הַבַּ֨יִת הַזֶּ֜ה אֲשֶׁר־אַתָּ֣ה בֹנֶ֗ה אִם־תֵּלֵ֤ךְ בְּחֻקֹּתַי֙ וְאֶת־מִשְׁפָּטַ֣י תַּֽעֲשֶׂ֔ה וְשָׁמַרְתָּ֥ אֶת־כָּל־מִצְוֺתַ֖י לָלֶ֣כֶת בָּהֶ֑ם וַהֲקִמֹתִ֤י אֶת־דְּבָרִי֙ אִתָּ֔ךְ אֲשֶׁ֥ר דִּבַּ֖רְתִּי אֶל־דָּוִ֥ד אָבִֽיךָ׃
"Cette maison que tu édifies, j’y résiderai, si tu te conformes à mes lois, si tu obéis à mes statuts, si tu as soin d’observer et de suivre tous mes commandements; alors j’accomplirai en ta faveur la promesse que j’ai faite à David, ton père;
Rav Hirsch
Kap. 10. V. 1. Wir haben bereits an einem anderen Orte (Bereschit 4, 3) nachgewiesen, wie gleich bei dem ersten Auftreten der Opfer und so bei jeder erneuten Einführung derselben aufs ernsteste durch Ereignis oder Wort auf ein verworfenes Opfer neben dem wohlgefälligen hingewiesen wird, und so dem blasphemierenden Wahn, mit welchem das reformatorische Gelüste unserer Zeit sich so gerne brüsten möchte, als ob die Einsicht in den bloß relativen Wert der Opfer erst einer über den niedern Standpunkt des Pentateuchs fortgeschrittenen Zeit der Propheten angehöre, von vornherein der Boden entzogen ist. Kajins verworfenes Opfer neben Hebels wohlgefälligem, die beim Bau und nach der Vollendung des prächtigen Tempels Kön. I. 6, 12-13 sowie 9, 3-9 an Salomo wiederholt gerichtete Mahnung, sprechen laut den nur durch treuen Pflichtgehorsam bedingten Wert des Heiligtums und seiner Opfer aus, und die Leichen der um ihrer Opfer willen in demselben Augenblick vom Gottesfeuer getöteten Priesterjünglinge, in welchem eben dieses Feuer die Opfer des Volkes zum Ausdruck des göttlichen Wohlgefallens, ja, zur Bekundung der Gegenwart Gottes im Volke hingenommen hatte, sind der lauteste Protest gegen jede mißbräuchliche Auffassung des Opferwertes, gleichzeitig aber auch ein noch ernsterer Protest gegen jede subjektive Willkür in dem Gebiete unserer "Kultus"-Beziehungen zu Gott.