die dünkelhafte Überhebung zeichnet, in welcher die Jünglinge gehandelt. Es heißt nicht: ויקחו נדב ואביהו מחתות ויתנו בהן אש וגו׳, sondern ihr Sohnesverhältnis, בני אהרן, steht voran, und sodann איש, und מחתתו, alles Nuancen, die den Dünkel ausdrücken, der ihren Sinn gefangen hielt, und die daher auch das נדב ואביהו in gleicher Bedeutung fassen lassen. Sie waren Aharons Söhne, und berieten sich nicht zuvor mit dem Vater; oder, eben weil sie Aharons Söhne waren, glaubten sie sich jeder Beratung enthoben. Sie waren doch nur Nadab und Abihu, nur einzelne Glieder der Nation, und fragten bei dem Leiter der Nation nicht an; oder, eben der Wert, den sie ihrer einzelnen Persönlichkeit beimaßen, ließ sie sich selbst genug erscheinen. Ja: איש וגו׳, es handelte jeder nur in ausschließlich eigenem Antriebe, sie hatten nicht einmal mit einander beraten! So gewiss ihre Absicht eine löbliche war – nennt Gott sie doch selbst nach ihrer Verirrung: " קרבי" –, eine Absicht, die ת׳׳כ mit den Worten wiedergibt: אף הם בשמחתם כיון שראו אש חדשה עמדו להוסיף אהבה על אהבה, so spricht doch schon die Tatsache, daß in dem seligsten Moment der der Nation bekundeten Gottesnähe sie den Drang zu einem besonderen Opfer fühlen konnten, dafür, daß sie nicht der rechte jüdische Priestersinn erfüllte. Der jüdische Priester geht in die Nation auf, hat keine absonderliche, hat nur innerhalb der Nation und durch dieselbe eine Stellung vor Gott. Litt somit das Hintreten an sich an sündhaftem Dünkel, so war andererseits das Opfer selbst objektiv in jedem Teile desselben ungesetzlich, wie diese Doppelseite des Vorganges von ת׳׳כ zu Kap. 16, 1 im Hinweis auf die verschiedene Äußerung:וימתו בקרבתם לפני ד׳ לפני ד׳ und וימת נדב ואביהו וגו׳ בהקריבם אש זרה וגו׳ (Wajikra 16, 1 und Bamidbar 3, 4) dahin hervorgehoben wird, daß sowohl die קריבה, das subjektive Hintreten, als die הקרבה, das objektive Darbringen sündhaft gewesen sein möge. In der Tat stellt sich auch die הקרבה, das Opfer selbst, in jeder Beziehung als ungesetzlich dar. Sowohl die מחתות , als das אש und das קטרת waren gesetzwidrig. Alle כלי שרת mussten של צבור und קדש sein. (Siehe Rambam, Hilchot Kle Hamikdasch 8, 7; Hilchot Bet Habechira 1, 20). Mit der Übergabe der Opferspende in das Nationalgerät des Heiligtums tritt eben der Opferbringende mit seinem Opfer auf den Boden des nationalen Gesetzesheiligtums, und gibt sich damit unter Ausschluss jeder willkürlichen Selbstbestimmung ganz dessen Anforderungen hin. Nadab und Abihus מחתות waren aber מחתתו, eines jeden; nicht mit dem Geräte des Heiligtums, mit den eigenen Geräten treten sie, ohne Selbstentäußerung, vor Gott.

Rabbeinu Bahya

Another approach: There is a mystical element here when the Torah writes of the four sons of Aaron, two of whom had already died and who certainly were not part of this census anymore. The Torah had described Nadav and Avihu as having died “before the Lord” (verse 4). It is reasonable then to understand the words “these are the sons of Aaron” as referring only to Nadav and Avihu whose death is being repeated in verse 4. Seeing that all four of Aaron’s sons had been anointed with sacred oil, we would have to understand the word לכהן at the end of verse 3, normally translated as: “to function as priest,” as meaning לכוהן, “to be priests,” a reference to someone who would function as priest after his father had died, i.e. Pinchas son of Eleazar. This would also account for Exodus 6,25: “she bore for him Pinchas the heads of the Levites according to their families.” This is also why again at the beginning of Parshat Pinchas (Numbers 26,60-61) the birth and death of Nadav and Avihu is once again mentioned. This is also why in Numbers 25,11 the Torah troubled itself to again trace Pinchas’ genealogy back to his grandfather Aaron. Seeing that the entire Torah is full of hints with profound meanings the Torah here saw fit to refer to these sons of Aaron three times. The first mention covers the intellectual relationship of these sons to their uncle Moses. The second time their existence is mentioned is a reference to their physical existence. The third time they are mentioned was to reveal to us something about the nature of G’d’s system of Justice, how instead of indulging the great it does the reverse and measures each one of their actions minutely. Seeing that two of these insights into G’d’s mind were revealed at the same time, the Torah used the conjunctive letter ו in introducing chapter three with the word ואלה. Seeing that the sons of Aaron had to be mentioned, the Torah also had to repeat what happened to them and why.

Rav Hirsch

כַהֵן לכהנו לי , im Piel heißt überall nicht: jemanden zum Priester einsetzen, sondern als Priester fungieren. So: ויכהן אלעזר (Bamidbar 3, 4). — לכהנו לי, ebenso V. 4: בגדי קדש לאהרן אחיך ולבניו לכהנו לי es wird der Priesterdienst und so auch das, was durch die Gewänder zum Ausdruck kommen soll, zunächst auf Aaron, somit auf den כ׳הג׳, bezogen. Nadab, Abihu usw., die כהני הדיוט, stehen zu ihm nur wie Söhne zum Vater, helfend, an seiner Stelle einen Teil des Dienstes vollbringend. So konnte auch der כ׳הג׳ zu jeder Zeit ein jedes Opfer und jede עבודה vollziehen, ohne Rücksicht auf die für die andern כהנים bestehende Reihenfolge. Er gehörte keinem besonderen משמר und בית אב an, und hatte nicht mit zu losen, פייס (Joma 14a). Waren doch im מקדש alle anderen nur seine stellvertretenden Gehilfen. Hinsichtlich der außer dem מקדש dem Priesterstamme zufließenden Gaben, קדשי גבול, hatte er keinerlei Vorrecht. (Maim. כלי מקדש. V, 12).