Commentaire de citation sur Les Psaumes 103:1

לְדָוִ֨ד ׀ בָּרֲכִ֣י נַ֭פְשִׁי אֶת־יְהוָ֑ה וְכָל־קְ֝רָבַ֗י אֶת־שֵׁ֥ם קָדְשֽׁוֹ׃

De David. Bénis, mon âme, l’Éternel! Que tout mon être bénisse son saint nom!

Rav Hirsch

V. 15. השמר לנפש .ונשמרתם מאד לנפשתיכם kommt durchaus sonst nicht vor (nur noch einmal in ähnlichem Zusammenhange Josua 23, 11; siehe unten), wie השמר לך, השמרו לכם. Wenn, wie wir dies oben V. 9 erläutert, השמרו לכם die Forderung stellt, sich (accus.) von jedem fremdartigen Einfluss fern und dadurch sich (dat.), d. i.: der eigenen pflichttreuen Selbstbestimmung zu erhalten, so würde: ונשמרתם לנפשתיכם fordern: erhaltet euch euren Seelen, d.h. lasset euch durch nichts dem leitenden und entscheidenden Einfluss eures seelischen Wesens entziehen. Bedenken wir, daß es sich nach allem folgenden hier darum handelt, uns die Begriffsreinheit und die Überzeugungsgewissheit von der übersinnlichen und doch einzig hohen realen und persönlichen Wesenhaftigkeit Gottes, des unsichtbaren Einen, durch keinerlei Einreihung in den Kreis sinnlicher Existenzen rauben oder auch nur trüben zu lassen: so tritt die Überweisung dieses unseres Bewusstseins an das Forum unserer Seelen und das Gebot, Wacht über uns zu halten, uns diesem Forum durch nichts entfremden zu lassen, in hohe Bedeutsamkeit. Nächst Gott gibt es nur noch ein Wesen, von dessen individueller Realität und persönlicher Existenz, obgleich unsichtbar und von keinen Sinnen zu erfassen, ein jeder von uns doch die unmittelbare Überzeugungsgewissheit in sich trägt, und das sind unsere Seelen, unsere נפשות; sie sind es daher, die, auf sich selbst reflektierend, die reale persönliche Existenz eines sinnlich unerfassbar Unsichtbaren begreifen und mit der Überzeugungsgewissheit des eigenen Selbsts die Überzeugungsgewissheit von Gott erfassen. So gewiss wir unseres Selbst sind, so gewiss sind wir Gottes. Darum "ist es unsere Seele, die wir zu Gott hintragen, darum sehnt sich, schmachtet, durstet unsere Seele nach Gott" – אליך ה׳ נפשי אשא, נכספה, כלתה, צמאה, נפשי לאלהי (Ps. 84, 3 und 42, 3 u.s.) Darum "sucht unsere Seele Gott in den Nächten" נפשי אויתיך בלילה (Jes. 26, 9), darum "hängt unsere Seele an der Nachfolge Gottes" דבקה נפשי אחריך (Ps. 63, 9). Darum "leistet unsere Seele das Weihegelöbnis Gott" (daselbst 103, 1, 2 u. 22 und 104, 1 u. 36). So das Wort der Weisen Berachot 10a: In Hinblick auf welche Beziehungen hat David diese fünfmalige Aufforderung an die Seele gerichtet, das Weihegelöbnis an Gott auszusprechen? הני חמשה ברכי נפשי כנגד מי אמרן דוד, in Hinblick auf die Ähnlichkeiten Gottes und der Seele, לא אמרן אלא כנגד הקב׳׳ה וכנגד נשמה: Wie Gott die, ganze Welt erfüllt, so die Seele den ganzen Körper; wie Gott sieht ohne gesehen zu werden, so sieht die Seele und wird nicht gesehen; wie Gott die ganze Welt nährt, so nährt die Seele den Körper; wie Gott rein, so ist auch die Seele rein; wie Gott in dem Weltinnern unfindbar thront, so die Seele unfindbar in dem Innern des Körpers; das Wesen, das so fünffach Gott ähnlich ist, möge Gott, den ihm fünffach Ähnlichen, preisen. מה הקב׳׳ה מלא כל העולם אף הנשמה מלאה את כל הגוף מה הקב׳׳ה רואה ואינו נראה אף הנשמה רואה ואינו נראית מה הקב׳׳ה זן (גירסת ילקוט דן) את כל העולם כלו אף הנשמה זנה (גרסת ילקוט דנה) את כל הגוף מה הקב״ה טהור אף הנשמה טהורה מה הקב״ה יושב בחדרי חדרים אף הנשמה יושבת בחדרי חדרים. יבא מי שיש בו חמשה דברים הללו וישבח למי שיש בו חמשה דברים הללו (siehe ח׳׳א מהרש׳׳א).

Ben Yehoyada

“They said this only regarding David their father.” It seems to me, with Heaven’s help, that King David and the five occasions are hinted at in this verse. “Her mouth” is “pi he,” which is the letter hei, hinting to King David whose grasp is in the final hei of the Divine Name. “She opened” is “patacha,” whose letters indicate the opening of the hei, meaning the five songs that he recited through the Holy Spirit. As for what is written (Psalms 103:1), “All my innards bless His holy Name,” this is interpreted as “the innards of my mother,” meaning “my innards,” that is, the place of my dwelling and residence, they say a song to His holy Name. This means that after King David grew and attained the Holy Spirit, he formed in his mind an image as if he were once again standing in his mother’s womb as he had been, and he recited a song about the kindness shown to him, how a body was sustained within a body and preserved, as our sages wrote regarding the verse (Job 10:12), “You granted me life and kindness.” And so for all the other occasions he would, upon reaching maturity, imagine each event on its own and recite a song about the kindness of the Holy One, blessed be He.