Commentaire de citation sur Michée 4:10

ח֧וּלִי וָגֹ֛חִי בַּת־צִיּ֖וֹן כַּיּֽוֹלֵדָ֑ה כִּֽי־עַתָּה֩ תֵצְאִ֨י מִקִּרְיָ֜ה וְשָׁכַ֣נְתְּ בַּשָּׂדֶ֗ה וּבָ֤את עַד־בָּבֶל֙ שָׁ֣ם תִּנָּצֵ֔לִי שָׁ֚ם יִגְאָלֵ֣ךְ יְהוָ֔ה מִכַּ֖ף אֹיְבָֽיִךְ׃

Tords-toi et gémis, fille de Sion, comme une femme dans les douleurs, car l’heure est venue pour toi d’abandonner la cité, de camper en plein champ et d’aller jusqu’à Babylone. Là t’attend le salut, là l’Éternel te libérera de la main de tes ennemis.

Ezra ben Solomon

Arise, my darling: To move from her place and go before the congregation of Israel. And such is the meaning of “Let me see your face” [Cant. 2:14]. These verses are a parable concerning this, as our sages said: “‘The Lord God has returned with you from captivity and taken you back in love’ [Deut. 30:3]. The verse does not state ‘God will restore you from captivity’ but rather ‘God has returned.’“75b. Megillah 29a. This teaches that the shekhinah returned with Israel from exile. And so too: “I set my heart by the highway, the road by which you traveled” [Jer. 31:21]. The received text76The Masoretic text as written, without the note for proper reading preserved in the margin. is “the road by which I traveled.” So too where Micah [4:10] is read as “So now you must leave the city and dwell in the country,” the received text is “I will dwell in the country.”77All these readings hint at shekhinah’s participation in Israel’s exile.

Rav Hirsch

15. ד׳ א׳ sprach zur Schlange, nicht nur als אלקי׳, Schöpfer und Richter, sondern als die den Menschen zu seiner Bestimmung erziehende Waltung. Nicht daher als Strafe für die Schlange, sondern aus dem Gesichtspunkt der Menschenerziehung ist das über die Schlange Ausgesprochene zu erfassen. — ארר, (verwandt mit ערר, vereinsamt, verödet, nicht in Gemeinsamkeit mit Andern, und ohne Verbindung mit der Zukunft: kinderlos) also: freudelos und blütelos, Gegensatz zu ברכה, dem Begriff der Ausbreitung und der Blüte. Zweifelhaft scheint das Verständnis des ארור מכל הבהמה ומכל חית השרה. Man versteht es gewöhnlich in der Bedeutung des Komparativs, du bist mehr als alles Vieh und alles Tier verflucht. Dies setzt aber einen das Vieh und das Tier treffenden Fluch voraus, der dem Anschein nach nicht motiviert ist. Möglich, daß es ebenso wie das ארור אתה מן האדמה Kap.4, 11 zu verstehen ist: dir wird von allem Vieh und allem Tier geflucht. So auch: מנשים באוהל תברך ,תברך מנשים יעל, alle Frauen segnen Jael (Richter 5, 24). — Wahrscheinlich ist es jedoch komparativ und steht dies in Zusammenhang mit einer Bemerkung, die wir zu V. 16 und 17 zu machen haben. Beide lauten nicht: ויאמר אל האדם ,ויאמר אל האשה, sondern: ,ולאדם אמר אל האשה אמר, und zeigt dies, daß der Anrede an die Schlange die Anrede an die Frau, und dieser die Anrede an den Mann vorangegangen war. Es war also bereits gesprochen: ארורה האדמה בעברך, somit die Erde bereits um des Menschen willen vom Fluche getroffen. Die ganze Erdwelt, also auch Vieh und Tier, hatten durch die Verirrung des Menschen um seinetwillen, d h. zu seiner Besserung, zu leiden, die Schlange aber am meisten. בהמה, das sich dem Menschen unterordnende Vieh, obgleich es mehr noch als das freie Waldtier an dem auf dem Menschen lastenden Unsegen Teil nimmt und in seinem Kampfe um die Existenz von ihm und durch ihn zu leiden hat, nimmt aber auch Teil an seinem Wirken, wird — vom Standpunkt des Menschen aus betrachtet — gehoben, veredelt und gewinnt gewissermaßen auch an Geist, an Verständigkeit. Das freie Waldtier genießt seine Freiheit und Kräftigkeit in ungebundener Freudigkeit. Beides ist der Schlange versagt. Dem freien Waldtier gegenüber schleicht sie auf ihrem Bauche und isst Erde. — גחון von גוח (wie זדון von זור) die am Boden sich hinwindende Bewegung von Flüssen יגיח ירדן (Hiob 40, 23), daher auch wohl der גיחון; die sich windende Schmerzbewegung חולי וגוחי (Micha 4, 10) und die der Schlange, die nur eine seitliche Bewegung hat und sich nicht aufrichten kann. Auch die Bewegung, in welcher die Kindesgeburt fortschreitet, ist eine Seitenbewegung; sie heißt auch speziell: כי אתה גוחי מבטן ,גוח (Ps 22, 10). — Dunkel ist das Staubessen. Die Schlange ißt faktisch nicht Erde, vielmehr nichts als lebendige Tiere. Es scheint nur ein figürliches Ausmalen des auf dem Bauche Kriechens zu sein, wie ואויביו עפר ילחכו (Ps. 71, 9) und ילחכו עפר כנחש (Micha 7, 17) seine Feinde lecken, lecken Staub wie die Schlange. Oder sollte vielleicht der Schlange, deren Zunge sich wenig zum Schmecken eignet, der Geschmacksinn versagt, ihr Essen daher nur ein Hungerstillen sein, ohne ihr Genuss zu gewähren, und darin die Erklärung der Weisen, "daß ihr die köstlichsten Speisen nur wie Erde schmecken" (Joma 75a.) ihre physiologische Wahrheit finden? — Dem sich dem Menschen anfügenden Vieh gegenüber ist Feindschaft zwischen ihr und dem Menschen. In der Tat ist unter den vier höheren Klassen nur das Amphibiengeschlecht, deren Repräsentant die Schlange ist, dem Menschen völlig fremd und feind, und durch die dem Menschen innewohnende Scheu und Widerwillen von ihm völlig getrennt.

Rabbeinu Bahya

והשמותי את מקדשיכם, “I will make your Sanctuaries desolate.” The fact that the Torah still refers to these buildings as “sanctuaries,” is to teach us that even when they have been destroyed their sites retain their original sanctity (compare Megillah 28). We read in Midrash Tehillim (11,4) “Rabbi Pedot said that regardless of the Sanctuary being operative or destroyed, the Shechinah did not depart from that site as it is written in Psalms 11,4: ה' בהיכל קדשו ה' בשמים ה' בשמים כסאו, ‘the Lord is in His holy palace, the Lord- His throne is in heaven.’” The psalmist says that although G’d is in His Sanctuary in heaven on His throne, His Shechinah is in the Sanctuary on earth. The fact that this Sanctuary retains its sanctity is derived from Kings I 9,3: “My eyes and My heart will remain there forever.” Another verse in Scripture stating the same is found in Psalms 3,5: ”He answers me from His holy mountain selah,” (forever). Even though it is now only a mountain (as opposed to a Sanctuary) it retains its sanctity, selah. Another verse having a bearing on this subject is found in Micah 4,10: “for now you must leave the city and dwell (ושכנת) in the field;” the fact that the prophet says of G’d (Shechinah) that it will continue to “dwell,” means it will be at home. [According to the author’s version of Micah, the word we have as ושכנת was spelled as ושכנתי, “I will dwell”. Ed.] This means that although the area has become as desolate as a field, the Shechinah will continue to dwell there. Rabbi Acha said that the Shechinah has never departed from the Western Wall as it is written in Song of Songs 2,9: “there He stands behind our wall.”